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Nachricht vom 25.08.2020    

Digitalisierungsspezialist Ximaj findet neues Zuhause

Große Augen machten Landrat Dr. Peter Enders, Anneliese Heß, Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, Ortsbürgermeister Karl-Heinz Keßler und Lars Kober, Leiter der Wirtschaftsförderung, bei einem Unternehmensbesuch der Firma Ximaj in Weitefeld. Das Unternehmen hat fast ganz unbemerkt Räume der Firma Hombach Wärmetechnik in Weitefeld bezogen.

Landrat Dr. Peter Enders (3. von links) besuchte das Unternehmen Ximaj in Weitefeld. Foto: Kreisverwaltung

Weitefeld. Auf 550 Quadratmetern programmieren und entwickeln 14 Mitarbeiter digitale Lösungen für den Mittelstand. „Mein Team und ich fühlen uns hier sehr wohl. Wenn wir eine Pause vom Programmieren brauchen, schauen wir aus dem Fenster und können bis ins Bergische- und Siegerland blicken“, so Jürgen Herrmann, der das Unternehmen gemeinsam mit Sohn Marius gründete.

Bereits bei der Begrüßung wurde deutlich, dass Ximaj ein etwas anderes Unternehmen ist: Per QR-Code erfolgte die Registrierung des Unternehmensbesuchs. Die Räume haben keine Nummern, sondern Namen wie „Design Thinking“, „Work Space“ oder „Executive Area“. „Das Ganze hier erinnert mich an San Francisco, Google und Apple. Aber wir sind in Weitefeld. Unfassbar", zeigte sich Ortsbürgermeister Keßler mehr als beeindruckt. Dieser Begeisterung schloss sich auch Beigeordnete Annelie Heß an: „Von außen erkennt man nicht, welches Knowhow sich hinter der Fassade verbirgt. Hier sieht man, wo die zukünftige Reise unserer Wirtschaft und Gesellschaft hingeht.“. Und das auch mit graduierter Frauen-Power, die seitens Lineira, Larissa und Christina Herrmann bestens repräsentiert wird.

Bei der anschließenden Unternehmenspräsentation, die Lineira Herrmann übernahm, war Konzentration gefragt. Es ging um Fachbegriffe wie Devops, responsive Design, M2M, Internet of Things und User Interface – die Fachwelt, in der Ximaj zu Hause ist. Doch Unternehmen, die das Knowhow von Ximaj nutzen möchten, werden „an die Hand genommen“, wie Lineira Herrmann erklärte: „Wir zeigen Unternehmen nicht nur ihre Chancen und Möglichkeiten bei der Digitalisierung auf, sondern begleiten sie bis zur vollständigen Umsetzung der Projekte. Unser Ziel ist immer die Entwicklung schlüsselfertiger und in der Praxis leicht anwendbarer Lösungen.“ Somit steht Stärkung und Ausprägung der Erfahrungswerte und Fähigkeiten von Unternehmen durch die Digitalisierung im Vordergrund. Ximaj formt hier den Begriff des „Digitalen Unternehmensbewusstseins“.




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Landrat Enders hob bei dem Termin nochmals die Wichtigkeit des Themas für die heimische Wirtschaft hervor: „Unternehmen brauchen keine Angst vor der Digitalisierung zu haben. Vielmehr sollte man sich darüber klar werden, welche Folgen für das eigene Unternehmen entstehen, wenn man sich ihr verschließt.“ An diesem Punkt erwähnte Lars Kober, Leiter der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen, das Angebot der Wirtschaftsförderung. „Unternehmen, die ihre Arbeits- und Produktionsprozesse digitalisieren möchten und dabei Unterstützung benötigen, können sich bei uns melden.“ Kober verwies in diesem Zusammenhang auf bestehende Netzwerke mit Unternehmen und staatlich geförderten Kompetenzzentren.

Wer sich selbst einen Eindruck von dem „Neu“-Weitefelder Unternehmen machen möchte, dessen Namen im Übrigen keinen direkten Bezug zur chinesischen Sprache hat, sondern auf die Namen der Gründer zurückzuführen ist, kann die für Mittwoch, den 2. September, terminierte Messe besuchen. „Wir freuen uns auf den Besuch der heimischen Unternehmen, denn obwohl Soft- und Hardware unser Geschäftsmodell prägen, bildet ein persönliches Gespräch die Basis für eine zukünftige und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Jürgen Herrmann abschließend. Die Hausmesse findet unter Beachtung der Corona-Regeln von 9 bis 16.30 Uhr statt.

Weitere Informationen erhalten Interessenten online: www.ximaj.com


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