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Nachricht vom 01.06.2020    

Sporthallen im Kreis Altenkirchen bleiben geschlossen

Die kommunalen Träger der Sporteinrichtungen haben sich abgestimmt: Bis zum Ende der Sommerferien Mitte August sollen Sporthallen und andere Indoor-Einrichtungen für den außerschulischen Sport im Kreis Altenkirchen geschlossen bleiben.

(Symbolbild: Archiv)

Altenkirchen/Kreisgebiet. Darauf haben sich der Kreis, die Verbandsgemeinden und, soweit zuständig, die Ortsgemeinden als Träger der Einrichtungen verständigt. „Das Hygienekonzept des Landes für den Sport im Innenbereich ist in vielen Gebäuden und bei vielen Sportarten nicht praxisgerecht umsetzbar“, macht Landrat Dr. Peter Enders nach einer Telefonkonferenz mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden deutlich.

Dass beispielsweise Sanitärbereiche, Umkleiden und Nassräume nur einzeln genutzt werden sollen, sei unrealistisch, ebenso die Forderung der dauerhaften Belüftung aller Räume in den Sportstätten. Reinigungsintervalle und -vorgaben seien zudem sehr zeit- und personalintensiv.

Auch beim Ausüben der jeweiligen Sportarten selber sieht man Probleme, die Hygiene- und Abstandsregeln umzusetzen. Die Außen-Sportanlagen hingegen sollen unter Einhaltung der Vorschriften nutzbar sein. (PM)


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Kommentare zu: Sporthallen im Kreis Altenkirchen bleiben geschlossen

