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Nachricht vom 17.05.2020    

Feuerwehr findet Verletzten bei Dachstuhlbrand in Obererbach

Am frühen Sonntagmorgen (17. Mai) kam es in Obererbach (Ortsteil Niedererbach), zu einem Dachstuhlbrand. Die freiwillige Feuerwehr Altenkirchen wurde gegen 5.43 Uhr durch die Leitstelle alarmiert. Die zuerst eintreffenden Kräfte konnten den Verletzten im Dachgeschoss auffinden und dem Rettungsdienst übergeben. Danach wurden umfangreiche Löschmaßnahmen eingeleitet.

Eine Person wurde bei dem Feuer in Obererbach verletzt. (Fotos: kkö)

Obererbach. Das Stichwort beim Alarm über Sirene und die Meldeempfänger lautete „Brand mit Menschenrettung“. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde zunächst die Wohnung nach der verletzten Person durchsucht. Diese konnte dann recht schnell gefunden werden und wurde dem Rettungsdienst übergeben. In der Zwischenzeit hatten weitere Kräfte bereits den Löschangriff vorbereitet.

Der Dachstuhl, so der Wehrleiter Björn Stürz, war innen verkleidet worden, was die Löscharbeiten erheblich erschwerte. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen im Innenangriff gegen das Feuer vor. Unterstützt wurden sie von Kameraden, die über die Drehleiter des Löschzuges Altenkirchen die Dachhaut öffneten. Da absehbar war, dass eine große Zahl Atemschutzgeräteträger erforderlich sein würde, wurde im Verlauf des Einsatzes der Löschzug Berod alarmiert. Während der Löschmaßnahmen im Inneren des Gebäudes flammten immer wieder Glutnester auf.

Das Haus ist unbewohnbar
Die im Innenangriff eingesetzten Kräfte mussten mühsam die Verkleidung entfernen, um alle Brandstellen zu erreichen. Über die Drehleiter, die zwischenzeitlich umgestellt wurde, erfolgte die weitere Unterstützung. Einsatzleiter Michael Heinemann (Wehrführer Altenkirchen) hatte den Stromversorger informieren lassen, der das gesamte Gebäude stromlos schaltete. Auch von außen wurden weitere Maßnahmen über Steckleitern vorgenommen.



Das Dachgeschoss ist durch den Brand völlig zerstört, das Haus derzeit unbewohnbar. Ortsbürgermeister Stefan Löhr machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Löhr fühlte sich sofort an das tragische Brandereignis des vergangenen Jahres erinnert. Hierbei war ein Mensch ums Leben gekommen.

Im Einsatz waren neben den Feuerwehren, die mit rund 55 Kräften vor Ort waren, der Rettungsdienst mit Notarzt und der DRK-Ortsverein Altenkirchen-Hamm mit vier Fahrzeugen und acht Einsatzkräften. Ebenfalls vor Ort war die Polizei Altenkirchen mit vier Beamten. Die Brandermittlungen werden laut Polizei voraussichtlich am Montag aufgenommen. Zur Ursache des Brandes und der Schadenshöhe gibt es noch keine Informationen. (kkö)


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