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Nachricht vom 05.08.2020    

Neue Auszubildende im Bestattungshaus Heer

Der August ist für viele junge Menschen der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Auch Sina Marth aus Eichelhardt hat diesem Moment entgegengefiebert. Ist doch in diesem Jahr vieles anders und unsicherer geworden, als man es gewohnt ist. Doch pünktlich am Montag, 3. August, betrat Sina Marth das Bestattungshaus Heer in Wissen, um ihre Ausbildung zur Bestattungsfachkraft zu beginnen.

Sina Marth hat sich nach mehrmaligem Praktikum für die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft entschieden. (Foto: Bestattungshaus Heer)

Wissen. Sie ist damit die 3. Auszubildende, die Ralf und Belinda Kohlhaas auf dieser spannenden Reise in einen besonderen Beruf begleiten. „Die Anforderungen an unseren Beruf sind in den letzten Jahren extrem gestiegen und benötigen damit sehr gut ausgebildete Bestatter, die ihr Handwerk verstehen,“ sagt Ralf Kohlhaas und investiert damit in die Zukunft seines Unternehmens und in die Bestattungskultur im Kreis Altenkirchen.

In den nächsten drei Jahren werden sehr vielfältige Aufgaben auf Sina Marth zukommen. Sie wird lernen Trauernde zu beraten und ein Stück durch die Trauer zu begleiten. Sie wird die Überführung und Versorgung von Verstorbenen erlernen, Abschiednahmen und Trauerfeiern gestalten und dekorieren, aber genauso wird ihr Arbeitsalltag von bürokratischen Arbeiten erfüllt sein. Sie lernt Traueranzeigen, Danksagungen, Karten und Fotobücher zu gestalten genau so wie sie die umfangreichen gesetzlichen Vorschriften erlernen muss. Sie wird nie wissen, was der Tag ihr noch so alles zu bieten hat. Von einem Bestatter wird eine große Flexibilität erwartet. Man muss sich ständig in andere Situationen und vor allem Menschen einfühlen. „Gerade das macht unsere Arbeit so interessant und abwechslungsreich,“ meint Marvin Empting, der seine Ausbildung vor 10 Jahren im Bestattungshaus Heer begonnen hat. „Die Dankbarkeit der Menschen, die wir ein Stück auf ihrem schweren Weg begleiten durften, ist unser größter Lohn.“



Frau Marth wird neben ihrer betrieblichen Ausbildung immer wieder im Blockunterricht die Berufsschule in Wermelskirchen und mehrfach das Ausbildungszentrum für Bestatter im bayrischen Münnerstadt besuchen. Es bleibt, ihr zu wünschen, dass sie den vor ihr liegenden Weg gut meistern wird und mit genauso viel Freude wie ihre Vorgänger in diesen nicht immer leichten Beruf startet. Wer mehr erfahren möchte, kann Sina Marth auf Instagram folgen, wo sie regelmäßig über ihre Ausbildung berichten wird. (PM)


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