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Nachricht vom 07.04.2020    

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Birken-Honigsessen erinnert sich

In diesen Tagen der Gesundheitskrise erinnert sich die St. Hubertus Schützenbruderschaft an ihren Gründerpräses Pfarrer Franz Stams. In seinem Buch beschreibt er die unvergleichliche Atmosphäre und die Lebensfreude, die er beim ersten Schützenfest auf der Birkener erlebte. ´

(Foto: St. Hubertus Schützenbruderschaft)

Birken-Honigsesssen. „Am Montag zog die Pfarrgemeinde nach dem Gottesdienst zum Festzelt. Bei diesem Frühschoppen hatten Lu und ich den Eindruck, dass die ganze Dorfgemeinschaft im Zelt und auf dem Festplatz feierte. Es wurde getanzt, geschunkelt, gesungen und gelacht. Lu genoss die ungekünstelte Lebenslust, das noch spontane Lachenkönnen vieler Menschen. Ob sie bei ihnen Ähnlichkeit mit ihrem eigenen Wesen spürte…? Sicher ist, dass wir in unserem Leben nur selten so viel frohe Verbundenheit mit und in einer großen Gemeinschaft erfahren haben. Ich glaube, dass Antoine de Saint-Exupéry Recht hatte, als er schrieb: »Es gibt nur einen echten Luxus, und das sind die menschlichen Beziehungen.«“

Blicken wir auf die Ereignisse in der Welt, können wir dies mit Sicherheit bestätigen. Nichts auf der Welt, kein Job, kein Geld und kein Status kann uns dieser Tage so viel Sicherheit geben wie die Beziehungen, die wir tagtäglich unterhalten, sei es die Familie, der Partner, Freunde oder der Nachbar.

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft möchte hiermit an alle Leser und Leserinnen appellieren: „So stark die Nachrichtenflut auch sein mag und so überwältigend die Maßnahmen sein können, verlieren Sie ihre ungekünstelte Lebenslust und Ihr spontanes Lachenkönnen nicht. Wir als Bruderschaft zählen nicht nur unsere Mitglieder zu unserer großen Familie, sondern auch all jene, die uns auf unseren Festivitäten begleiten, die gesamte Dorfgemeinschaft, alle Angehörigen der kirchlichen Verbände, der Schützenbünde, des Ehrenamtes und alle Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Vergessen Sie in diesen Tagen nicht, zu tanzen und zu singen. Vergessen Sie nicht, dass wir alle als große Gemeinschaft darauf hinarbeiten, dass diese Krise überwunden wird. Unsere Schützenjugend treibt uns auch hier voran. Lebensfreude, menschliche Beziehungen und Verbundenheit können auch aus Distanz gelebt werden. Und wenn wir dann wieder zusammenkommen können, dann können wir stolz sein auf das, was wir seit Jahren leben. Für Glaube, Sitte und Heimat.“ (PM)


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