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Nachricht vom 16.11.2020    

Volkstrauertag 2020: Kranzniederlegung am Ehrenmal in Katzwinkel

Alljährlich wird am Volkstrauertag den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaften gedacht. In stillen Gedenken trafen sich aufgrund der Corona-Pandemie nur einige wenige Vertreter der Ortsgemeinde, um einen Kranz zum Gedenken am Ehrenmal an der St. Barbara Kirche in Katzwinkel nieder zulegen und Gedanken zum Volkstrauertag, auch im Hinblick auf die heutige Zeit, auszutauschen.

Kranzniederlegung am Ehrenmal an der St. Barbara Kirche in Katzwinkel (Foto: Ortsgemeinde)

Katzwinkel. Waltraud Sauer, Vorsitzende des VdK Ortsverbandes Katzwinkel, dankte der Ortsgemeinde Katzwinkel ganz herzlich dafür, auch in Zeiten von Corona am Volkstrauertag im Gedenken an die vielen Opfer der beiden Weltkriege in aller Stille einen Kranz am Ehrenmal in Katzwinkel niederlegen zu können. Mit ihr trafen sich Ortsbürgermeister Hubert Becher und die beiden Beigeordneten Peter Weber und Sascha Hombach am Sonntag (15. November) um 11 Uhr zu diesem Anlass.

Gedanken und Gedenken
Auch 75 Jahre nach dem 2. Weltkrieg sind die Folgen des Krieges, der Angst vor Tod und Verfolgung, Zerstörung und Hunger, die Trauer nach enttäuschter Hoffnung auf die Heimkehr von Ehemännern, Vätern und Söhnen in vielen Familien immer noch gegenwärtig. Gerade die Menschen der Generation der Nachkriegszeit haben solche Empfindungen ertragen und Erfahrungen machen müssen. Sie waren es aber auch, die sich bei allen Entbehrungen und Nöten aufmachten auch in unserer Region den Neuaufbau der Städte und Dörfer voranzutreiben.

Es wurde dankbar daran erinnert, dass die großartige Versöhnung unter und mit den Siegermächten diese friedvolle Entwicklung in unserem Land und mitten in Europa bis hin zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vor jetzt dreißig Jahren überhaupt erst möglich machte.



Diese wunderbare Erfahrung, alles in Frieden und Freiheit tun zu können, begründete auch die gesellschaftliche Entwicklung mit all ihren Facetten und Möglichkeiten. Dafür sollte man allen dankbar sein und auch in der aktuellen Zeit entsprechende Lehren ziehen, so die Gedanken der an der Kranzniederlegung Beteiligten.

„Eigenverantwortung, gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft der Menschen waren die Grundlage des Wiederaufbaus unseres Landes. Jetzt wo wir temporär einmal alle lieb gewonnenen Errungenschaften runter schalten müssen, um unsere Gesundheit nicht zu gefährden, sind diese Eigenschaften wie Solidarität, gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft erneut gefragt“, führte Ortsbürgermeister Hubert Becher aus und zitierte Moliere: „Wir sind nicht nur verantwortlich für das was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“ (PM/KathaBe)


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