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Nachricht vom 06.11.2020    

Wolf greift offenbar Rinderherde in Hasselbach an

Zwei Wölfe sollen in der Gemarkung Hasselbach in der Nacht auf Mittwoch, 4. November, eine Rinderherde angegriffen haben. Dabei haben sie ein ca. sechs Monate altes Tier eingekreist und von der Herde getrennt. Das teilt Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau am Freitag mit.

(Symbolbild: Archiv)

Hasselbach. Nur durch das Eingreifen des Jagdhüters, der durch den Aufruhr aufmerksam geworden war, konnte verhindert werden, dass das Kalb gerissen wurde, so der Bauern- und Winzerverband. Der Vorfall bestätige die Befürchtungen, die die Landwirte seit langem gegen die politisch gestützte Wiederansiedlung des Wolfes äußern, erklärt der Verein weiter.

Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Im Juni hatte ein Wolf drei Schafe in Helmenzen-Oberölfen gerissen. Der Fall aus Hasselbach ist aber besonders, weil er unmittelbar beobachtet wurde und nicht – wie sonst häufig – erst dadurch bemerkt wurde, dass die Rinderherde ausgebrochen oder völlig verängstigt war. Bisher wurden Wolfsnachweise im Westerwald über Kameraaufnahmen oder Kotspuren erbracht, wie die Stiftung Natur und Umwelt (SNU) auf ihrer Internetseite dokumentiert. Der Fall in Hasselbach ist dort noch nicht aufgenommen.




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Lesen Sie auch:
Mit dem Wolf leben lernen – Herausforderungen für Schäfer


Mehr dazu:   Wolf  
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