Werbung

Region |


Nachricht vom 28.07.2010    

Clement erklärt, was jetzt zu tun ist

Der frühere Bundesminister Wolfgang Clement kommt nach Wissen. Auf Einladung der Westerwald Bank spricht er am 30. September im Kulturwerk. Sein Vortragstitel: „Verantwortung in Zeiten des Umbruchs - Was jetzt zu tun ist."

Hachenburg/Wissen. Auch wenn die Narben der Wirtschafts- und Finanzkrise ganz langsam verheilen, werden die Zeichen des Umbruchs in Wirtschaft und Gesellschaft nicht weniger: Globalisierung, Sozial- und Bildungssysteme auf dem Prüfstand, Erderwärmung und Rohstoffknappheit bestimmen eine Zeit des Wandels. Die heimische Westerwald Bank nimmt diese Entwicklungen unter die Lupe und begrüßt mit dem ehemaligen Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement dazu einen prominenten wie kompetenten Redner, der am Donnerstag, dem 30. September 2010, 19 Uhr, im Kulturwerk Wissen (Walzwerkstraße) zu Gast sein wird. Sein Thema lautet: „Verantwortung in Zeiten des Umbruchs - Was jetzt zu tun ist." Eine Frage, die sich immer mehr Menschen in Deutschland und Europa stellen, die Zweifel haben und Orientierung suchen. Wolfgang Clement versucht Antworten zu geben und betrachtet dabei durchaus kritisch und selbstkritisch die Lage der Parteien, den Staatskapitalismus, den Sozialstaat.
Wolfgang Clement war von 1998 bis 2002 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und danach bis 2005 Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit. Zuvor war er Chef der Düsseldorfer Staatskanzlei, Wirtschaftsminister in Nordrhein-Westfalen und hatte leitende Funktionen bei der Westfälischen Rundschau und der Hamburger Morgenpost inne. Heute ist der gebürtige Bochumer Mitglied verschiedener Beiräte und Aufsichtsräte nationaler und internationaler Unternehmen. Außerdem engagiert er sich für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und ist u.a. stellvertretender Vorsitzender des Frankfurter Zukunftsrates.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Aufgrund der Platzkapazitäten vergibt die Westerwald Bank über ihre Geschäftsstellen jedoch Eintrittskarten für die Teilnehmer. Gleichzeitig können sich die Teilnehmer für einen Bustransfer am Veranstaltungstag anmelden. Insgesamt sind fünf Routen mit Startpunkten ab Rennerod, Westerburg, Ransbach-Baumbach, Dierdorf sowie Rengsdorf und einer Reihe von Zusteigemöglichkeiten im gesamten Geschäftsgebiet vorgesehen. Anmeldeschluss für den Bustransfer ist der 1. September.


Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Region


Unbekannte Täter hinterlassen Farbschmierereien in Roth

In der Gemeinde Roth kam es über den Jahreswechsel zu mehreren Sachbeschädigungen. Unbekannte sprühten ...

Neujahrswanderung des Fördervereins Grube Bindweide begeistert trotz nassen Schnees

Am 1. Januar 2026 fanden sich zahlreiche Wanderfreunde in Steinebach ein, um an der traditionellen Neujahrswanderung ...

Unbekannte stehlen Kaninchen in Betzdorf

In Betzdorf wurde ein Kaninchen während der Abwesenheit seiner Besitzerin gestohlen. Das Tier war zur ...

Unfallflucht bei Elkenroth schnell aufgeklärt

Am Neujahrsmorgen 2026 wurde der Polizei eine Unfallstelle bei Elkenroth gemeldet. Ein Verkehrsteilnehmer ...

Warnbarkendiebstahl führt zu Verkehrsunfall in Kirchen

In Kirchen kam es Ende Dezember 2025 zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall. Eine gestohlene Warnbarke ...

Jugendliche werfen Böller auf Fahrbahn in Betzdorf

Am Neujahrstag kam es in Betzdorf zu einem gefährlichen Zwischenfall. Drei Jugendliche warfen Böller ...

Weitere Artikel


KulturZeit startet mit neuem Programm

Edel, schlicht und übersichtlich präsentiert sich der neue Veranstaltungskalender der Hachenburger KulturZeit ...

Sommerfest lockt: Der Garten wird 10 Jahre alt

Der Garten der Familie Molzberger in Wissen am Siegufer wurde in zehn Jahren eine Institution, die weit ...

Auch die "Siegperle" erspart sich Oktopus "Paul" nicht

Auch die "Siegperle" kommt offenbar nicht ohnehin, den "Kultoktopus" Paul zu besuchen. Das zumindest ...

Protestnote zum Zustand der L 278 öffentlich gemacht

Es ist ohne Zweifel ein Skandal und eine schier "unendliche Geschichte" - rund 30 Jahre alt. Der fehlende ...

Jugendfeuerwehr Katzwinkel gewinnt Dorfrallye

Zu einer "Dorfrallye" hatten sich jetzt Jugendfeuerwehren des Kreises Altenkirchen sowie aus dem benachbarten ...

Singen statt Abhängen heißt es beim "Vocal Camp"

Eine Intensivwerkstatt bietet die Kreismusikschule: "Singen statt Abhängen" lautet das Motto. Das Abschlusskonzert ...

Werbung