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Nachricht vom 16.07.2020    

Schutzanzüge für das Gesundheitsamt Altenkirchen

„Durch die Corona-Pandemie muss auch das Gesundheitsamt des Landkreises Altenkirchen eine Vielzahl von Aufgaben zusätzlich erfüllen und bewältigen. Aufgaben, die weit über den Rahmen der eigentlichen Pflichten und Tätigkeiten herausgehen. Verbunden mit einem Dank und in Anerkennung der großartigen Leistung überreiche ich dem Personal eine Anzahl von Schutzanzügen der Kategorie III“, erklärte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Schutzanzüge der Kategorie III überreichte Erwin Rüddel, in Anwesenheit von Landrat Dr. Peter Enders (r.), an das Gesundheitsamt Altenkirchen, vertreten durch Henry Likeit und Heinz-Uwe Fuchs. (Foto: Reinhard Vanderfuhr/Büro Rüddel)

Altenkirchen. Landrat Dr. Peter Enders, Heinz-Uwe Fuchs als leitender Arzt des Kreisgesundheitsamtes sowie dessen Sachbearbeiter für Seuchen- und Umwelthygiene, Henry Likeit, waren erfreut über das Geschenk vom Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag. „Wir müssen ja ständig für alles gewappnet und ausgestattet sein. Gerade das hat uns die Corona-Pandemie überdeutlich gezeigt“, konstatierte der Leiter des Gesundheitsamtes.

Rüddel nahm die Übergabe der Schutzbekleidung auch zum Anlass darauf hinzuweisen, dass für das Gesundheitswesen ein „Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst“ (ÖGD) vorgesehen ist. „In diesem Rahmen soll das ÖGD-Personal zukünftig in der Gesundheitspersonalrechnung des Statistischen Bundesamtes erfasst werden. Unter definierten Kriterien wird eine Personalmindestausstattung für ein Mustergesundheitsamt definiert“, informierte der Gesundheitspolitiker.

Der Bund will den Ländern die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, um die zusätzlich erforderlichen Stellen in den Gesundheitsämtern vor Ort für die kommenden fünf Jahre zu finanzieren - soweit die Anstellung bis Ende 2021 erfolgt ist.

Auf die Aussage von Fuchs, dass im Gesundheitsamt tätige Ärzte gegenüber ihrer Kollegenschaft geringere Gehälter haben, antwortete Rüddel: „In den Tarifverträgen des ÖGD soll sichergestellt werden, gegebenenfalls durch Zahlung von Funktionszulagen, dass die Höhe des ärztlichen Gehalts mit anderen Bereichen des Gesundheitswesens mithalten kann.“

Auch sollen Themen des ÖGD stärker in den Ausbildungszielen und -inhalten in der Approbationsordnung der Ärzte verankert werden. Bund und Länder wollen zudem gemeinsam eine verbesserte technische und digitale Ausrüstung sowie die Stärkung der Kommunikation und Konzeptentwicklung über alle Ebenen des ÖGD unterstützen.

„Bei einer Veranschlagung des Bundes in Höhe von 50 Millionen Euro, bedeutet das etwa 150.000 Euro für jedes Gesundheitsamt. Aber das ist erst der Anfang. Wir werden als Bund die Gesundheitsämter finanziell, personell und technisch besser ausstatten, um in Zukunft auf neue Herausforderungen gut vorbereitet zu sein“, bekräftigte Erwin Rüddel. (PM)


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