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Nachricht vom 13.06.2020    

Wandertipp: Fünf-Weiher-Wanderung an der Westerwälder Seenplatte

Von Axel Griebling

Auf dieser elf Kilometer langen Rundwanderung, die fast ausschließlich über ebenes Gelände und gut begehbare Wege führt, gibt es viel zu entdecken. Allein fünf Weiher der Westerwälder Seenplatte gilt es zu erkunden. Und an jedem Gewässer wird man mit einem unbeschreiblichen Froschkonzert begrüßt, sobald man einen der fünf Seen erreicht. Zwei Weiher auf unserer Wanderung, der Hausweiher und der Postweiher, laden mit den zugehörigen Campingplätzen zum Schwimmen und zu Freizeitaktivitäten ein, während der Hofmannsweiher, der Haidenweiher und der Brinkenweiher als reine Naturbiotope ausgelegt sind.

Blick über den Hausweiher. Fotos: Axel Griebling

Steinbach an der Wied. Fünf Weiher der Westerwälder Seenplatte in einer Wanderung von etwa elf Kilometern zu erkunden war eine Herausforderung, die wir gerne angenommen haben. Beginnend vom Parkplatz am Friedhof im Ortsteil Seeburg der Gemeinde Steinebach an der Wied, sind wir zu dieser etwa elf Kilometer langen Rundwanderung aufgebrochen, die Rechterhand auf dem Rundweg des Dreifelder Weihers beginnt. Dem Wanderpfad folgend ist unser erstes Ziel der Campingplatz, bei dem wir links in den Waldweg einbiegen.

Über gut ausgebaute Wanderwege erreichen wir nach etwa einem Kilometer den Hofmannsweiher. Schon von weitem wird uns durch das eindringliche Gequake der Frösche das sehenswerte Naturbiotop angekündigt. Auf der Wasseroberfläche in der Nähe der Seerosen wimmelt es von Fröschen, die sich durch unsere Anwesenheit in ihrem Tun nicht beirren lassen. Obwohl unsere Wanderung quasi erst begonnen hat können wir nicht widerstehen, auf einer Ruhebank am Weiher Platz zu nehmen und das muntere Treiben auf dem kleinen See zu beobachten.

Weiter geht es, größtenteils über bewaldete Wanderwege, an einem Waldlehrpfad vorbei, bis nach Steinen. Von dort wandern wir, einem geteerten Feldweg folgend, bis zum Hausweiher am Campingplatz Schönerlen. Dass dieser See für Freizeitaktivitäten genutzt wird, erschließt sich uns durch die schreienden und tobenden Kinder, die das Wasser als Spielfläche zum Schwimmen oder Bootfahren erobert haben. Der Hausweiher am Campingplatz Schönerlen ist als Freizeitaktivität nur Campinggästen vorbehalten.



Nach etwa einem Kilometer überqueren wir die Bundesstraße B 8 und erreichen einen Damm, der den Brinkenweiher vom Postweiher trennt. Auf dem Brinkenweiher, der als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, tummeln sich unzählige Wasservögel. Neben dem Blässhuhn, mehreren Schwanfamilien und diversen Entenarten, fühlt sich auch der Schwarzstorch hier wohl. Doch auch der Kormoran und der Graureiher, die von den Fischen der Seen leben, sind hier leider ungebetene Gäste.

Der Postweiher auf der rechten Seite des Damms dient uns als weiteres Fotoobjekt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees schauen wir genau auf das entfernt liegende Freibad. Wir entscheiden uns, dem Wanderweg des Postweihers nicht zu folgen und bleiben auf unserer vorgeplanten Wegstrecke. Unterwegs machen wir an einer Wanderhütte Rast. Von dort geht es, am Haidenweiher vorbeiwandernd und den schönen Ausblick genießend, wieder zum Ausgangspunkt unserer Rundwanderung zurück. (GRI)

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