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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 23.11.2020    

Holz als nachhaltiger Zukunfts-Baustoff

Ob Schrank, Bett oder Tisch - Möbelstücke aus Holz finden sich wohl in jedem Haushalt. Allerdings muss das nicht alles sein. In letzter Zeit erlebt Holz nämlich auch als Baustoff für Häuser oder sogar Hochhäuser eine echte Renaissance. Selbstverständlich gibt es gute Gründe dafür, warum Holz auch unter Architekten immer beliebter wird und das Potenzial zum echten Zukunfts-Baustoff hat.

Fotoquelle: pixabay.com

Holz: Altes Baumaterial mit rosiger Zukunft
Holz ist wohl eines der ältesten Baumaterialien überhaupt - erfreut sich aber aktuell zudem einer echten Renaissance. Schließlich wird Holz als Baustoff derzeit sowohl bei der Errichtung einfacher Eigenheime als auch von Architekten zur Realisierung von Großprojekten wiederentdeckt.

Selbstverständlich war Holz nie wirklich aus der Mode. In Form von Möbelstücken oder als Wandpaneele von Holz Direkt erfreut es sich dauerhaft großer Beliebtheit. Neu ist jedoch: Auch beim Hausbau gilt Holz jetzt als Zukunftsbeispiel. Schließlich war es vor einigen Jahren noch quasi undenkbar, ein Hochhaus aus Holz zu errichten. 2019 ist im norwegischen Brumunddal genau diese Zukunftsvision jedoch realisiert worden. Dort steht nämlich seit März 2019 ein über 85 Meter hohes, fast ausschließlich aus Holz errichtetes Haus. Dafür, dass diesem bald viele weitere Holzhäuser folgen dürften, gibt es gleich mehrere gute Gründe.

Holz lässt sich nachhaltig produzieren
Der intensive Verbrauch sowie die Verschwendung von Ressourcen ist ein wichtiges Thema dieser Zeit. Schließlich werden aktuell etwa 1,75-mal mehr Ressourcen verbraucht, als auf der Erde langfristig verfügbar sind.

Dabei ist es gerade die Baubranche, die die Umwelt in besonders hohem Maße belastet. Schließlich verschlingt die Baubranche rund 40 Prozent der weltweit verbrauchten Ressourcen. Außerdem ist der Industriezweig Schätzungen zufolge für etwa 30 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Das erscheint schlüssig, wenn man bedenkt, dass allein die Zementherstellung etwa 8 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verursacht.

Anders sieht das bei dem Rohstoff Holz aus. Schließlich wird Holz umweltfreundlich produziert, da es im Ökosystem Wald entsteht. Zusätzlich dazu erfordert auch die Herstellung von Holz-Bauprodukten einen vergleichsweise geringen Energieaufwand. Auch ist es möglich, einen großen Teil der benötigten Energie aus Holzreststoffen zu gewinnen.

Holz schützt das Klima auch noch als Baustoff
Verglichen mit anderen Baustoffen ist die Holzproduktion besonders klimaschonend. Allerdings erschöpft sich dieser Klima-Vorteil nicht bei der Produktion. Auch nachdem ein Baum gefällt wurde, kann Holz nämlich noch CO2 speichern. Diese Eigenschaft behält der Naturstoff für 40 bis 100 Jahre und könnte so gerade in Städten für lange Zeit effektiv Kohlenstoff binden. Darüber hinaus ist Holz am Ende der Gebäude-Lebensdauer besonders gut zu recyceln.

Holz als Baustoff hat hervorragende Materialeigenschaften
Prinzipiell lässt sich aus Holz all das bauen, was auch aus Beton oder Stahl hergestellt werden kann. Schließlich ist Holz besonders belastbar, gleichzeitig aber auch recht leicht und hat hervorragende Wärmedämmeigenschaften.

Der Wärmedurchgangswert von Holz ist dabei sogar besser als der von Stein. Dementsprechend eignet sich Holz insbesondere für den Bau Energie-optimierter Wohnhäuser und sonstiger Gebäude, für die es in vielen Bundesländern eine Bauförderung gibt.

Die Verlässlichkeit der Energie-optimierten Gebäude muss dabei, der von herkömmlich errichteten in nichts nachstehen. Schließlich ist Holz - im Verhältnis zu seinem Eigengewicht - 14-mal so tragfähig wie Stahl und genauso druckfest wie etwa Stahlbeton.

Kürzere Bauzeiten mit Holz
Holzteile zum Bau eines Gebäudes werden meist vorgefertigt und auf der Baustelle lediglich „zusammengesetzt“. Das verkürzt die eigentliche Bauphase und macht sie auch von Witterungseinflüssen unabhängig. Wird Holz als Baustoff verwendet, ist die Bauphase darum kürzer und geht mit weniger Beeinträchtigungen einher.

Außerdem hilft die Vorfertigung einzelner Holzbauelemente zusätzlich dabei, die Baugesamtkosten zu senken. Kostenersparnisse kommen dabei durch bessere (Vor-)Planbarkeit, eine kürzere Bauphase und aufgrund des eher geringen Holz-Eigengewichts auch durch niedrigere Fundamentkosten zustande.

Holz erzeugt ein gesundes Wohnklima
Holz als natürlicher Baustoff erzeugt ein angenehmes Wohnklima und strahlt Wärme aus. Viele Eigentümer von Holzhäusern entscheiden sich gerade aufgrund dieser Behaglichkeit für den natürlichen Baustoff.

Allerdings ist das angenehme Wohnklima nicht allein der Holzoptik geschuldet. Vielmehr beeinflusst Holz das Raumklima auch in ganz praktischer Weise: Ist die Luftfeuchtigkeit hoch, kann Holz überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen. Sinkt die Luftfeuchtigkeit, wird gespeicherte Feuchtigkeit wieder abgegeben.

Holz als besonders sicherer Baustoff
Gerade in Bezug auf die Sicherheit von Holzhäusern sind viele Menschen skeptisch. Allerdings können Holzhäuser Erdbeben oder Orkanen genauso gut trotzen wie „herkömmliche“ Häuser. Selbstverständlich erfüllen professionell geplante Holzhäuser außerdem sämtliche Brandschutzbestimmungen.

Insbesondere um Brände müssen sich Holzhausbesitzer darum keine besonders großen Sorgen machen. Zwar kann Holz an seiner Oberfläche durchaus in Brand geraten. Allerdings bildet es dabei eine Verkohlungsschicht, die das Fortschreiten eines Brandes stark verlangsamt. Im Falle eines Brandes kommt es darum oft vor, dass eine Holzkonstruktion länger stabil bleibt als eine Hauskonstruktion aus Stahl.

Darüber hinaus zeigt sich auch in der Versicherungspraxis, dass Holz nicht unsicherer ist als andere Baustoffe. Schließlich entsprechen die Versicherungsprämien für ein Holzhaus denen, die auch für ein „herkömmliches“ Gebäude anfallen. (prm)



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