Werbung

Nachricht vom 26.10.2020    

Baubeginn der Ortsumgehung Willroth

„Was jetzt zählt, ist die beschleunigte Realisierung der geplanten und im Bundesverkehrswegeplan unter ‚vordringlicher Bedarf‘ aufgeführten Ortsumgehung von Willroth im Zuge der B256“, betonte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel anlässlich eines Treffens mit dem Leiter des LBM Diez, Lutz Nink, Landrat Peter Enders, Bürgermeister Fred Jüngerich, Bauamtsleiter Burkhard Heibel, Ortsbürgermeister Richard Schmidt und der Straßenhausener Ortsbürgermeisterin Birgit Haas.

Die geplante Ortsumgehung von Willroth, im Zuge der B256, beschäftigt (v.li.) Bürgermeister Fred Jüngerich, LBM-Leiter Lutz Nink, MdB Erwin Rüddel, Bauamtsleiter Burkhard Heibel, Landrat Peter Enders, Ortsbürgermeister Richard Schmidt und Ortsbürgermeisterin Birgit Haas. (Foto: Reinhard Vanderfuhr/Büro Rüddel)

Willroth. Rüddel, der sich in Berlin für die Aufnahme der zweispurigen 1,2 Kilometer langen und mit rund zwei Millionen Euro veranschlagten Straßenbaumaßnahme in den aktuellen Bundesverkehrswegeplan eingesetzt hat, wollte Klarheit über den derzeitigen Stand der Dinge und wann die Baumaßnahme nun endlich begonnen und abgeschlossen wird. Dabei galt explizites Lob des Parlamentariers dem Landesbetrieb Mobilität, „der sein Bestes gibt um auszugleichen“.

Mehrfach hatte der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete die Mainzer Landesregierung aufgefordert zum Start der Baumaßnahme ihrer Planungshoheit nachzukommen. „Da von Seiten des Bundes, die Finanzierung gesichert ist, hätte die Baumaßnahme schon lange begonnen werden können. Doch fehlten die vom Land zu vertretenden Planungsleistungen“, so Rüddel auch mit der Anmerkung auf die geplanten Ortsumgehungen von Straßenhaus und Gierender Höhe.

Wie LBM-Leiter Lutz Nink, der zum Termin eine Plan-Skizze zur Willrother Ortsumgehung mitgebracht hatte, erklärte, „befindet sich die Verkehrsuntersuchung in den letzten Zügen“. Die technische Planung sei „soweit fertig“. Die Beauftragung der raumordnerischen Prüfung erfolge Anfang nächsten Jahres, so dass deren Ergebnis im Laufe 2021 vorliege.

„Nach derzeitigem Stand ist zum möglichen Baubeginn realistisch einzuschätzen, dass 2022 die in 2023 abzuschließende Detailplanung erfolgt, dann steht für 2024 die Planfeststellung an, ums Baurecht geht es in den Jahren 2025/26, so dass derzeit der Baubeginn auf 2027 terminiert werden kann“, verkündete Nink mit dem Hinweis, dass, je weniger Einsprüche beim Planfeststellungsverfahren, der Baubeginn umso schneller erfolgen können.



Erwin Rüddel verwies auf das neue Planungs-Beschleunigungsgesetz, zur schnelleren Umsetzung von wichtigen umweltfreundlichen Verkehrsprojekten. Der Deutsche Bundestag soll per Gesetz, sogenannte Maßnahmengesetze, die Genehmigung erteilen können. „So steigt die Akzeptanz für die jeweiligen Verkehrsprojekte, da sie vom höchsten demokratisch legitimierten Gesetzgeber beschlossen werden kann“, erklärt Rüddel.

Bürgermeister Fred Jüngerich sprach sich für einen Bürgerdialog zur Willroth-Umgehung aus, um speziell insbesondere Interessenkollisionen auszuschließen bzw. zu minimieren. Denn es gelte nicht nur die Baumaßnahme nun schnellstens in Angriff zu nehmen, sondern diese in der Folge auch schnellstmöglich abzuschließen. Dabei dürfe durch die Umgehung der Ort Willroth jedoch nicht „abgemeldet sein“.

„Arbeit und Lebensqualität sind geprägt von guten Mobilitätsbedingungen – gerade im Westerwald. Der Bundesverkehrswegeplan finanziert die Ortsumgehung Willroth im Zuge der B256. Alle kommunalen Ebenen und der Landesbetrieb Mobilität setzen sich einvernehmlich gemeinsam mit mir für eine schnelle, nachhaltige Umsetzung ein“, bekräftigte Erwin Rüddel. (PM)


Lokales: Altenkirchen & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Region


Lebenshilfe sammelt über 13.000 Unterschriften für Kitas in freier Trägerschaft

Mehr als 13.000 Menschen in Rheinland-Pfalz haben eine Petition der Lebenshilfe unterzeichnet. Die Unterschriften ...

Team Schäfer Shop sammelt weitere Ranglistenpunkte im Radsport

Mit starken Leistungen haben die Fahrer des Teams Schäfer Shop weitere wichtige Punkte für die Deutsche ...

Wie Kinder Sprache lernen und Eltern sie dabei unterstützen können

Kinder lernen das Sprechen nicht von heute auf morgen. Hinter den ersten Wörtern steckt ein langer Entwicklungsprozess, ...

Literarische Reise durch die Elemente in Windeck-Rosbach

Am Sonntag, 5. Juli 2026, lädt KIWi-lit! gemeinsam mit der GartenBaumschule Ueckerseifer zu einer besonderen ...

Familienmesse mit Fahrradsegnung bei "Siegtal Pur"

Der Seelsorgebereich "Obere Sieg" lädt zu einer besonderen Veranstaltung ein, die Sport und Spiritualität ...

Entdeckungstour in die Waldwildnis des Stegskopf: Einblicke in die Biodiversität

Die Naturschutzinitiative e.V. lädt zu einer spannenden Exkursion in das Nationale Naturerbe Stegskopf ...

Weitere Artikel


Neitersen trauert um seinen Ehrenbürger Artur Schuh

Der Altbürgermeister von Neitersen, Artur Schuh, ist am 20. Oktober im Alter von 90 Jahren verstorben. ...

TuS 09 Honigsessen: Ehrenmitgliedschaft für Josef Böhmer

80 Jahre jung wurde Josef Böhmer, der in der Stadionstraße in Birken-Honigsessen wohnt und nur über die ...

Schulen und Straßen Hauptthemen im Kreisausschuss

Schulen und Kreisstraßen waren wesentliche Beratungspunkte in der Sitzung des Kreisausschusses am Montagnachmittag ...

Land investiert 1,2 Mio. Euro in Betzdorfer Friedrichstraße

Im kommenden Jahr geht es los: Dann beginnen an der L280 in Betzdorf, den meisten wohl besser als Friedrichstraße ...

August-Sander-Archiv und Kreis setzen Zusammenarbeit fort

Der gebürtige Herdorfer August Sander ist einer der bekanntesten Söhne des Landkreises Altenkirchen. ...

Kollision einer Kuh mit geparktem Fahrzeug – wer haftet?

Wenn ein Landwirt seine Kühe von einer Weide zur nächsten treibt und dabei an einem am Feldweg geparkten ...

Werbung