Werbung

Nachricht vom 21.04.2020    

Rüddel: Gesundheitsämter bekommen Förderung von Regierung

„Die Gesundheitsämter der Kreise Altenkirchen und Neuwied leisten, wie derzeit alle Gesundheitsämter, vorbildliche Arbeit in dieser Corona-Pandemie, die unser aller Wertschätzung und Dank verdient“, erklärt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag Erwin Rüddel.

Symbolfoto

Altenkirchen/Neuwied. Gleichzeitig merkt der Gesundheitspolitiker an, dass leider in der Vergangenheit bei der technischen und personellen Ausstattung der Gesundheitsämter durch die Länder überdurchschnittlich Förderung zurückgefahren wurde. „Das Land wird kurzfristig prüfen müssen, wie es die Gesundheitsämter unterstützen kann, damit dort die anstehenden Aufgaben besser ausgeführt werden können. Der Bund hat jetzt erste Maßnahmen auf den Weg gebracht“, erklärt Rüddel.

Im Rahmen der Bekämpfung von Covid-19 werden nun Kapazitäten der Gesundheitsämter aufgestockt. „Die Bundesregierung wird einen Beitrag leisten, um die Gesundheitsämter personell und technisch deutlich besser auszustatten. Wir müssen sicherstellen, dass die Gesundheitsämter Infektionsketten nachvollziehen können, um deren Fortsetzung dann auch zu unterbrechen. Deshalb planen wir ein Förderprogramm von bis zu 150.000 Euro für jedes Gesundheitsamt“, konstatiert der heimische Abgeordnete.

Durch das Förderprogramm sollen die Gesundheitsämter mit sogenannten Tracking-Apps ausgestattet werden. Mit diesen Apps werden Kontakte aufgezeichnet, um potentiell Infizierte leichter ausfindig machen zu können. „Zudem werden Gesundheitsämter COVID-19-Tests vornehmen und diese bei der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen können. Damit ermöglichen wir einen breiteren und schnelleren Zugang zu Tests zum Beispiel auch in Pflegeheimen“, verdeutlicht Rüddel.



Weiter betont der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Berliner Bundesparlament, dass die Anzahl der Neuinfektionen zurückgehen muss: „Dafür brauchen wir starke Gesundheitsämter.“ Diese seien in den letzten Jahrzehnten durch die Einsparungen der dafür zuständigen Länder leider aktuell oftmals mit der Situation mehr als an ihre Grenzen gekommen.

„Ich würde mir wünschen, dass durch den Anschub des Bundes dem öffentlichen Gesundheitsdienst wieder mehr Wertschätzung entgegengebracht wird und sich auch die Finanzierung durch die Länder verbessert. Denn auch nach COVID-19 brauchen wir starke Gesundheitsämter - beispielsweise für Schulimpfungen oder im Bereich der Verhaltensprävention“, bekräftigt Erwin Rüddel.


Mehr zum Thema:    Erwin Rüddel   
Jetzt Fan der AK-Kurier.de Lokalausgabe Altenkirchen-Flammersfeld auf Facebook werden!


Kommentare zu: Rüddel: Gesundheitsämter bekommen Förderung von Regierung

1 Kommentar
Herr Rüddel kocht hier "kalten" Kaffee und bringt nur die halbe Story:

Nicht der Bund, sondern die Landesregierung hat, und nicht erst jetzt sondern schon Mitte März, Maßnahmen zur finanziellen und personellen Stärkung der Gesundheitsämter beschlossen und umgesetzt. Das müsste er eigentlich wissen…

Dazu gab es eine Telko von Ministerpräsidentin Dreyer, Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler, Bildungsministerin Hubig und Innenminister Lewentz mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, den Landräten/innen sowie den Oberbürgermeistern/innen der kreisfreien Städte, also auch mit vielen Parteikollegen von Herrn Rüddel.

Frau Dreyer informierte dabei über den Haushaltsnachtrag mit weiteren Mitteln, u.a. damit das Gesundheitsministerium und die Gesundheitsämter vor Ort flexibel auf neue Entwicklungen reagieren können. So werden auch die besonders geforderten Kommunen und die Gesundheitsämter finanziell und personell unterstützt.

Der Vorsitzende des Landkreistages, Landrat Günter Schartz(CDU–LK Trier-Saarburg), begrüßte die weitere Unterstützung der Gesundheitsämter durch das Land. „Unser Personal in den Gesundheitsämtern arbeitet rund um die Uhr für einen wirkungsvollen Gesundheitsschutz der Bevölkerung“, so Schartz.

Schlicht falsch ist Rüddels Aussage "Die Bundesregierung wird einen Beitrag leisten, um die Gesundheitsämter personell und technisch deutlich besser auszustatten. Wir müssen sicherstellen, dass die Gesundheitsämter Infektionsketten nachvollziehen können, um deren Fortsetzung dann auch zu unterbrechen. Deshalb planen wir ein Förderprogramm von bis zu 150.000 Euro für jedes Gesundheitsamt“.

Erstens ist es nicht der Bund sondern die Landesregierung RLP, die den Beitrag leistet und zweitens: was heißt hier "wir"? Die Landesregierung hat das längst getan! Was hat Herr Rüddel hierzu im Einzelnen beigetragen? Wieso fordert er jetz etwas was längst läuft?

All dies scheint Herrn Rüddel, immerhin Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, entgangen zu sein. Oder mag er es aus parteitaktischen Gründen nicht erzählen?

