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Nachricht vom 22.05.2020    

Zauberpause vorbei: Wunschkiste steht wieder am Zauberbaum

Mit 40-tägiger Verspätung hat an Christi Himmelfahrtstag der Zauberbaum am Wildberger Rundwanderweg seine jährliche „Zauberpause“ beendet. Geschenke für Kinder von vier bis zehn Jahren können mit etwas Glück in der Astgabel der ehrwürdigen Eiche gefunden und mitgenommen werden.

Impressionen vom Zauberbaum. (Foto: Dorf- und Heimatverein Wildberg)

Reichshof-Wildberg. Die Corona-Krise hat nicht nur für die verspätete „Zauberei“ gesorgt, sondern auch viele kleine und große Leute zum Zauberbaum gelockt. „Erstmalig haben wir eine Flut von Wunschzetteln entdeckt, welche zumeist von Kinderhand geschrieben, am Zauberbaum befestigt wurden“, erklärt Stefan Fassbender, Vorsitzender des Wildberger Dorf- und Heimatvereins.

Auf den Zetteln richten die Menschen Ihre Wünsche an die alte Zaubereiche. In den meisten Fällen geht es um fehlende Kontakte zu Verwandten und Freunden. Leider haben die rührseligen Zettel auch eine Kehrseite, sie fliegen in Wald und Wiesen herum und landen im schlimmsten Fall im Magen der Kühe. Um das zu vermeiden, hat der Dorf- und Heimatverein nun eine „Wunschkiste am Zauberbaum“ bereitgestellt. In der Kiste befindet sich ein Buch, in welches man seine Wünsche eintragen kann, erläutert Stefan Fassbender die neue Idee, „auch die mitgebrachten Wunschzettel finden in der Kiste Platz. So ist allen geholfen.“




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Der Dorf- und Heimatverein bittet die Besucher des Zauberbaums, keine Süßigkeiten oder andere Lebensmittel zu hinterlassen. Auf einem neuen Schild wird vor dem Verzehr gewarnt.

Der sechs Kilometer lange Rundweg startet und endet auf dem Wanderparkplatz an der Glück-Auf-Halle (Glückaufstraße 4, 51580 Reichshof-Wildberg). Hier gibt es in einem Kästchen neben der Wanderkarte eine kleine Broschüre mit Informationen über den Weg sowie Land und Leute.

Der Dorf- und Heimatverein Wildberg freut sich über Ihren Besuch und hält unter www.wildberg-ev.de stets Informationen bereit. (PM)


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