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Nachricht vom 10.04.2020    

Trockenes Unterholz: Waldstück bei Burglahr brannte

Die freiwillige Feuerwehr Oberlahr wurde am Freitag, 10. April, zu einem Flächenbrand in Burglahr alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich zu einem größeren Brand entwickeln könnte. Durch die Einsatzleitung wurde die Alarmierung von Tanklöschfahrzeugen aus Pleckhausen, Weyerbusch und Neustadt/Wied veranlasst, um die Wasserversorgung im Pendelverkehr sicherzustellen.

Von dem Feuer waren insgesamt etwa 1.000 Quadratmeter Waldfläche betroffen. (Fotos: kkö)

Burglahr. Die freiwillige Feuerwehr Oberlahr wurde am Freitag, 10. April, gegen 15.05 Uhr zu einem Flächenbrand in Burglahr alarmiert. Der Einsatzort befand sich oberhalb des Ortes in einem Waldstück. Beim Eintreffen brannte es nach Auskunft von Einsatzleiter André Wollny (Wehrführer Oberlahr) auf rund 400 Quadratmetern. Im weiteren Verlauf entzündete sich immer mehr sehr trockenes Unterholz und Gestrüpp, das nach Baumfällarbeiten auf der Fläche verblieben war. Somit brannte es schließlich auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung wurden mehrere Tanklöschfahrzeuge aus Pleckhausen, Weyerbusch und Neustadt/Wied nachgefordert.

Durch die Tanklöschfahrzeuge wurde die Wasserversorgung im Pendelverkehr sichergestellt. Da sich der Brandort an einer abgelegenen und schwierig zu erreichenden Stelle befand, wurden Lotsenposten aufgestellt. Die Fahrzeuge konnten nur einzeln entweder zur Wasserentnahmestelle oder zur Brandstelle fahren, da es sich um einen sehr schmalen Zuweg handelte. Nach rund zwei Stunden war der Brand bis auf wenige Glutnester gelöscht. „Allerdings wird uns dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis wirklich alle Glutnester abgelöscht sind“, so der ebenfalls vor Ort anwesende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld. Besonders für die unter Atemschutz eingesetzten Feuerwehrleute war dieser Einsatz bei den herrschenden Temperaturen eine Herausforderung.

Im Einsatz befanden sich rund 50 Feuerwehrleute aus den verschiedenen Einheiten. Während des Einsatzes wurden die Atemschutzgerätewarte informiert, damit die benutzten Gerätschaften zeitnah wieder einsatzbereit gemacht werden konnten. Die Polizeiinspektion Straßenhaus war ebenfalls mit mehreren Beamten vor Ort. Zur Ursache und der Schadenshöhe liegen keine Informationen vor. (kkö)


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