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Nachricht vom 11.03.2020    

Einladung: Als Vater und Opa noch auf Georg „bergten“

AKTUALISIERT | Nach reiflicher Überlegung haben sich die Veranstalter des Bergbau-Aktions-Wochenendes vom 27. bis 29. März 2020 aus Sorge vor dem Coronavirus entschieden, die Veranstaltungen abzusagen und voraussichtlich im Herbst diesen Jahres neu zu terminieren.

Das Archivfoto entstand im Jahre 1956 auf Georg in Willroth und zeigt die bestens aufgelegten Bergleute mit ihren Karbidlampen vor dem Förderkorb. (Foto Archiv Hans-Jürgen Kalscheid)

Willroth. Originalnachricht: Im Rahmen des Bergbaujahres laden der Förderverein „Bergbau- und Hüttentradition“ in Kooperation mit der Bürgerinitiative Willroth (BIW) und der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld unter der Überschrift: „Als Vater und Opa noch auf Georg bergten“ ein.

Willkommen bei dem geselligen Treffen sind ehemalige Bergleute und deren Nachfahren, aber auch alle Bergbau-Interessierten, am Freitag, 27. März, ab 19 Uhr in das Dorfgemeinschaftshaus nach Willroth (Dorfstraße 41) ein. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Hans-Jürgen Kalscheid, Sohn des früheren Betriebsleiters auf Georg, Stefan Kalscheid, wird mit einer Bilder-Präsentation rund um „Georg“ aufwarten. Gemeinsam soll in „lockeren“ Gesprächen an vergangene Bergbauzeiten erinnert werden. Mit der Einladung zum Treffen wollen die Organisatoren an die Stilllegung der Grube Georg (Willroth) erinnern, die sich zum 55. Male jährt.



306 Bergleute und 21 Angestellte verfuhren am 29. März 1965 die letzte Schicht auf Georg. Die Gesamtförderung betrug 6,5 Mio. Tonnen. Rund vier Millionen Tonnen Erzvorräte lagern dort noch ungeborgen im Schoß der Erde. Die Veranstaltung endet voraussichtlich gegen 21:30 Uhr. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis 13. März bei Martina Beer (Touristikbüro Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld, Tel. 02681-85 193 oder per E-Mail: info@vg-ak-ff.de ) erforderlich. Die Teilnahme an dem Treffen mit dem Begleitprogramm ist kostenfrei. Über eine kleine Spende würde sich der Förderverein aber sehr freuen. (PM)


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