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Nachricht vom 05.08.2020    

Ohne Feierlaune und Geselligkeit keine Stadtfest-Atmosphäre

Seit Mitte März liegen bedingt durch die Corona-Pandemie die Planungen des federführenden Organisators Sven Wolff und der Stadt Kirchen für die diesjährige Festlichkeit am 8. November auf Eis. Jetzt steht fest: Das Stadtfest in Kirchen fällt – wie so vieles in diesem Jahr – aus.

Beim Stadtfest in Kirchen (Archivfoto: Stadt Kirchen)

Kirchen. Das Kirchener Stadtfest zeichnet sich schon seit der Stadtwerdung im Jahre 2004 dafür aus, dass die gesamte Region alljährlich jeweils an einem der ersten Sonntage im November auf den Beinen ist, um im Kreise der Familie, Bekannten und Freunden einen geselligen Tag im Stadtkern zwischen Villa Kraemer und Bahnhof zu erleben. Für die Kirchener selbst ist es ein Veranstaltungshighlight des gegenseitigen Treffens, des Frohsinns und gemeinsamen Feierns von morgens bis spät abends.

Die Top-Acts für das Bühnenprogramm in diesem Jahr waren bereits vor Monaten unter Dach und Fach – mit kölschen Songs und einer witzigen als auch lebendigen, musikalischen Abendshow sollte der Funke, der zudem durch unzähligen Ehrenamtlichen, Marktbeschickern, Geschäftsleuten, Vereinen und Aktiven getragenen Großveranstaltung, wieder auf die Besucher überspringen. Aber: „In den Zeiten einer Corona-Pandemie ist es undenkbar, dass, selbst bei allen eventuell noch möglich werdenden und zu ergreifenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, so etwas wie ein besonderes Stadtfest-Feeling aufkommen soll“, erläutert Stadtbürgermeister Andreas Hundhausen.

Atmosphäre der Begegnungen würde fehlen
Aktuell besteht zudem die Gewissheit, dass derartige Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober ohnehin untersagt bleiben und auch darüber hinaus bis auf weiteres sehr unwahrscheinlich sein dürften. „Sicherlich kann aus allem noch irgendetwas gemacht und organisiert werden, aber aus einer noch nie da gewesenen Notsituation heraus, ein Volksfest lebendig werden zu lassen, bei dem der sonst bekannte Spaß- und Unterhaltungsfaktor fast annährend auf der Strecke bliebe, ist in diesem Jahr schlichtweg unrealistisch“, teilen Hundhausen und Wolff unisono mit. Auf dem gesamten Festgelände fanden sich in der Vergangenheit bewusst Punkte des Mitmachens, Entdeckens und Zusammenkommens – das Stadtfest lebt von dieser einzigartigen Atmosphäre der Begegnungen. Und genau das, was die Festlichkeit so beliebt macht, würde natürlich fehlen. Auch die Umsetzung der Kontaktnachverfolgung, die Abstandsregelungen und Wegekonzepte dürften die Verantwortlichen vor besondere Herausforderungen stellen, die selbst bei großem personellen Einsatz, nicht annähernd sichergestellt werden könnten.



Somit kam jetzt, was kommen musste, eine Entscheidung, die in 2020, wie bei vielen anderen Veranstaltern auch, alternativlos erscheint – die Absage. Darauf verständigten sich jetzt die Verantwortlichen der Stadt Kirchen, in der Hoffnung, dass im nächsten Jahr wieder ein Kirchener Stadtfest stattfinden kann, so wie es die Besucher kennen und lieben. (PM)


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