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Nachricht vom 09.09.2010    

"Tränen, die anrühren, berühren und aufrühren"

Viele Gäste waren nach Wissen gekommen, um gemeinsam den "Mirjam-Sonntag" der evangelischen Kirchengemeinden zu begehen. Der Gottesdienst stand in diesem Jahr unter dem Motto "Tränen, die anrühren, berühren und aufrühren".

Gemeinsam gestalteten Frauen aus der kreiskirchlichen Arbeit und der evangelischen Gemeinde Wissen den diesjährigen Mirjamsonntag aus. Aktiv waren in Vorbereitung und Gottesdienst (von links) Ursula Döhl, Pfarrerin Marion Holzhüter, Gerda Seifen, Doris Enders, Helga Tietz und Ingeborg Bauch.

Kreis Altenkirchen/Wissen. Mit Gästen aus verschiedensten evangelischen Kirchengemeinden, aber auch aus der Ökumene, wurde in der evangelischen Hoffnungskirche in Wissen der "Mirjam-Sonntag" mit einem Gottesdienst gefeiert. Benannt ist der Sonntag nach der alttestamentarischen Prophetin Mirjam, die in der jüdischen und christlichen Frauenbewegung eine bedeutende Rolle hat. Die Feier des alljährlichen Mirjamsonntages soll die Ziele der Dekade "Kirche in Solidarität mit den Frauen" im Bewusstsein halten.
Der synodale Arbeitskreis für Frauenfragen im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen und der Frauenkreis Wissen hatten gemeinsam mit Pfarrerin Marion Holzhüter (BBS Wissen) den Gottesdienst, der in diesem Jahr unter dem Motto "Tränen, die anrühren, berühren und aufrühren" stand, vorbereitet. Im Gottesdienst spürte man der "unbenannten Frau" nach, von der im Lukas-Evangelium erzählt wird und deren Tränen Jesu Füße benässten. In der Predigt (Pfarrerin Holzhüter) wurden Einblicke und Wertungen aus unterschiedlichen Perspektiven der in dieser biblischen Geschichte Handelnden aufgegriffen. Im Liturgieteil sammelten die teilnehmenden Frauen in einem Krug "Tränen" in Form von Glassteinen und drei Frauen zitierten Briefe an die "unbenannte Frau".
Aktuelle Problemlagen, Ungerechtigkeiten, fehlende Perspektiven, Wehklagen: Auch dafür bot der Gottesdienst am Mirjamsonntag Raum. Beim Gemeindekaffee im Anschluss an den Gottesdienst konnten die Besucher gemeinsam mit den Organisatorinnen die angesprochenen Themen nachklingen lassen. Eine beträchtliche Gottesdienstkollekte kommt der Arbeit in Frauenhäusern zugute. (pes)


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