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Nachricht vom 05.08.2020    

Unglücklicher Saisonstart für Pablo Kramer

Am vergangenen Wochenende fand nach der langen Motorsportpause, aufgrund des Coronavirus, der Saisonauftakt des ADAC Kart Masters auf dem 1.107 Meter langen Erftlandring statt. 176 Fahrer gingen in sechs Klassen und unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzeptes an den Start. Einer dieser Fahrer war Pablo Kramer vom AC Hamm/Sieg, der für den ADAC Mittelrhein antrat.

Pablo Kramer beim Saisonauftakt des ADAC Kart Masters (Fotos: privat)

Hamm/Kerpen. Leider war an diesem Wochenende das Glück nicht auf der Seite des 15-jährigen Rennfahrers. Die ersten freien Trainings am Freitag verliefen sehr gut, und Pablo konnte konstant schnelle Rundenzeiten erzielen. Im letzten Testlauf jedoch ist der Kolbenring seines 40-PS Rennmotors in einer Vollgaskurve geplatzt und Kramer schlug mit ca. 100 km/h in die Reifenstapel ein. Der Hämmscher kam zum Glück mit nur leichten Handgelenkschmerzen davon. An dem Kart hingegen war die komplette linke Seite der Vorder- und Hinterachse beschädigt und die Mechaniker von Pablo´s Racing-Teams mussten bis in die Nacht schrauben um das Renngefährt wieder auf Vordermann zu bringen.

Nach einem sehr ereignisreichen Freitag war das Qualifying und die Vorrennen (Heats) am Samstag dran. Eine halbe Stunde vor dem Zeittraining veränderte sich das Wetter schlagartig von tropenähnlichen Temperaturen und Sonne zu Regen und Gewitter. Somit hieß es für alle: Regenreifen montieren und los geht's!

Kramer und 32 andere Mitbewerber in seiner Klasse kämpften sich über den nassen Asphalt.
Pablo konnte sich mit einer Zeit von 55,496 Sekunden den 6. Platz sichern.
Die beiden Vorrennen liefen nicht sehr erfreulich für den Schüler. In zwei Vorrennen, jeweils durch technische Probleme auszufallen, bedeuten die letzte Startposition für die Rennen am Sonntag.



Nicht desto trotz ließ er sich nicht unterkriegen und glänzte am Sonntag im 1. Lauf mit einer atemberaubenden Performance. Von Platz 31 gestartet, machte er 20 Plätze in 18 Runden gut und bekam somit als 11. die schwarz-weiß karierte Flagge zu sehen.

Anders allerdings lief es dann im 2. Lauf. Bei zwei Überholvorgängen wurde Kramer von den Mitbewerbern von der trecke gedrängt und musste ins Gras fahren.
Beim Versuch einen Unfall auszuweichen, kam er abermals von der Bahn ab und musste mit stehendem Motor sein Fahrzeug abstellen. Am Ende des Wochenendes konnte der junge Rennfahrer noch sechs Punkte für die Meisterschaftswertung des ADAC Kart Masters einfahren.

Am 20. September geht es dann für ihn zur neuen Motorsportarena nach Mülsen wo er beim 2. ADAC-Kart-Masters Rennen wieder vorne mitfahren will. (PM)


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