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Nachricht vom 18.09.2020    

„Nachhaltig und digital": MdB Tabea Rössner zur Gast

Im Rahmen ihrer Sommertour „Nachhaltig und digital“ besuchte die grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rössner die Skulpturenlandschaft „Im Tal“ und diskutierte abends im Gasthof zur Post in Weyerbusch zum Thema Digitalisierung. „Die ländlichen Räume nachhaltig und ökologisch weiterzuentwickeln und für die Zukunft gut aufzustellen ist unsere Aufgabe",“ so die beiden Kreisvorsitzenden der Grünen Anna Neuhof und Kevin Lenz.

Die Bundestagsabgeordnete Tabea Rössner war im Kreis unterwegs. Foto: Privat

Kreisgebiet. „Dabei dürfen bereits vorhandene Strukturen und Einrichtungen nicht in Vergessenheit geraten. Die Anlage „Im Tal“ ist nicht nur ein Kunst-, sondern auch ein Biodiversitätshotspot und vereint durch eine interkommunale Kooperation auch touristische Aspekte miteinander,“ so Lenz.

Die Anlage im Tal ist entstanden durch das Zusammenwirken von über 50 Künstlern, Kuratoren, Architekten und Landschaftsarchitekten, die gemeinsam einen Ort definiert haben. Dies über den langen Zeitraum von über 30 Jahren und alle mit Ihren individuellen Handschriften und Fähigkeiten. Kim Wortelkamp, welcher die Gruppe mit viel Begeisterung und spannenden, wie auch lustigen Anekdoten durch die Anlage führt und die Kunstwerke, welche den Landschauftsraum ergänzen, aber nie dominieren. „Das hier eine solche Qualität entstand, ist ein Beispiel für gegenseitige Achtung und demokratischem Miteinander. Zu meiner großen Freude ist es gelungen, dass die Skulpturenlandschaft im Tal mit den umliegenden Gemeinden seit drei Jahren kooperiert. Nach drei Workshops zu Landschafts- und Ortsbild, den prägenden Persönlichkeiten der Region, wurden gemeinsame Bedarfe, Wünsche und Ziele bestimmt. Es entstanden vier Projektideen, die sich jetzt in Umsetzung befinden,“ so Wortelkamp.

Die Schäden durch die Klimakatastrophe sind aber auch sichtbar, so sind die Tümpel ausgetrocknet und der Laich der Amphibien verloren. Vertrocknete Fichten mussten gefällt werden, die Schäden an den Laubbäumen sind unübersehbar. Dennoch ermöglicht eine nachhaltige ökologische Bewirtschaftung diese strukturreiche Landschaft mit hoher Artenvielfalt.

„Nachhaltigkeit ist das Thema des Besuchs unserer Bundestagsabgeordnete,“ so Kevin Lenz zur Eröffnung der Diskussion im Gasthof „Zur Post" in Weyerbusch, die notwendige Digitalisierung muss auch nachhaltig und energieeffizient sein,“ Tabea Rößner, medienpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag erläuterte, dass gerade auch während der Coronapandemie der Gebrauch digitaler Medien gestiegen sei verbunden mit einem erhöhten Energieverbrauch. „Digitale Konferenzen, Verwaltungen, Unterrichtsformen und weitere Nutzungen werden in Zukunft vermehrt zu unserem Alltag gehören, deshalb ist es zu begrüßen, dass die EU eine klimaneutrale Digitalisierung bis 2030 anstrebt. Mit dem Medienstaatsvertrag und dem Onlinezugangsgesetz werden die unterschiedlichen Medien reguliert und den Bürger*innen der transparente und barrierefrei Zugang zu Medien, aber auch zu Verwaltungsentscheidungen ermöglicht.“

Die Digitalisierung der Arbeitswelt sei nicht mehr aufzuhalten, ein besonderes Augenmerk sei deshalb auf den Arbeitsschutz zu richten, so Rössner weiter. „Der „Digitalpakt Schule" beschäftigt uns als Schulträger besonders, die ersten Anträge sind gestellt, die weiteren in Umsetzung. Dabei werden die Schulen durch das Kreismedienzentrum beraten und unterstützt. „Der Digitalpakt Schule wird dennoch kein Homeschooling auf höchstem Niveau oder einen komplett digitalen Unterricht mit Endgeräten für alle Schüler*Innen ermöglichen. Es handelt sich um ein Infrastrukturprojekt, welches lediglich die grundlegenden Voraussetzungen, wie Internet in jedem Klassenraum, Vernetzung der Geräte schafft. Sobald diese Grundvoraussetzungen geschaffen sind, brauchen wir einen weiteren Digitalpakt, welcher auch Endgeräte und Software berücksichtigt,“ so Kevin Lenz.

In der regen und engagierten Diskussion wurden weitere Aspekte wie die Chancen im medizinischen Bereich, Onlineshopping mit den möglichen Folgen für den stationären Einzelhandel und die Innenstädte erörtert. Aber auch Nachdenkliches kam zur Sprache. Der Druck, ständig erreichbar zu sein, Fakenews und Mobbing im Netz, mögliche gesundheitliche Gefährdungen wurden angesprochen. „Wir werden dem Thema sowie den Risiken und Chancen, z.B. in der Telemedizin weiter widmen und die Entwicklung vor Ort begleiten,“ so Anna Neuhof zum Abschluss der Veranstaltung. Neuhof weiter: „Die grüne Fraktion im Kreistag beschäftigt sich im Rahmen einer Anfrage zum Katastrophenschutz auch mit der Sicherung der kritischen Infrastruktur, dazu gehört auch die digitale Infrastruktur.“ (PM)


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