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Nachricht vom 14.10.2020    

Wissener Reservistenkameradschaft: Aktivitäten im kleinen Kreis

Die Corona-Pandemie macht auch den heimischen Reservisten in ihren Aktivitäten nach wie vor arg zu schaffen. Nur unter starken Restriktionen konnte der im März begonnene Lehrgang zum Erwerb der Waffensachkunde beim Betzdorfer Schützenverein kürzlich fortgesetzt werden.

Aufmerksame Zuhörer und Zuhörerinnen. (Foto: Gerd Kaminski)

Betzdorf/Wissen. Weitere Hemmnisse neben der Pandemie sind zudem gesundheitliche Einschränkungen des RK-Vorsitzenden, Oberstleutnant d.R. Axel Wienand (Wissen), dem im Übrigen auch noch Fürsorgepflichten auferlegt sind. Der spannende Lehrgang unter Federführung des Lizenznehmers Wienand war nicht allzu sehr theoretisch-didaktisch ausgerichtet. Allerdings ein fest vorgeschriebenes Theoriekonzept musste strikt eingehalten und abgearbeitet werden.

Im Unterricht ging es um die Vermittlung der theoretischen Kenntnisse über die beim Umgang mit Waffen und Munition zu beachtenden Rechtsvorschriften des Waffenrechts, des Beschussrechts, der Notwehr und des Notstandes sowie die waffentechnische Funktion von Schusswaffen, Munition und Ballistik. Auch über verbotene Gegenstände wurde diskutiert. Wienand konkretisierte, er wolle die angehenden Schützen und Schützinnen nicht juristisch abschrecken, sondern lediglich sensibilisieren. Dabei stehe die Begeisterung für den Schießsport in unruhigen politischen Zeiten im Zentrum des Geschehens, kommentierte er abschließend zur theoretischen Lerneinheit.

Die praktische Komponente der Ausbildung zeigte sich wesentlich attraktiver und stieß bei den Azubis gleichfalls durchweg auf positive Resonanz. Waffenkunde, Sicherheitsbestimmungen, Bedienung und Handhabung des Sportgeräts wurde einstudiert und an den Handfeuerwaffen trainiert, bevor das „scharfe“ Schießen starten konnte. Die Zuordnung der entsprechenden Munition zu den unterschiedlichen Waffen war weiteres Thema. Bei der praktischen Ausbildung, die Lehrgangsleiter Wienand als Waffenkiste titulierte, gingen ihm die Experten Stefan Lück (Mudersbach) und Ingolf Wagner (Molzhain) tatkräftig als zusätzliche Ausbilder zur Hand.



Am Ende des Waffensachkundelehrgangs herrschte darüber Einigkeit, dass die Prüfung fordernd sein wird. Lehrgangsleiter und Vorsitzender des Prüfungsausschusses Wienand schenkte den Prüflingen dennoch Mut, betonte aber, dass es nicht einfach werden wird, jedoch durchaus machbar ist. Jeder sei nun selbst seines Glückes Schmied, bekräftigte er am Lehrgangsende und wünschte allen viel Erfolg bei der anstehenden Prüfung. Besonderer Dank ging an den Betzdorfer Schützenverein für die hervorragende Bewirtung und die zur Verfügung gestellte Ausbildungs- und Schießstätte. (PM)


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