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Nachricht vom 09.09.2020    

Hachenburger Westerwald: eine sehr abwechslungsreiche Rundtour

Diese Rundfahrt über knapp 75 Kilometer lässt sich auch mit einer Übernachtung kombinieren, wenn man mehr Zeit für die zahlreichen Sehenswürdigkeiten einplanen möchte. Außerdem kann an jeder beliebigen Stelle gestartet werden. Schwierigkeit: schwer, circa 990  Höhenmeter.

Alte Brücke über die Nister. Foto: Dominik Ketz

Hachenburg. Wählt man Hachenburg als Start- und Zielpunkt, fährt man vom Bahnhof aus Richtung Norden und stößt im Nistertal auf die Konrad-Adenauer-Gedenktafel. Der spätere Bundeskanzler versteckte sich hier einst vor der Gestapo. Etwas westlich liegt die Zisterzienser Abtei Marienstatt mit ihrer schönen gotischen Basilika. Ein Stück weiter kann man den Bachlehrpfad und das Dorfmuseum von Limbach besuchen. In Stein-Wingert angekommen, lohnt es sich, in der Alten Mühle eine der vielen Leckereien zu probieren.

Immer wieder begeistern unterwegs die herrliche Natur und die weiten Ausblicke. Vorbei am Dreifelder Weiher geht es nun zur Dreifaltigkeitskirche von Dreifelden, der ältesten Steinkirche im Westerwald. In Linden entspringt unter einer Buche die Wied, der längste Fluss des Westerwalds.

Vorbei an der Alpenroder Hütte und dem Aussichtsturm auf dem Gräbersberg fährt man an der Kaolingrube Böhmsfund vorbei, einem idyllischen See, an dessen Ostufer sich ein Picknicktisch zum Pausieren befindet. Zum Abschluss laden in Hachenburg das Landschaftsmuseum, der Burggarten und der schöne Alte Markt mit seinen rot-braunen Fachwerkfassaden, den zahlreichen Geschäften, Gasthäusern und Cafés zum Sightseeing ein.

Die Tour ist mit einem eigenen Routenlogo beschildert und es wird mindestens Trekkingbereifung empfohlen (circa 37 Kilometer Schotterweg, circa 15 KIlometer Naturweg).

Wegbeschreibung:
Die Rundfahrt ist gut geeignet für Sport- und Pedelecfahrer. Der Start am Bahnhof in Hachenburg führt hinunter in das Tal der Nister und weiter nach Streithausen und Luckenbach. Es folgt ein Anstieg nach Limbach und zu einer Höhenplattform mit wunderbarem Ausblick. Nun geht es wieder bergab zum Nistertal, später erneut bergauf Richtung Giesenhausen. Auf der Höhe kann man bei gutem Wetter bis zum Siebengebirge schauen.



Man erreicht bei Ingelbach das Wiedtal und radelt flussaufwärts durch herrliche Wälder, Auen und Felder. Weiter geht es durch den wunderschönen Wahlroder Wald. Schließlich stößt man auf das Obere Wiedtal und befindet sich mitten in einem der umfangreichsten Naturschutzgebiete im Westerwald. Man fährt durch Steinebach und Schmidthahn zum Dreifelder Weiher, dem größten der Westerwälder Seenplatte. Nach Dreifelden und Linden geht es auf den Gräbersberg. Anschließend führt der Weg hinunter nach Alpenrod und zum Abschluss durch den Hachenburger Stadtwald zurück zum Alten Markt.

Tipp:
In der Zisterzienser Abtei Marienstatt lohnt es sich, im Biergarten eine kleine Rast einzulegen und das hauseigene Bier der Abtei-Brauerei zu probieren.

Weitere Infos zur Tour, das Routenlogo, eine interaktive Karte sowie einen GPX-Track zum Downloaden gibt’s online im Tourenplaner unter: https://bit.ly/3lOjeYp.

Westerwald Touristik-Service, Kirchstraße 48a, 56410 Montabaur, Telefon: 02602/3001-0, mail@westerwald.info, www.westerwald.info.


Mehr bei "Verliebt in den Westerwald": Hachenburger Westerwald: eine sehr abwechslungsreiche Rundtour


Mehr dazu:   Radfahren im Westerwald   Freizeit  
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