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Nachricht vom 13.07.2020    

Bunte Programmvielfalt für die Besucher beim „KulturGenussSommer“

Im Rahmen des Kultur- und Genusssommers gab es auch am Sonntag, 12. Juli, unterschiedliche Attraktionen in der Verbandsgemeinde Hamm. Das Raiffeisenmuseum und das Heimathaus Hamm boten Führungen an. Am Kloster Marienthal begann der Sonntag mit einem ausgiebigen Frühstück. Dabei wurden die Gäste von der Autorin Sonja Roos mit einer Lesung unterhalten. Am Nachmittag kamen dann die Fans der kölschen Musik ins Schwärmen.

Wieder war viel los auf dem Klostergelände in Marienthal. (Fotos: kkö)

Hamm/Marienthal. Am Sonntag, 12. Juli, hatten die Verantwortlichen des Kultur- und Genusssommers wieder für ein ausgewogenes Programm gesorgt. In Hamm war es der Tag der offenen Tür im Deutschen Raiffeisenmuseum. Hier hatten die Heimatfreunde Hamm auch das Heimathaus für Gäste geöffnet. Viele Besucher ließen sich das Leben und Wirken des Sozialreformers näher bringen. Besonders die Heimatfreunde Hamm hatten Zulauf und konnten den Besuchern die Lebensweise der früheren Generationen näher bringen. „Ich bin nicht dazu gekommen, Mittagspause zu machen“, berichtete Dieter Born bei einem kurzen Päuschen vor der Haustür. Emilienne Markus vom Tourismusbüro Hamm freute sich, dass das Raiffeisen-Spiel von den Kindern angenommen und ausgiebig genutzt wurde.

Am Nachmittag war am Deutschen Raiffeisenmuseum eine noch nicht dagewesene Szene zu besichtigen: eine Lesung von der Feuertreppe. Sonja Hauertmann hatte in ihrer Rolle als Amalie Raiffeisen auf dem Podest der Nottreppe im 1. Stock Platz genommen, um aus Briefen und Tagebucheinträgen ihres Vaters Friedrich Wilhelm vorzulesen. Auf dem Rasen, sozusagen ihr zu Füßen, saßen die Zuhörer auf Stühlen, die in ordnungsgemäßem Abstand auf dem Rasen platziert waren.

In der neu eröffneten Museumsscheune am Balkertsweg erklärte unter anderem Klaus Schumacher die landwirtschaftlichen Geräte, die ein beredtes Zeugnis von der Mühe ablegen, die in früheren Zeiten für das tägliche Brot aufgewendet werden musste. Vor der Tür übten sich die Besucher derweil beim Durchsägen eines Birkenstamms und konnten dabei Raiffeisenbier oder die beliebten Gläser mit Raiffeisen-Porträt gewinnen.

Singen, tanzen und ein „Coronaorden“
Das Klosterdorf Marienthal hatte in den Gastronomiebetrieben zu verschiedenen Events eingeladen. So gab es an der Klostergastronomie ein reichhaltiges Frühstück, bei dem die Gäste mit einer Lesung von Autorin Sonja Roos unterhalten wurden. Ab 15 Uhr war dann im Biergarten der Klostergastronomie wieder Musik angesagt. Im Rahmen seiner Gastrotour machte Torben Klein Station im Westerwald. Die Fans der kölschen Musik waren auch an diesem Nachmittag zahlreich vertreten. Lutz Persch und Uwe Steiniger begrüßten die Besucher, die wie bereits zu den vorherigen Konzerten aus Nah und Fern angereist waren. Auch wieder vertreten waren die Funken aus Duisdorf, bei denen Torben Klein selber Mitglied ist.

Der Sänger besticht durch seine Vielfalt. Er transportiert in seinen Liedern das „kölsche“ Lebensgefühl, dass auch in Zeiten wie jetzt immer auch das Positive sieht. Seine Songs wie „Für die Iwigkeit“, „Vergiss nie wo du herkommst“ oder „Immer, wenn ich an ming Heimat denk“, sind mal kritisch, aber dann auch wieder voller Lebensfreude. Das Publikum sang die Titel begeistert mit und es zeigte sich auch wieder, dass den Menschen das gemeinsame Feiern und Erleben gefehlt hat. Es wurde gesungen und getanzt, was dem Künstler sichtlich gut tat. Torben Klein, von vielen auch als „kölscher Gabalier“ bezeichnet, begeistert durch seine musikalische Bandbreite. Ohne mehrere Zugaben ließen die Besucher den Sänger nicht von der Bühne. Die Duisdorfer Funken hatten dann noch eine Überraschung für Klein. Die Karnevalisten haben einen „Coronaorden“ anfertigen lassen, der nur an Mitglieder vergeben wird. Lutz Persch, Präsident der Duisdorfer, verlieh diesen an Torben Klein. Der Orden zeigt den Esel als Wappentier des Stadtteils von Bonn, der das Virus wegtritt.

Die Verantwortlichen des „KulturGenussSommer“ Hamm sind mit dem bisherigen Verlauf aller Veranstaltungen sehr zufrieden. Und: „Es werden noch zahlreiche Highlights folgen“, versprachen Emilienne Markus und Klostergastronom Uwe Steiniger. (kkö(PM)


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