8 Kommentare
Ich denke auch bei den momentan sehr niedrigen Infizierten Zahlen im Kreis sollte so eine Art von Sport möglich sein. In Schulen wird in Klassenräumen, durch den Abstand der Tische, ein Mindestabstand von 1,5m eingehalten eher manchmal weniger, wie kann der Schulbetrieb erlaubt sein und die Sporthallen geschlossen bleiben, wenn in Sporthallen sogar 2m Abstand durchgehend eingehalten werden kann? Ich denke, dass das keinen Sinn ergibt. Wenn überhaupt müssten die Schulen und die Sporthallen geschlossen bleiben bzw. wieder geschlossen werden, oder beides muss wieder geöffnet werden, bzw. die Sporthallen wieder für die Sportarten geöffnet werden, die die gleichen oder sogar noch sichere Maßnahmen als die Schulen gewährleisten können, denn ich sehe nicht wirklich den Unterschied zwischen der Situation in den Schulen und in den Sporthallen. Es wäre mir eine Freude, wenn sich Gedanken darüber gemacht werden würden, ob die Sporthallen nicht für Sportarten wie z.B. Badminton wieder geöffnet werden könnten, da die gleichen Voraussetzungen, wie in den Schulen erfüllt sind, die ja geöffnet sind.
mit freundlichen Grüßen
Felix Dahm
#8 von Felix Dahm, am 03.06.2020 um 22:36 Uhr
Teil1:
Guten Tag,
mir ist die heutige Nachricht darüber, dass die Sporthallen erst Mitte August wieder geöffnet werden sollen, negativ aufgestoßen. Die Begründung zur Weiterführung der Schließung sind für mich nur teilweise zu verstehen bzw. zu akzeptieren. Es wird angegeben, dass das Hygienekonzept in vielen Sporthallen nicht umsetzbar sei, warum werden dann nicht die Sporthallen geöffnet in denen eine Umsetzung des Konzeptes möglich ist? Ich denke es wird eine größere Gleichberechtigung erzielt, wenn an den Standorten und mit den Sportarten, die das Hygienekonzept erfüllen, die Sporthallen für diese Sportarten geöffnet werden. Wenn argumentiert werden sollte, dass es unfair sei, wenn nur manche Sportarten wieder erlaubt seien und andere nicht, kann ich das zwar einigermaßen nachvollziehen, jedoch dürfte dann auch keine Bundesliga oder hier im Kreis kein Tennis erlaubt sein. Auch wenn Tennis draußen stattfindet, kann der Mindestabstand genauso auch bei manchen Sportarten in der Halle eingehalten werden. Auch die Möglichkeiten von wegen Umziehen oder ähnlichem sind eigentlich gleich, bei dem warmen Wetter sollte es für keinen ein Problem sein, mit Sportsachen angezogen in kurzer Hose und Shirt zu Sporthalle zu gehen. Ich denke wenn man sich z.B. Badminton anschaut, ist zu bemerken, dass dort selbst im normalen Spiel im Einzel der Mindestabstand sogar eingehalten werden kann. Der Deutsche Badmintonverband hat ja auch extra ein Hygienekonzept vorgelegt, durch dass zu jeder Situation 2m Abstand geleistet werden kann. Auch ist es nicht nachvollziehbar, dass es privaten Betreibern von Hallen möglich ist den Mindestabstand gewährleisten zu können, die Hallen der Verbandsgemeinde bzw. des Kreises aber nicht, auch wenn dort der gleiche Sport betrieben wird. Ich würde es begrüßen, wenn Badminton in den Hallen im kreis Altenkrichen wieder möglich wäre, denn es macht eigentlich relativ wenig Unterschied, ob ich mir für eine gewisse Zeit ein Feld in einer Halle miete und den Mindestabstand einhalte oder ob ich in einer Halle des Kreises in Altenkirchen Badminton spiele und den Mindestabstand einhalte. Ich denke, dass jede Sportart auch in der Halle wieder starten dürfen sollte, wenn gewährleistet werden könnte, dass die 2m Mindestabstand eingehalten werden. Bei Badminton ist das der Fall, beim Tanzen in gewisser weise denke ich auch, das Handballspielen denke ich kann nur sehr begrenzt stattfinden, da kein Körperkontakt erlaubt sein darf. In der Sporthalle 5/6 in Altenkirchen wäre auch eine durchgehende Belüftung möglich, da sich die Fenster öffnen lassen. Mein generelles Grundproblem mit der Entscheidung ist, dass wenn manche Hallen die Maßnahmen erfüllen, sie dann nicht öffnen dürfen obwohl es das Land Rheinland-Pfalz wieder erlaubt und in Bad Marienberg schon wieder Badmintontraining in einer Halle, die der in Altenkirchen doch sehr ähnlich ist, möglich ist.
#7 von Felix Dahm, am 03.06.2020 um 22:36 Uhr
Ich muss mich jetzt auch mal äußern! Ich glaube das Sport für viele Menschen in Deutschland zum Leben dazu gehört! Er gleicht für viele Menschen einfach den stressigen Alltag aus,und es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum ohne auf die einzelnen Vereine einzugehen, Einfach endschieden wird, unser Sporthallen bleiben zu! Natürlich muss man sich an hygienischen Regeln halten und diese besprechen, aber dazu sind gerade faire Sportler bereit. Ohne Sport droht vielen Menschen die Vereinsamung. Er ist gerade für viele Jugendliche so wichtig das ich glaube, das die regionale Politik sich mehr bemühen müßten, gemeinsame Lösungen zu finden! Ihr macht es euch zu einfach!
#6 von Andreas Kurth, am 03.06.2020 um 22:34 Uhr
Wir haben es bisher in AK-Land mit der Coronapolitik RLP sehr gut bis hierher geschafft, warum nun das?
Will da vielleicht jemand dem Land den Schwarzen Peter für die Schliessung zuschieben?
Honni soit qui mal y pense ! Ein Schelm wer Böses dabei denkt...
Die verantwortungsvollen Sportler sind zu Recht sauer!
#5 von Markus Schmidt, am 02.06.2020 um 20:33 Uhr
Auch im benachbarten Westerwaldkreis, wo der Landrat Achim Schwickert federführend ist, wird die für den Kreis Altenkirchen verfügte Beibehaltung der Hallenschließung n i c h t praktiziert, So kann zum Beispiel der TTC Wirges beginnend ab dieser Woche wieder trainieren.
Hier noch einmal die Frage: Warum ist dies dort möglich und im AK-Kreis nicht?
Das ist für mich absolut nicht nachvollziehbar
#4 von Hans-Hermann Orthmann , am 02.06.2020 um 13:51 Uhr
Kommentar:
Den Kommentar von Hans Hermann Orthmann teile ich absolut und uneingeschränkt. Zum Beispiel in unserer großen Sporthalle des Freiherr vom Stein Gymnasiums Betzdorf, in der die Tischtennisabteilung der DJK Betzdorf trainiert und spielt, wäre die Umsetzung des Hygienekonzepts durchaus gegeben und möglich. Außerdem verwiese ich auf das vom DTTB über seine Landesverbände ausgegebene Schutz- und Handlungskonzept mit Wettkampfmaßnahmen für den Tischtennis-Hallensport. Mit der generellen Schließung der Sporthallen macht es sich die Kreisverwaltung ziemlich einfach und beachteiligt rheinlandpfälzische Indoorsportler, die keinen Körperkontakt bei ihrer Sportart haben (z. B. Tischtennis) in höchstem Maße.
#3 von Michael Maag , am 02.06.2020 um 09:23 Uhr
Wie Hans-Hermann Orthmann richtig anmerkt, scheint man im Siegerland nicht an den hier genannten Problemen zu scheitern. Gleiches gilt für den Westerwaldkreis, in dem es jedem Träger überlassen ist, ob er eine Halle (evtl. auch sportartbezogen) freigibt, sofern ein tragfähiges Hygiene- und Sicherheitskonzept vorliegt.
Es ergibt überhaupt keinen Sinn, so etwas kreisweit zu regeln!

