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Nachricht vom 04.05.2020    

Psychiatrische Fachklinik in Wissen richtet Patienten-Hotline ein

„Wir machen uns Sorgen um unsere Patienten“, sagt Mike Dörnbach. Er ist der Haus- und Pflegedirektor des St. Antonius-Krankenhauses in Wissen. Denn die Coronavirus-Pandemie hat dazu geführt, dass viele Patienten nicht mehr in die Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik kommen.

(Foto: St. Antonius in Wissen)

Wissen. Aus Angst vor dem Virus bleiben viele Menschen lieber zuhause. Doch gerade Patienten mit psychischen und psychiatrischen Erkrankungen brauchen besonders in Krisenzeiten Unterstützung. Dafür hat die Klinik eine Hotline eingerichtet.

Mike Dörnbach sagt: „Wir wollen den Menschen das Signal geben, dass wir auch und gerade in Krisenzeiten für sie da sind.“ In der Fachklinik in Wissen liegt ein Schwerpunkt auf der Begleitung und Behandlung von Patienten mit Angststörungen und Panikattacken. Wenn diese Menschen jetzt nicht mehr zur Behandlung kommen, befürchtet Dörnbach, könnten sich ihre akuten Gesundheitsprobleme verschlechtern.

Doch viele Menschen mit psychischen Störungen trauen sich angesichts der Coronakrise nicht mehr vor die Tür. Sie haben Ängste, fühlen sich unsicher und verspüren Kontrollverlust. Das St. Antonius-Krankenhaus baut ihnen deshalb eine Brücke.




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Menschen, die mit ihrer Situation oder der Coronakrise nicht gut zurechtkommen, können sich direkt an das Krankenhaus wenden. Unter der Rufnummer 02742 7060 ist „rund um die Uhr“ eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des Krankenhauses erreichbar. Am Telefon können dann mögliche Hilfen und Unterstützung angeboten und die nächsten Schritte besprochen werden.

Mike Dörnbach betont: „Die Patienten können sich bei uns sicher fühlen. Wir haben ein gutes und wirksames Hygienekonzept entwickelt, um die Menschen bei uns im Haus – Mitarbeitende wie Patienten – bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen.“ Die Coronakrise dürfe nicht dazu führen, dass Menschen keine notwendigen Hilfen bekommen. Denn dies könne langfristig zu erheblichen gesundheitlichen Folgeproblemen führen. (PM)


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