Solche Verfälschungen und Halbinformationen schaffen Unsicherheit. Das können wir Bürger in dieser kritischen Situation am wenigsten brauchen. Ehrlichkeit und Transparenz sind gefordert! Es ist nicht die Zeit für parteipolitische Spielchen, der Bürger wird sich zu Wahlzeiten daran hoffentlich erinnern!

#1 von Markus Schmidt, am 21.04.2020 um 19:17 Uhr

Anmeldung zum AK-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Altenkirchen.

Beliebte Artikel beim AK-Kurier


Einsatzkräfte aus AK-Land kehren langsam zurück

Nach den zahllosen Einsatzstunden im Katastrophengebiet an der Ahr, kehren fast alle Einheiten in die heimischen Gerätehäuser zurück. Die Reinigung und teilweise Instandsetzung der eingesetzten Technik wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Insgesamt waren rund 900 Kräfte vor Ort im Einsatz.


Helfer sollen am Samstag (24. Juli) nicht ins Katastrophengebiet Ahrweiler anreisen

Völlig überlastet sind die Zufahrtsstraßen zum Ahrtal und die Straßen im Katastrophengebiet selbst. Grund sind die vielen Helfer, die sich am Samstag, den 24. Juli, aufgemacht haben. Der Krisenstab und die Polizei appellieren deshalb dringend, die Anreise zu verschieben. Hilfe werde noch über einen langen Zeitraum benötigt.


Kreis AK: Eine Corona-Neuinfektion seit Mittwoch (21. Juli)

Seit Mittwoch, den 21. Juli) gibt es eine Corona-Neuinfektion im Kreis Altenkirchen. Deren Gesamtzahl seit Pandemiebeginn liegt damit bei 4944. Aktuell sind 13 Personen positiv auf eine Corona-Infektion getestet.


Benefiz-Büfett der Marienthaler Gastronomen wurde zum Erfolg

Die gastronomischen Betriebe im Wallfahrtsort hatten am Donnerstag, 22. Juli, zum Benefiz-Büfett eingeladen. Ort der Veranstaltung war das Waldhotel „Unser Haus“. Um den, von der Katastrophe betroffenen Betrieben in Ostbelgien, den Niederlanden sowie an der Ahr zu helfen, wurde kurzfristig ein Konzept entwickelt.


„Street Life“ spielt in Betzdorf für Opfer der Flut-Katastrophe im Ahrtal

Der Sänger der Band „Street Life“ ist selbst von der Flut-Katastrophe betroffen und hilft bei den Aufräumarbeiten. Aber nicht nur das: Am Donnerstag, 26. August, wird Patrick Lück ein Benefizkonzert für die Unwetter-Opfer im Biergarten der Stadthalle Betzdorf geben.




Aktuelle Artikel aus Politik


20 Landeslisten für die Bundestagswahl in Rheinland-Pfalz eingereicht

Mainz/Region. Die 20 Parteien sind:
1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
2. Sozialdemokratische Partei ...

Weeser (FDP): „Bundesregierung hat beim Katastrophenschutz versagt“

Region. Nicht erst seit der Bundespressekonferenz am Montag, den 19. Juli, sei klar, dass die Bundesregierung offenbar keine ...

Wirtschaftspolitik nach Krise: CDU-Nachwuchs fordert mehr Mut

Region. Dass die Corona-Pandemie wie ein „Brennglas“ auf sämtliche Politikfelder und Organisationsprozesse wirke, lasse sich ...

Selbach hat nun eigene Ortsflagge

Selbach/Wissen. „Es ist mir ein Anliegen, die Urkunde persönlich zu überreichen“, sagte Enders. Es sei ein starkes Zeichen ...

Wissener Stadtteilgespräch auf dem Alserberg stieß auf großes Interesse

Wissen. Start war am städtischen Waldfriedhof, wo der Mitarbeiter des Bauhofes, Stefan Weidenbruch, ein neues und attraktives ...

Grüne auf Tour im Westerwald: Kritik an bürokratischen Hürden

Region. Der Kreisverband der Grünen hatte die grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner eingeladen, die Firma Mann Naturenergie ...

Weitere Artikel


Größtes Wanderfest der Welt verschoben

Montabaur. Mit Bedauern teilt Jutta Heibel vom Westerwald-Verein Montabaur allen angeschlossenen Vereinen und Wanderern ...

Mudersbacher Unternehmen stellt zertifizierte Gesichtsmasken her

Mudersbach. Im Kampf gegen die Kurzarbeit stellte die msp kurzerhand Teile der Produktion auf die Herstellung der Masken ...

So soll der Schulstart nach der Corona-Pause sicher gelingen

Mainz. Land und kommunale Familie stellten einen Hygieneplan als „Gemeinsame Verantwortung für die Wiederaufnahme des Schulbetriebs“ ...

Siebter Todesfall im Kreis durch Corona – 75 Personen geheilt

Altenkirchen. Am Dienstag, 21. April, verstarb eine 90-jährige Frau mit Vorerkrankungen, die im Gebhardshainer Alten- und ...

Klara trotzt Corona, XVIII. Folge

Kölbingen. Klara trotzt Corona, 18. Folge vom 21. April
„Herr Pfarrer, jetzt machen Sie endlich die Zeitung zu und lassen ...

Hund beißt dreijährigem Kind ins Gesicht

Wissen. Ein angeleinter älterer Pitbull-Labrador-Mischling riss sich gegen 16.30 Uhr in einem kurzen unbeaufsichtigten Moment ...

Werbung