Dort, wo man kein entsprechendes Konzept umsetzen kann, kann eben noch nicht trainiert werden. Aber warum soll das für die weit überwiegende Zahl der Hallen gelten, in denen das (auch hier: gegebenenfalls je nach Sportart) möglich ist?
Und das mit der überwiegenden Zahl habe ich nicht erfunden, sondern bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Vereinen erfragt.

Der größte Teil der notwendigen Maßnahmen kann von den Vereinen / Abteilungen selbst erbracht werden. Die Gemeinden und entsprechenden Behörden sitzen da fast nur begleitend und kontrollierend mit im Boot.

Zudem muß man die Frage stellen, wann man die Hallen öffnen kann, wenn nicht jetzt???
Nach den zuletzt veröffentlichten Zahlen haben wir derzeit kreisweit 7 "aktive" Infizierte.
Das Virus wird uns vermutlich begleiten, bis wir einen Impfstoff oder wirksame Medikamente haben. Es wird also noch eine ganze Zeit lang immer wieder mal eine Infektion geben.
Auf was will man jetzt warten???

Für meine Tischtennisabteilung kann ich sagen, daß wir von Anfang an sehr verantwortungsvoll mit der Situation umgegangen sind.
Wir haben den Trainingsbetrieb eingestellt, bevor der ebenfalls sehr verantwortungsvoll agierende Hauptverein das getan hat. Und fast 2 Wochen, bevor die VG die Sportanlage geschlossen hat.
Man kann uns also sicher nicht nachsagen, daß wir zu sorglos wären.
Im Gegenteil: Wir versuchen, den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten!

Es gibt ein (in meinen Augen fast schon übertriebenes) Hygiene- und Sicherheitskonzept des Deutschen Tischtennisbundes in Absprache mit dem DOSB. Dieses können und wollen wir einhalten! Gleiches gilt für das entsprechende Konzept des Landes.
Was bitte spricht unter Einhaltung dieser Bedingungen gegen eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes???

Ich appelliere daher an den Landrat, Herrn Dr. Peter Enders, und die betroffenen Gemeinden, diese Entscheidung nochmal zu überdenken! Gerne sind wir bereit, dabei durch die Vorlage tragfähiger Konzepte mitzuwirken!

Karsten Geis
Abteilungsleiter Tischtennis
VfB Wissen
(Kontaktdaten auf der Homepage des Vereins)

#2 von Karsten Geis, am 02.06.2020 um 09:23 Uhr
Warum ist der kontaktlose Hallensport,wie z.B. Tischtennis, in der Nachtbarregion
(z.B. Neunkirchen,Siegen,Netphen etc.) möglich und im Kreis Altenkirchen nicht? Die angeführte Problematik bzw. die nicht zu erfüllenden Auflagen dürften dort auch ebenfalls vorgelegen haben.Als Positivbeispiel sind die entsprechenden Bedingungen zum Trainingsbetrieb seitens der Stadt Siegen ( einsehbar auf der Homepage der DJK Siegen ) angeführt.

#1 von Hans-Hermann Orthmann , am 01.06.2020 um 22:00 Uhr

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