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Nachricht vom 26.03.2020    

Kinder malen Regenbogen-Bilder für Licht und Hoffnung

Auch für Kinder ist die Corona-Krise eine neue Situation. So haben die Eltern in diesen Tagen viele Fragen der Kleinen zu beantworten: Warum darf ich nicht auf den Spielplatz? Warum kann ich mich nicht mit meinen Freunden treffen, nicht gemeinsam ein Eis in der Eisdiele essen? Was ist Corona? Und wo ist der überhaupt? Regina Berg aus Elkhausen hatte hier eine gute Idee, den Alltag ein bisschen aufzuhellen.

Jetzt schon hängen insgesamt 27 Regenbogenbilder der kleinen Künstler an der Kirchentür, alle mit hoffnungsvollen Wünschen und Botschaften versehen. (Fotos: KathaBe)

Elkhausen. Gut vernetzt entschloss sich Regina Berg aus Elkhausen mit den Kindern und Eltern aus dem Ortsteil Elkhausen in der Gemeinde Katzwinkel gemeinsam einen kleinen Lichtblick der Gemeinschaft in die Gemeinde zu schicken. Per WhatsApp lud sie alle Eltern von Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren dazu ein, ein Regenbogenbild mit den Kindern zu malen und dies dann bei einem Spaziergang an die Tür der St. Bonifatius-Kirche in Elkhausen zu hängen. Auch Pfarrer Kürten war von der Aktion begeistern und hatte natürlich nichts gegen diese schöne Geste.

Der Regenbogen ein Symbol für Hoffnung
Nach dem Vorbild der italienischen und spanischen Kinder, die Regenbogenbilder in die Fenster hängen, um darauf hinzuweisen, dass sie zu Hause bleiben, ist dies eine klasse Idee. Wir hier in Deutschland haben zwar eine Kontaktsperre, aber kein Ausgangsverbot. Wie gut in diesen Zeiten! Denn man mag es sich kaum vorstellen, wie es ist, wenn man mit Kindern nicht einmal mehr an die frische Luft gehen kann, die für Entspannung und Auslastung der Kleinen und der Großen sorgt und zudem gut für unser Immunsystem ist.

Aufgerufen dazu sich nicht zu treffen, sondern bei einem Spaziergang mit selbst mitgebrachten Klebestreifen die Gemälde an die Tür der Kirche zu heften, kamen so in den letzten Tagen immer mehr dazu. Jetzt sind schon insgesamt 27 Regenbogenbilder der kleinen Künstler aufgehangen, allesamt mit hoffnungsvollen Wünschen und Botschaften versehen: Alles soll wieder gut werden und alle Menschen sollen geschützt sein!

Zudem unterstützt Küsterin Magdalene Solbach die Wünsche der Kleinsten und stellte eine Kerze zu den Bildern an die Tür, die das „Licht der Hoffnung“ symbolisiert und auch hier gilt: Kleine Lichtblicke in dieser Epoche sorgen dafür, dass die Menschen den Mut nicht verlieren und so lohnt es sich, so wie es die Bestimmungen zulassen, einmal die bunte Bildergalerie an der Kirchentür anzuschauen. Danke an die Kinder und Danke an Regina Berg für die schöne Idee! (KathaBe)


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