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Nachricht vom 27.11.2020    

Kita-Neubau in Niederschelderhütte: Baggerarbeiten gestartet

Bis zu 75 Kinder sollen in der neuen Einrichtung oberhalb der Grundschule betreut werden. In rund 1,5 Jahren soll das Gebäude fertig sein. Aber erst einmal gilt es, dem felsigen Erdreich jeden Quadratmeter abzuringen. Der Ortsbürgermeister spricht von einer Investition in die Zukunft. Was ist aber, wenn eines Tages der Betreuungsbedarf die Kapazitäten übersteigt? Auch daran haben die Planer gedacht.

Noch braucht man viel Phantasie, um zu erahnen, was Architekt Achim Stinner (rechts) geplant hat. Das komplette Foto sehen Sie unter dem Artikel. (Foto: ddp)

Mudersbach-Niederschelderhütte. Noch verrichtet der Bagger der Firma Gebrüder Schmidt beständig seine Arbeit. Rund 5.000 Kubikmeter Erde wollen dem Grundstück über der Mudersbacher Grundschule abgerungen werden, damit hier die neue Kita der Gemeinde entstehen kann. Sollte die Witterung mitspielen, wird auf dem 2.500 umfassenden Gelände in rund 1,5 Jahren Kinderlachen zu hören sein.

Wenn alles nach Plan läuft, werden einige Kinder, die bereits jetzt die ev. Kita „Kunterbunt“ in der Josefstraße besuchen, das neue Gebäude noch von innen erleben. Zum 1. Januar übernimmt die Gemeinde die Trägerschaft von der Kirche. Im Sommer 2022 würde dann der Umzug die rund 600 Meter den Berg hoch vollzogen.
Bis zu 75 Kinder sollen in der künftigen Tagesstätte betreut werden können – in einem ersten Schritt, wie auf einer Bausstellenbesichtigung von den Verantwortlichen erklärt wird.

Denn: Das neue Gebäude ist so geplant, dass sogar im laufenden Betrieb neue Räume gebaut werden können auf dem Flachdach. „Wir müssen über Bedarf planen“, stellt der zuständige Verwaltungsmitarbeiter Frank Reifenrath fest. So könnten in Zukunft bis 150 Kinder in bis zu sechs Gruppen in der neuen Einrichtung Platz finden. Deshalb werden der Aufzug und die Treppen nach Fertigstellung auch direkt bis ins Obergeschoss führen, so Achim Stinner vom beauftragten Architekturbüro. Das sei zwar erst aufwendiger, käme aber späteren Erweiterungsarbeiten zugute.

Vergleichsweise aufwendig gestalten sich auch die momentanen Ausschüttungsarbeiten, die noch bis voraussichtlich 18. Dezember andauern werden. „Wir müssen dem Gelände jeden Quadratmeter abringen“, so Stinner. „Fest und felsig“, sei der Boden, erklärt Projektleiter Martin Pfeifer von der Firma Gebrüder Schmidt.

Hinzu kommt laut Architekt Stinner der immense Höhenunterschied von rund 13 Metern, den es zu bewältigen gibt. Insgesamt wird das Projekt nach derzeitigem Stand 3,8 Millionen Euro kosten. Eine Investition in die Zukunft, findet Ortsbürgermeister Maik Köhler. Von der neuen Einrichtung werde Mudersbach lange profitieren. Zudem ergeben sich Synergien mit der benachbarten Grundschule. (ddp)


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