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Nachricht vom 29.02.2020    

Im Katastrophenfall: Diese Lebensmittel sollten vorrätig sein

Von Wolfgang Tischler

INFORMATION | Die Bundesregierung empfiehlt schon seit langem eine Bevorratung von Lebensmittel und wichtigen Mitteln des täglichen Bedarfs für zehn Tage. Der Vorsorgeratgeber enthält auch Informationen, die unabhängig vom derzeitigen Coronavirus gültig sind. Der Virus hat den Ratgeber wieder ins Bewusstsein gerufen.

Symbolfoto

Region. In unserer Region kam es bislang zu keinen Hamsterkäufen. Dies ist auch nicht erforderlich, wenn man immer einen gewissen Vorrat gemäß den Empfehlungen im Hause hat. Der Coronavirus hat uns dies nun wieder ins Bewusstsein gerufen. Wobei das Robert Koch Institut die Gefahr derzeit nicht als hoch einschätzt. Ebenso der massive Stromausfall im Westerwald. Gut fünf Stunden ohne Strom ist kein großes Problem. Aber es kann auch mal länger dauern oder Straßen sind durch Schadenslagen unpassierbar. Viele Faktoren können dazu führen, dass Sie sich einige Zeit selbst versorgen müssen, ohne einen Supermarkt erreichen zu können.

Unabhängig vom neuartigen Coronavirus rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zu einem Vorrat, der im Notfall ein zehntägiges Überleben gewährleistet.

Für eine Person mit einer täglichen Energiezufuhr von 2200 Kilokalorien empfehlen die Experten folgende Bevorratung:
20 Liter Wasser
3,5 Kilogramm Getreide, Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis (insgesamt)
4 Kilogramm Hülsenfrüchte und Gemüse (in Gläsern oder Dosen)
2,5 Kilogramm Obst (in Gläsern oder Dosen) und Nüsse
2,6 Kilogramm Milch und Milchprodukte
1,5 Kilogramm Fisch, Fleisch und Eier beziehungsweise Volleipulver
0,375 Kilogramm Fette und Öle
Spezielle Kost für Kinder und auch ältere Menschen
Denken Sie auch an Ihre Haustiere.



Hinzu kommen Lebensmittel, die nach Belieben eingekauft werden, weil sie weder erhitzt, noch gekocht werden müssen. Dazu zählen zum Beispiel Zucker, Süßstoff, Honig, Marmelade, Jodsalz, Fertiggerichte, Kartoffeltrockenprodukte, Mehl, Instantbrühe, Kakaopulver, Hartkäse und weiteres, je nach Vorlieben des Einzelnen.

Was neben Lebensmittelvorräten wichtig ist
Die Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sind bewusst so gehalten, dass sie für eine Vielzahl an Ereignissen genutzt werden können. Auf der Checkliste befinden sich deshalb unter anderem folgende Punkte:
Hausapotheke
DIN-Verbandskasten
Fieberthermometer
Splitter-Pinzette
Medikamente, die vom Arzt verordnet wurden
Schmerzmittel
Desinfektionsmittel (sowohl für Wunden als auch für die Haut)
Medikamente gegen Erkältungen
M ittel gegen Durchfall
Salben gegen Insektenstiche und Sonnenbrand

Wenn Sie Fragen zur Notfallvorsorge haben, wenden Sie sich an:
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Postfach 1867, 53008 Bonn, Telefon: 0228/99550, E-Mail: info@bbk.bund.de.
Auf der Webseite gibt es weitere aktuelle Informationen.
Webseite: www.bbk.bund.de

Nützliche Links:
Hier geht es zum Ratgeber Notfallvorsorge

Persönliche Checkliste

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)





Mehr zum Thema:    Coronavirus   
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Kommentare zu: Im Katastrophenfall: Diese Lebensmittel sollten vorrätig sein

1 Kommentar
...ich habe noch aus meiner Bundeswehrzeit Einmannspackungen("EPA") incl. Brot/Kekse=Panzerplatten auf Vorrat.....
#1 von Günther Humpert, am 29.02.2020 um 17:01 Uhr

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