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Nachricht vom 19.05.2020    

Großaufgebot der Feuerwehren bei Flächenbrand im Wald

Die Leitstelle Montabaur hat am Dienstag, 19. Mai, die freiwillige Feuerwehr Weyerbusch gegen 15.14 Uhr mit dem Stichwort „unklare Rauchentwicklung außerorts“ in der Gemarkung Hasselbach alarmiert. Die Einsatzstelle war für die Einsatzkräfte nicht sofort auffindbar, obwohl beim Eintreffen rund 2.500 Quadratmeter Fläche sowie ein Holzstapel im Vollbrand standen. Es handelte sich um einen bereits gerodeten Bereich.

Rund 2.500 Quadratmeter Fläche und ein Holzstapel brannten. (Fotos: kkö)

Werkhausen/Hasselbach. Da sich die Wasserversorgung als problematisch herausstellte, wurde zunächst die freiwillige Feuerwehr Mehren zur Unterstützung angefordert. Recht schnell zeigte sich aber, dass dies nicht ausreichen würde. Über die Feuerwehreinsatzzentrale Altenkirchen wurden die Feuerwehren aus Altenkirchen, Pleckhausen und Hamm mit den wasserführenden Fahrzeugen angefordert. Zusätzlich wurde zur Unterstützung der Einsatzleitung die Drohnengruppe Berod alarmiert. Mit den Tanklöschfahrzeugen wurde im Pendelverkehr Löschwasser aus der Ortslage Hasselbach an die Einsatzstelle transportiert. Hier wurde mit zahlreichen Strahlrohren die Fläche abgelöscht. Dabei kamen auch sogenannte Monitore zum Einsatz. Diese können rund 1.200 Liter Wasser pro Minute in die Flammen befördern.

Mehrere Trupps bekämpften die Flammen bei dem Holzstapel, der sich immer wieder entzündete. Das Ablöschen gelang erst, nachdem ein Radlager vor Ort eingetroffen war, mit dem der Holzstapel auseinander gezogen werden konnte. Die große Gefahr bei solchen Flächenbränden, so Wehrleiter Björn Stürz, entstehe durch im trockenen Boden weiterwanderndes Feuer. Hier könne es dann zur Entzündung von Bewuchs außerhalb des eigentlichen Brandortes kommen. Die eingesetzten Kräfte arbeiteten teilweise mit Filtern an den Atemschutzmasken. Dies sei neben den hohen Temperaturen sehr kräftezehrend für die Einsatzkräfte, so Stürz weiter.



Einsatzleiter Michael Imhäuser ließ daher regelmäßig die Trupps austauschen. Im Verlaufe des Einsatzes wurde für ausreichend Getränke gesorgt. Zusätzlich standen vier Helfer des DRK-Ortsvereins Altenkirchen-Hamm für den Gesundheitsschutz der Feuerwehrleute bereit. Im Einsatz waren rund 60 Kräfte aus den verschiedenen Löschzügen. Wehrleiter Stürz und der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Ralf Schwarzbach weisen ausdrücklich darauf hin, dass Spaziergänger alles unterlassen mögen, was zu solch einem Feuer führen kann. Besonders wiesen beide auf das Rauchverbot im Wald hin. Zur Ursache dieses Brandes sowie zur Schadenshöhe gibt es noch keine Informationen. (kkö)


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