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Nachricht vom 17.11.2020    

Suchtberatung: Teilnahme am Aktionstag trotz Corona-Einschränkungen

Die Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werks im evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen beteiligte sich am Aktionstag der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) unter dem Motto „Suchtberatung – kommunal wertvoll!“, der bundesweit am 4. November stattgefunden hat, um auf die wichtige Arbeit und die gleichzeitige chronische Unterfinanzierung der Beratungsstellen hinzuweisen.

(Foto: Diakonisches Werk)

Altenkirchen. Die bunten Kreidemarkierungen leuchteten geradezu in der Altenkirchener Innenstadt an diesem sonnigen Herbsttag, ebenso wie die rostfarbenen Gerbera, die es als Präsente gab. Wer am Mittwoch, den 4. November, den Markierungen von verschiedenen Orten in Altenkirchen gefolgt war, konnte sich ein kleines Geschenk und Informationen zur Arbeit der Suchtberatungsstelle abholen.

„Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und konnten somit unsere Aktion trotz der erschwerten Bedingungen durch die Corona-Beschränkungen durchführen – sicher für alle Beteiligten“, freut sich Miriam Ottweiler-Jaeger, Fachkraft für Suchtprävention in der Suchtberatungsstelle im Diakonischen Werk. „Wir konnten eine Art Geschenk- und Infostand im Freien aufbauen und kamen so sogar noch besser als erwartet auch mit zufällig vorbeikommenden Passanten und Passantinnen ins Gespräch – mit viel Abstand natürlich“.

Hier ergaben sich zum Beispiel Gespräche über die, gerade durch Corona, zunehmende Mediennutzung von Jugendlichen, die manche Eltern besorgt und die sich fragen, ab wann muss ich denn eingreifen, mir Sorgen machen? „Das ist zurzeit ein Riesenthema in den Familien. Auch für solche Anfragen stehen wir, ebenso wie unsere Kollegen und Kolleginnen in anderen Beratungsstellen bundesweit, mit Rat und Tat zur Seite“, so Doris Große, Suchtberaterin beim Diakonischen Werk. Denn oftmals sind die Suchtberater*innen in den Beratungsstellen die erste Anlaufstelle für besorgte Angehörige oder selbst Betroffene vor Ort. 1.300 Suchtberatungsstellen erreichen so bundesweit mehr als eine halbe Million Abhängigkeitserkrankte und ihre Angehörigen.



„Zwar hätte der Ansturm von Interessierten gerne noch größer sein können, aber wenn auch nur einige Menschen in Altenkirchen mehr heute wissen, dass wir auch in diesen Zeiten für sie da und vor Ort sind, ist das ein Erfolg. Und für die wenigen übriggebliebenen Blümchen finden wir sicher auch noch einen schönen Platz“, ziehen die beiden Mitarbeiterinnen der Suchtberatungsstelle ihr Fazit zum Aktionstag.

Die Mitarbeiterinnen der Suchtberatungsstelle im Diakonischen Werk Altenkirchen erreichen Sie folgendermaßen: Doris Große, 02681-800823, doris.grosse@diakonie-altenkirchen.de und Miriam Ottweiler-Jaeger, 02681-800846, miriam.jaeger@diakonie-altenkirchen.de. (PM)


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