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Nachricht vom 22.10.2020    

Nach Sanierung: K 40 wieder für den Verkehr freigegeben

Nach rund 16 Monaten endlich wieder komplett freie Fahrt "über die Dörfer" zwischen Altenkirchen und Hamm: Nun ist auch die Sanierung der K 40 zwischen Honneroth, dem Stadtteil der Kreisstadt, und Bachenberg abgeschlossen. Die aufpolierte Ortsdurchfahrt Hilgenroth war bereits Anfang September eingeweiht worden.

Die K 40 ist nach der Komplettsperrung zwischen Altenkirchen-Honneroth und Bachenberg wieder für den Verkehr freigegeben. (Foto: hak)

Altenkirchen. "Mitte bis Ende Oktober": Diese Prognose hatten Ralf Groß, Bauleiter und stellvertretender technischer Leiter der ausführenden Firma Koch (Westerburg), und Polier Ralf Klöckner Ende August für den Abschluss der Sanierung der K 40 zwischen Altenkirchen-Honneroth und Bachenberg genannt, obwohl laut Planung die Aufpäppelung des maroden Abschnittes eigentlich bis zum Januar 2021 hätten dauern sollen. Wie schön, dass das Duo Wort gehalten hat: Seit Mittwoch (21. Oktober) ist die Kreisstraße wieder uneingeschränkt befahrbar. "Die letzten Markierungen wurden gar noch im Dunkeln aufgetragen", berichtete Siegfried Iwanowski von der Straßenmeisterei Altenkirchen und damit vom Landesbetrieb Mobilität in Diez, "auch weitere Restarbeiten, wie beispielsweise das Vergießen von Fugen, sind erledigt."

Als eine "schicke Strecke mit deutlich verbesserter Sicht, also eine runde Sache", stufte er den Sektor ein. Pro Tag sind rund 4400 Fahrzeuge in diesem Bereich unterwegs. Knappe 900.000 Euro verschlang das Projekt, 864.000 Euro steuerte das Land für die Erneuerung der rund 1400 Meter bei. Die K 40 wurde auf sechs Meter verbreitert (ehemals 4 bis 4,80 Meter), der Kurvenbereich am Bachenberger Friedhof aufgeweitet. Zunächst waren eine hydraulisch gebundene und eine "normale" Tragschicht eingebaut worden, ehe die bituminöse Deckschicht an der Reihe war. Der komplett neue Aufbau aus diesen drei Komponenten beträgt 31 Zentimeter.

Ein Teilbereich fehlt noch
Auf Wiedervorlage für eine Reparatur liegt im Verlauf der K 40 weiterhin der Teilbereich zwischen dem Abzweig von der L 267 und bis wenige Meter hinter der Einmündung der Büchnerstraße (Fahrtrichtung Bachenberg und Beginn des Ausbaus), weil erforderlicher Landerwerb noch nicht abgeschlossen ist. Im Kreuzungsbereich soll die Kreis- gegenüber der Landesstraße vorfahrtsberechtigt werden. Für den Bau von Verschwenkungen, um die geplante neue Verkehrssituation deutlich herauszuarbeiten, ist eine größere Fläche erforderlich, die noch nicht zur Verfügung steht. Für diese Maßnahme wird es eine gesonderte Ausschreibung geben. Wenn das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen ist und das Baurecht vorliegt, könnte der Lückenschluss im nächsten oder übernächsten Jahr erfolgen.



Weitere Schäden auf K 52 beseitigt
Schon Anfang September und damit deutlich früher, als es im Bauzeitenplan mit November 2020 festgelegt worden war (die Vollsperrung war Anfang Juli 2019 in Kraft getreten), hatte Landrat Dr. Peter Enders die Ortsdurchfahrt Hilgenroth (K 37/K 52) eingeweiht. Auch dieser Straßenzug gehört wie der der K 40 zur kürzesten Verbindung zwischen Altenkirchen und Hamm. Daneben ist er wichtig für die verkehrstechnische Anbindung an die Bahnstrecke Köln - Siegen. Den neu gestalteten Abschnitt nutzen rund 2500 Autos in 24 Stunden. Dank des Ausbaus wurde die Fahrbahn von 5 auf 5,50 und sogar 6 Meter verbreitert, auf Wunsch der Ortsgemeinde ein 1,50 Meter breiter einseitiger Gehweg aus Fahrrichtung Altenkirchen kommend bis an den Engstellenbereich angelegt. Die Kosten in Höhe von 1,87 Millionen Euro teilten sich auf: 1,095 Millionen Euro Straßenbau (Landkreis Altenkirchen), 140.000 Euro Gehwege (Ortsgemeinde Hilgenroth), 575.000 Euro Kanalarbeiten (VG-Werke Altenkirchen-Flammersfeld) und 60.000 Euro Stromversorgung (Energienetz Mitte). Auf den Kreis Altenkirchen entfielen weitere 93.000 Euro für die Entsorgung von kontaminiertem Material. Das Land Rheinland-Pfalz förderte dieses Projekt (Kreisanteil) mit 74 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Als "Geschenk" hatte Enders die Zusage mitgebracht, Schäden auf der K 52, die Hilgenroth und Obererbach verbindet, in der Ortslage zu beseitigen, was inzwischen ebenfalls geschehen ist. Dafür standen 30.000 Euro zur Verfügung. (hak)


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