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Nachricht vom 08.08.2020    

Stoppelfeld brannte auf mehreren tausend Quadratmetern

Mit dem Alarmstichwort „kleiner Flächenbrand" wurde der Löschzug Steinebach mit einer Gruppe am Freitagabend gegen 19.40 Uhr nach Gebhardshain, Ortsausgang Richtung Schwedengraben alarmiert. Vor Ort stellte sich die Brandstelle in der Tat als klein dar, jedoch wurde in ca. 150 bis 200 Meter Entfernung eine große Rauchentwicklung ausgemacht.

(Fotos: Löschzug Steinebach)

Gebhardshain. Bei der sofort eingeleiteten Erkundung wurde ein fortgeschrittener Brand eines Stoppelfeldes festgestellt, der sich in rascher Geschwindigkeit in Richtung eines Waldes bewegte. Daraufhin ließ Einsatzleiter Markus Beichler (Stv. Wehrleiter der VG-Feuerwehr) Vollalarm für die Löschzüge Steinebach und Rosenheim auslösen. Zusätzlich wurden sofort Tanklöschfahrzeuge aus Betzdorf, Wissen und Kausen hinzualarmiert.

Mit vereinten Kräften gelang es den eingesetzten Wehren das Feuer, mittels einem über zwei Seiten vorgetragenen Löschangriffs, unmittelbar vor Übertritt in den Wald zu stoppen und anschließend abzulöschen. Anschließend pflügte ein ortsansässiger Landwirt das komplette Feld um, so dass keine Gefahr einer neuen Entzündung mehr bestand.

Die Feuerwehren waren hierfür insgesamt ca. zweieinhalb Stunden im Einsatz. Weiterhin stellte ein Rettungswagen des DRK den Eigenschutz für die bei diesem kräftezehrenden Einsatz eingesetzten Feuerwehrangehörigen sicher.

Zweithöchste Gefahrenstufe für Waldbrände
Nahezu landesweit herrscht in den kommenden Tagen Gefahrenstufe 4 von 5. Die rheinland-pfälzische Umwelt- und Forstministerin Ulrike Höfken appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger im Wald und am Waldrand nicht mit offenem Feuer im Wald umzugehen, dort nicht zu grillen, nicht zu rauchen und schon gar keine Zigarettenstummel wegzuwerfen. Auch Glasscherben können sich entzünden.

Auch heiße Katalysatoren können zur Gefahr werden. Daher dürfen Fahrzeuge nicht auf Wiesen abgestellt werden. Zudem bittet das Umwelt- und Forstministerium darum, unbedingt die Wege im Wald freizuhalten, damit nicht nur im Brandfall Feuerwehr und Rettungseinsatzkräfte schnell vor Ort sein können.

Wer einen Waldbrand entdeckt, soll bitte sofort die Feuerwehr rufen. „Bitte seien Sie wachsam. Durch die Mithilfe aller können Waldbrände vermieden oder früh gelöscht werden“, so Höfken. Sollte man selbst im Wald in Gefahr sein und Rettung benötigen – sei es bei Feuer oder aufgrund anderer Ursachen – soll man ebenfalls die 112 wählen und sich am besten zu einem Rettungspunkt begeben. Diese sind durch grüne Schilder mit einem weißen Kreuz gut erkennbar. Sie tragen eine Nummer – so wissen die Einsatzkräfte Bescheid, wohin sie kommen sollen. (PM)


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