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Nachricht vom 16.09.2020    

NABU und UNB: Schutz von Mehlschwalben im Kreis Altenkirchen

Vor dem Hintergrund des Bestandsrückgangs der Mehlschwalben startete im März eine Zusammenarbeit von der Regionalstelle Rhein-Westerwald des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), der NABU-Gruppen im Landkreis Altenkirchen und der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Altenkirchen im Schwalbenschutz.

Nisthilfen bieten den Schwalben ein Zuhause, wie hier im Kindergarten in Friedewald. (Fotos: NABU)

Kreis Altenkirchen. Seitdem wurden bereits über 100 von der Naturschutzbehörde zur Verfügung gestellte Nisthilfen an Privatpersonen, Gemeinden und Organisationen (z.B. Kindergärten), die Schwalben ein Zuhause bieten wollen, im Kreis Altenkirchen ausgegeben. Auch die vom NABU bereitgestellten Informationsmaterialien und Kotbretter wurden zusammen mit persönlichen und/oder telefonischen Beratungen durch die NABU-Aktiven vor Ort sowie durch die Untere Naturschutzbehörde stark nachgefragt.

Hervorzuheben ist das Engagement zahlreicher Privatpersonen, die sich um die Installation von Kunstnestern gekümmert haben und von denen einige vom NABU bereits die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ erhalten haben. Aber auch der Einsatz einzelner Ortsgemeinden und Organisationen ist bemerkenswert. Die Untere Naturschutzbehörde startete einen Aufruf an alle Verbandsgemeindeverwaltungen, Städte und Kommunen, dem kreisweit zahlreiche Gemeinden nachkamen. An der Aktion beteiligten sich z.B. Alsdorf, Derschen, Gieleroth, Friedewald, Hilgenroth, Ersfeld, Pracht oder Niederfischbach und es wurden Nisthilfen sowohl für gemeindeeigene Gebäude wie z.B. Sängerheime, Kindergärten oder Gemeindebüros, aber auch für Privathaushalte nachgefragt.




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Spontane Hilfestellung bei der Anbringung gab es z.B. auch durch den Forstbetrieb Utsch aus Katzenbach, der einen Hubsteiger zur Verfügung stellte, damit Nisthilfen an der Jugendkunstschule in Altenkirchen angebracht werden konnten.

Aufgrund der großen Resonanz wollen die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald und die Untere Naturschutzbehörde ihre Zusammenarbeit im Schwalbenschutz weiterführen. Insbesondere öffentliche Gebäude sollen zukünftig verstärkt in den Blick genommen werden.

Bürger des Landkreises Altenkirchen, die Interesse an künstlichen Mehlschwalbennestern haben, können sich bei der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald melden (Tel.: 02602/970133, E-Mail: info@nabu-westerwald.de) oder bei der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Altenkirchen (Tel.: 02681-812655, E-Mail: jessica.gelhausen@kreis-ak.de). (PM)


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