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Nachricht vom 06.10.2020    

Annegret Held liest aus "Eine Räuberballade"

Es geht wieder los! Am 11. März fand im CINEXX die letzte Lesung der Hähnelschen Buchhandlung mit dem wunderbaren Thomas Meyer statt. Unmittelbar darauf mussten alle geplanten Veranstaltungen abgesagt werden, Corona hatte allen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Aber jetzt geht's endlich wieder los: Am 25. Oktober kann die Buchhandlung im CINEXX mit der nicht minder wunderbaren Annegret Held ihr Veranstaltungsprogramm neu starten.

Annegret Held. Foto: Elisa Held

Hachenburg. Freuen Sie sich auf: Sonntags-Matinee - Annegret Held liest aus "Eine Räuberballade". Ein lebenspraller Roman rund um den großen Räuberkongress, der 1799 bei Limburg stattfand – und gründlich schiefging. In ihrem dritten großen Westerwald-Roman nimmt Annegret Held die Zuhörer mit ins späte 18. Jahrhundert, als brutale Räuberbanden die gesamte Region in Angst und Schrecken versetzten. Mitreißend, klug und höchst unterhaltsam erzählt sie von Hannes, einem aufstrebenden Möchtegern-Räuber, von seinem frommen und zunehmend verzweifelten Vater Wilhelm, von der mannstollen Magd Gertraud und von all den anderen Scholmerbachern, die dem harten Dorfleben tapfer die Stirn bieten. Das ist großartige Heimatliteratur von unbändiger Fabulierlust! Zur Feier des Tages bieten die Veranstalter nach der Lesung ein Glas Sekt und einen kleinen Imbiss an.

Annegret Held, 1962 im Westerwald geboren, arbeitete unter anderem als Polizistin, Altenpflegerin und Luftsicherheitsassistentin – und ist erfolgreiche Autorin. Sie erhielt den Berliner Kunstpreis der Akademie, den Glaser-Förderpreis und ist PENMitglied. Ihre beiden ersten Westerwald-Romane, "Apollonia" und "Armut ist ein brennend Hemd", wurden von der Presse hoch gelobt. Annegret Held lebt im Westerwald.

Sonntag, 25. Oktober 2020, 11 Uhr im CINEXX
Lesung inklusive Imbiss: 15 Euro. Tickets gibt es nur im Vorverkauf und nur im CINEXX.

Vorschau:
Katrine Engberg liest aus "Glasflügel" (verschoben vom 11. Mai)

Gerade erst war Julie nach Kopenhagen gezogen, um Literatur zu studieren. Warum musste sie so jung sterben? Erstochen und von Schnitten gezeichnet? Es ist ein schockierender Fall, in dem Jeppe Kørner und Anette Werner ermitteln. Als bei Julies Vermieterin ein Manuskript auftaucht, in dem ein ähnlicher Mord geschildert wird, glauben die beiden, der Aufklärung nahe zu sein. Aber der Täter spielt weiter.

Katrine Engberg, geboren 1975 in Kopenhagen, arbeitet für Fernsehen und Theater und ist als Tänzerin, Choreographin und Regisseurin landesweit bekannt. Nach „Krokodilwächter" und „Blutmond" ist „Glasflügel" der dritte Fall für Kørner und Werner

Mittwoch, 4. November 2020, 19.30 Uhr im Kultur-Werk Wissen
Vorverkauf 10 Euro / Abendkasse 12 Euro. Tickets in der hähnelschen buchhandlung und Online bei Ticket Regional. Mit Unterstützung der Westerwälder Literaturtage 2020



Jan Koneffke liest aus "Die Tsantsa-Memoiren"
Eine Tour de Force durch zwei Jahrhunderte und zwei Kontinente – ein magisch-literarisches Abenteuer mit einem der ungewöhnlichsten Erzähler der deutschen Literatur. Um das Jahr 1780 gelangt ein Schrumpfkopf in den Besitz von Don Francisco, Beamter der spanischen Krone in Caracas. Als Wandschmuck in dessen Schreibstube hängend beobachtet er das Geschehen um sich herum ganz genau – und bemerkt wie nebenbei, dass er gerade dabei ist, ein Bewusstsein zu entwickeln. Und dass er sprechen kann. Doch als er schließlich zum ersten Mal den Mund aufmacht, sorgt das bei Don Francisco prompt für einen Herzinfarkt – und der Schrumpfkopf bekommt einen neuen Besitzer. Seine Reise führt ihn in den folgenden Jahrzehnten unter anderem nach Rom, Paris, Frankfurt, London, Bamberg, Bukarest, Wien und Berlin. Er wird Zeuge historischer Begebenheiten und alltäglicher Kleinigkeiten. Und nach und nach findet er immer mehr über seine eigene Vergangenheit heraus. Dem Fabulierer Koneffke gelingt es, das Leben seines unsterblichen, aber auch hilflosen Helden auf so grandiose Weise zu erzählen, dass man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dabei hilft ihm auch sein kluger und überaus gewitzter Erzähler, dessen »Menschwerdung« den roten Faden der Geschichte bildet und der einem im Laufe der Lektüre ans Herz wächst.

Jan Koneffke, geboren 1960 in Darmstadt, studierte und arbeitete ab 1981 in Berlin. Nach seinem Villa-Massimo-Stipendium 1995 lebte er für weitere sieben Jahre in Rom und pendelt heute zwischen Wien, Bukarest und dem Karpatenort Măneciu. Koneffke schreibt Romane, Lyrik, Kinderbücher, Essays und übersetzt aus dem Italienischen und Rumänischen. Er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt dem Uwe-Johnson-Preis 2016. Ein Jahr zuvor erschien bei Galiani sein Roman "Ein Sonntagskind".

Montag, 12. April 2021, 19.30 Uhr (Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben). Vorverkauf 12 Euro / Abendkasse 15 Euro. Tickets in der hähnelschen buchhandlung und der Stadt-Bücherei Hachenburg.

Die Lesungen mit René Marik und Gerhard Henschel werden im Frühjahr 2021 nachgeholt. Bereits erworbene Eintrittskarten behalten natürlich ihre Gültigkeit. Die Kultveranstaltung "Bücher des Jahres" mit Bernt Ture von zur Mühlen muss leider ausfallen. (PM)


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