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Nachricht vom 09.10.2020    

Wo drückt der Schuh?

Landtagspräsident Hendrik Hering, Vizepräsident Hans-Josef Bracht und Vizepräsidentin Astrid Schmitt haben sich Anfang Oktober im Westerwald darüber informiert, „wo der Schuh drückt“. Im Rahmen der Reihe „Demokratie Nah – Der Landtag besucht die Region“ suchten die Parlamentarier das Gespräch mit den Menschen vor Ort in Bad Marienberg und Altenkirchen.

Die Jugendkunstschule Altenkirchen und das Europahaus Bad Marienberg waren Stationen eines Vor-Ort-Besuchs des Landtagspräsidiums im Westerwald. Fotos: Landtag Rheinland-Pfalz, Marco Sussmann

Altenkirchen/Bad Marienberg. „Wir möchten wissen, welche Anliegen Jugendliche gerade auch im ländlichen Raum, haben. Was erwarten sie von uns Politikerinnen und Politikern und wie können wir die Politik für junge Menschen interessant gestalten?“, sagte Landtagspräsident Hendrik Hering beim Treffen mit Schülerinnen und Schülern der Jugendkunstschule Altenkirchen.

Im Vorfeld des Termins hatten die Jugendlichen die Ausstellung „Wo drückt der Schuh?“, konzipiert. Mit neugestalteten Schuhen thematisierten sie ihre Anliegen. Von lokal bis global, vom Öffentlichen Personennahverkehr vor Ort, bis zum Thema Asyl reichte die Palette. In anschließenden Gruppendiskussionen tauschten sich der Landtagspräsident, die Vizes sowie die Direktorin des Landtags und Patrycja Sypel von der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn mit den Schülerinnen und Schülern aus. Mit dabei waren auch die regionalen Landtagsabgeordneten Heijo Höfer (SPD) und Jessica Weller (CDU).

Besuch im Europahaus Bad Marienberg
„Der Austausch ist für alle Seiten wichtig“, erläuterte der Landtagspräsident. „Denn wo genau der Schuh drückt, spürt man am besten im Gespräch miteinander. Eine funktionierende Kommunikation ist daher auch eine zentrale Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie.“

Zu einem gemeinsamen Mittagessen hatte sich das Präsidium im Europahaus in Bad Marienberg mit Ehrenamtlichen getroffen. Im Fokus stand dabei der Umgang mit der Corona-Pandemie im ehrenamtlichen Bereich. Wie arbeitet ein Schwimmverein bei eingeschränkter Schwimmbadnutzung, wie ein Chorverein, wenn Auftritte nicht möglich sind? Und wie können wegbrechende Einnahmen durch gesunkene Mitgliedsbeiträge und Veranstaltungen abgefedert werden? Diese und andere Anliegen nahm das Präsidium des Landtags mit nach Mainz. (PM)


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