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Nachricht vom 09.09.2007    

Wenn Hunde sprechen könnten...

"Wenn Hunde sprechen könnten" - was sie uns wohl zu sagen hätten? Wir können es nur vermuten und versuchen zu entschlüsseln. Deshalb ging es, wissenschaftlich formuliert, bei den 15. "Wolfswinkler Hundetagen" um die Verstandesleistung und Verstand von Haushunden. Zahlreiche namhafte Wissenschaftler waren nach Wissen gekommen und noch mehr Praktiker und passionierte Hundefreunde.

hundetage

Wissen. Dass die 15. "Wolfswinkler Hundetage", initiiert unter anderem vom wissenschaftlichen Leiter der Eberhard-Trumler-Station in Wolfswinkel, Dr. Frank G. Wörner, schon früh ausgebucht waren, verwundert nicht. Sie sind schon seit langem unter Kennern eine Topp-Adresse.
Am Wochenende vom 7. bis zum 9. September gaben sich über 320 namhafte Wissenschaftler, Praktiker und fundierte Hundefreunde aus allen Teilen der Republik und den aus europäischen Nachbarländern in Wissen ein Stelldichein. Die ersten beiden Tage waren gespickt mit Fachvorträgen. So ging es um Fragen wie "Kommunikation und Sprache - was ist das eigentlich?", "Wie lösen Hunde Probleme?" oder die "Individuelle Entwicklung von Aggressionsverhalten bei Haus- und Familienhunden", aber auch das Video "Hundebegegnungen" stieß auf großes Interesse.
Seminartag war der Samstag: Er wurde eröffnet von Dr. Frank G. Wörner von der Eberhard-Trumler-Station und Dr. Fanz Straubinger (Hatzfeldtsche Verwaltung). Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Professor Dr. Vilmos Csanyi, der das Thema der Hundetage zum Titel hatte - "Wenn Hunde sprechen könnten". Dass der Vortrag in englischer Sprache gehalten wurde, dürfte zumindest den Hunden gleichgültig gewesen sein. Die Antwort aber ist recht klar: Vor allem haltet uns nicht im zweiten Stock einer Mietswohnung und - behandelt uns wie Hunde, lernt unsere Sprache wie es Frank Wörner formulierte.
Weitere Themen dieses Tages waren unter anderem das Sozialverhalten der vierbeinigen Freunde, "Können Hunde spielen", oder die "Welt aus Hundesicht". Der Seminartag endete mit einer Podiumsdiskussion mit allen Referenten.
Am Sonntag konnte dann die Eberhard-Trumler-Station in Wolfswinkel - in einem Tal sechs Kilometer von Wissen entfernt gelegen - besucht werden. Die zahlreichen Gäste ließen sich von Erika Trumler, Michael Neubert und Dirk Ross die Station und ihre Insassen vorstellen. Außerdem gab es die traditionelle Hundewanderung in den Wäldern rund um Wolfwinkel mit Frank Wörner. An der Wanderung nahmen etwa 50 Personen teil, natürlich mit ihren Tieren aus den verschiedenen Rassen, darunter äußerst seltenen wie etwa dem Schensi, einem domestizierten Wildhund aus Südostasien, an dem der Dingo einen großen Anteil hat. Die Tiere, die sich zeitweise im Mühlental auch einmal ohne Leine so richtig austoben konnten, genossen die Wanderung ebenso wie ihre Besitzer.
Am Samstagabend hatte sich die Teilnehmer im Hotel "Alte Mühle" zum gemütlichen Beisammensein im Hotel "Alte Mühle" getroffen. Schon da war klar, die "Wolfswinkler Hundetage" werden eine Fortssetzung finden. (rs)
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Foto: Der wissenschaftliche Leiter der Eberhard-Trumler-Statin in Wolfswinkel bei Wissen, Dr. Frank G. Wörner (links), mit den Teilnehmern und denen, um die es ging, vor der "Alten Mühle".



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