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Nachricht vom 09.11.2020    

CDU-Gemeindeverband Wissen veranstaltete Waldtag

Unter dem Titel „Zukunftswerkstatt Wald“ organisierte der CDU-Gemeindeverband Wissen gemeinsam mit der Hatzfeldt-Wildenburg´schen Verwaltung eine erlebnisreiche Begehung durch den heimischen Forst. Besonders betrachtet wurden dabei sämtliche Waldstücke, die dem Klimawandel zum Verhängnis wurden.

(Foto: CDU Wissen)

Wissen. Der Geschäftsführer der Hatzfeldt-Wildenburg´schen Verwaltung, Dr. Franz Straubinger erklärt deutlich, wie dramatisch sich die klimatischen Veränderungen in den hiesigen Wäldern widerspiegeln: „Der Klimawandel macht unseren heimischen Bäumen sehr zu schaffen. Nicht nur die Borkenkäferplage an unserem Fichtenbestand ist ein großes Problem, sondern auch die zunehmende Trockenheit“. Nicolaus Graf von Hatzfeldt ergänzt, dass sich der fortschreitende Klimawandel auch in vermehrt auftretenden Erosions- und Degradationserscheinungen des Waldbodens zeigt.

Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Wissen, Michael Rödder sieht hierin einen klaren politischen Auftrag: „Wir müssen jetzt dafür werben, vermehrt klimatisch resistentere Bäume anzupflanzen, damit der Wald auch langfristig eine Zukunft hat. Mehr Biodiversität und klimatisch angepasste Pflanzen sind dabei zielführend“. Darüber hinaus sieht die heimische CDU-Landtagsabgeordnete und forstpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Jessica Weller noch einen weiteren wichtigen Aspekt: „Zusätzlich braucht unser Wald allgemein mehr politische Beachtung. Unser Wald ist ein Ort der Begegnung zwischen Menschen und Natur. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass er auch zukünftig als ‚Grüne Lunge‘ wertgeschätzt wird“.

Hieran schließt sich auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wissen, Berno Neuhoff an: „Wir müssen die Menschen wieder mehr für unseren Wald sensibilisieren. Viele Leute wissen gar nicht, wie wichtig ein intaktes Ökosystem für ein funktionierendes Zusammenspiel zwischen Mensch, Tier und Umwelt ist“. Insbesondere im Themenfeld der Nachhaltigkeit sehen die Wissener Christdemokraten einen ebenso wichtigen Gesichtspunkt. Hierzu erklärt der CDU-Geschäftsführer Robert Leonards, dass die Bedeutung unseres hiesigen Waldes vor allem unter generationengerechten Aspekten betrachtet werden muss.



Insgesamt sieht der CDU-Gemeindeverband in der Waldbegehung einen ersten wichtigen Schritt zur Formulierung langfristiger Lösungsansätze. „Mit der gemeinsamen Waldbegehung konnten wir uns nicht nur ein Bild über die derzeitigen Schäden machen, sondern vielmehr in einen konstruktiven Austausch mit Waldexperten kommen“, konstatiert der CDU-Vorsitzende, Michael Rödder weiter. Abschließend wurde noch über den Stadtwald „Köttingsbach“ referiert.

Nachdem dort, wie an vielen anderen Waldstücken in der VG Wissen, der Fichtenbestand gefällt wurde, stellt sich nun die Frage, wie der Stadtwald zukünftig aussehen soll. Dazu schlägt VG-Bürgermeister Berno Neuhoff vor, ein zukunftsorientiertes Projekt unter dem Gesichtspunkt des fortschreitenden Klimawandels zu initiieren. Der CDU-Vorsitzende Michael Rödder formuliert dazu bereits eine konkrete Idee: „Mit Hilfe der Fürstlichen Kammer und dem Revierförster muss uns gelingen, dass wir für die nachfolgenden Generationen eine 'Grüne Lunge' im Stadtgebiet sicherstellen. Die CDU wird hierzu einen Antrag in den Stadtrat einbringen, welcher sich mit der Aufforstung des Stadtwaldes befasst. Wir wollen jene Bäume pflanzen, die resistenter mit den klimatischen Bedingungen umgehen und gleichzeitig ein Plus an CO2 speichern können als die bisherigen Nadelbäume“. (PM)


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