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Nachricht vom 19.09.2010 - 12:46 Uhr    

Enders kritisiert Vakanzen am Westerwald-Gymnasium

Harsche Krtik übt der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Peter Enders an der Landesregierung in Sachen Besetzung der stellvertretenden Schulleiterstelle am Westerwald-Gymnasium in Altenkirchen. Die Neubesetzung der Stelle dauert dem Landtagsabgeordneten entschieden zu lange.

Altenkirchen. Befremden und Unverständnis äußert der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Peter Enders zur Situation um die Besetzung von stellvertretenden Schulleiterstellen am Westerwald-Gymnasium in der Kreisstadt Altenkirchen. "Hier scheint die Landesregierung für eine Verzögerung verantwortlich zu sein, die, gerade auch zum Nutzen der Schülerinnen und Schüler, hätte vermieden werden können. So war wohl rechtzeitig bekannt, dass ein stellvertretender Schulleiter in Altersteilzeit geht und da hätte man sich schon früher um eine Neubesetzung dieser Stelle bemühen müssen", sagt der Landtagsabgeordnete.

"Die Stelle des Schulleiters ist nach einjähriger Vakanz durch den bisherigen zweiten stellvertretenden Schulleiter besetzt worden. Das hat zur Folge, dass nun die Stelle des ständigen Vertreters des Schulleiters sowie die Stelle des zweiten stellvertretenden Schulleiters vakant sind", kritisiert Enders. Mit der Neubesetzung der Stelle des ständigen Schulleitervertreters sei nach Auskunft der Landesregierung auch erst zum 1. Februar 2011 zu rechnen.

Um mehr Informationen zur Schulleiter-Stellvertreter-Situation am Westerwald-Gymnasium zu bekommen, hatte sich der CDU-Landtagsabgeordnete mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung gewandt. Dabei wollte Enders Auskunft darüber, wie bis zur Besetzung der Stelle des ständigen Vertreters des Schulleiters die ständige Vertretung organisatorisch geregelt ist, wann die Stelle des zweiten Stellvertreters neu besetzt wird, wie die Landesregierung die Tatsache der beiden Stellvertreter-Vakanzen bewertet und welche Auswirkungen dies auf die Unterrichtsversorgung im neuen Schuljahr hat.

"Die erfolgten Antworten können eigentlich nicht zufrieden stellen. Denn die durch die Vakanzen bedingten organisatorischen Maßnahmen bedeuteten sowohl für das Lehrerkollegium, als auch für die Schülerschaft Handlungsbedarf, der sich hätte umgehen lassen", konstatiert Enders.



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Kommentare zu: Enders kritisiert Vakanzen am Westerwald-Gymnasium

2 Kommentare

... und dann war da noch der ständige Vertreter der ständigen Vertretung, der vertretungsweise die Vertretung des zweiten Vertreters ständig vertrat. Lieber Herr Abgeordneter, es gibt so viele gute Anleitungen, wie man heute gescheite und verständliche Pressemitteilungen verfasst. Spendieren Sie Ihrem Büro doch mal eine! Der Leser dankt.
#2 von carlos h. braune, am 20.09.2010 um 22:47 Uhr
Herr Enders ist ein Blitzmerker... - wenn er sich auch außerhalb des Wahlkampfes, der inzwischen ja schon begonnen hat, einmal um die Bildungspolitik gekümmert hätte, so wäre selbst ihm aufgefallen, dass die Besetzung von Funktionsstellen generell von der Landesregierung auf die lange Bank geschoben wird. Vielleicht erinnert man sich noch an die Position am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Betzdorf, wo das neue Mitglied in der erweiterten Schulleitung den Dienst in Betzdorf noch nicht antreten konnte, weil es in Mainz "stockte", statt dessen aber an seiner alten Stelle in Altenkirchen auch nicht mehr eingesetzt werden konnte, da ja dort bekannt war, dass er im Laufe eines Zeitraumes X nach Betzdorf wechseln würde. In Betzdorf, so hätte Enders auch leicht herausfinden können, ist auch heute noch eine Funktionsstelle unbesetzt, eine andere nach über 2 Jahren Vakanz erst gerade besetzt worden. Ähnliches wird auch das Gymnasium Wissen berichten können. Fakt ist: Das Land weiß weit im Voraus, wann eine Stelle neu zu besetzen ist, schreibt die Stellen aber bewusst spät aus und verzögert ebenso bewusst die Neubesetzung. Man kann so Geld sparen und irgendwer macht den Job schon so lange ...
#1 von Christian Breuer, am 20.09.2010 um 22:47 Uhr

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