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Nachricht vom 03.12.2020    

In der Adventszeit und an Weihnachten behinderte Menschen nicht vergessen

Für Menschen mit Behinderung ist seit März 2020 nichts mehr so, wie es war. Das Cosonavirus hat es geschafft, die Arbeit und das Zusammenleben in der Lebenshilfe Altenkirchen komplett zu verändern. Gerade in diesen Tagen, wo die Einrichtungen der Lebenshilfe von Infektionen betroffen sind, sind Dinge nicht mehr möglich, die das Selbstverständnis der Arbeit ausmachen.

In den Werkstätten der Lebenshilfe die Wunschzettel geschrieben. (Fotos. Lebenshilfe)

Kreis Altenkirchen. „Die notwendigen Maßnahmen treffen uns im Kern“, erklärt Vorsitzende der Lebenshilfe, Rita Hartmann. Eine besonders schwierige Zeit auch für die Familien, die bei der Schließung der Einrichtungen „über Nacht“ die Betreuung ihrer behinderten Angehörigen sicherstellen mussten. Auch die Kindertagesstätten, die Tagesförderstätten und die Werkstätten waren und sind weiterhin vor große Herausforderungen gestellt. Gruppen wurden eingerichtet, um die Betreuung in dringend notwendigen Fällen sicherzustellen. Dabei ist es der Lebenshilfe Altenkirchen gerade auch in diesen Zeiten wichtig, immer die Menschen mit Behinderung und ihre Familien im Fokus zu behalten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Werkstätten und Tagesförderstätten verrichten ihren Dienst in den Wohnstätten, um auch hier die Klienten bei der Heimarbeit tatkräftig zu unterstützen.

„Es handelt sich um eine Zeit, die uns teilweise an den Rand des Machbaren bringt. Aber wir versuchen mit der Pandemie umzugehen und Dank der großartigen Zusammenarbeit aller Beteiligten und dem Verständnis der Angehörigen haben wir die vergangenen Monate gut bewältigt. Die oberste Priorität der Lebenshilfe Altenkirchen ist der Schutz der Menschen mit Behinderung, die wir betreuen, ihrer Familien und unserer Mitarbeiter-/innen“, führt Rita Hartmann aus.



Jetzt fragen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätten in Mittelhof-Steckenstein und in Flammersfeld angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes und den in diesem Jahr verbundenen Einschränkungen: Werden unsere Nachbarn, Freunde und Bekannte hier im Kreis Altenkirchen an uns denken? Werden Sie uns vielleicht eine Karte schicken oder sogar mit dafür sorgen, dass jeder von uns an Heilig Abend ein Weihnachtspäckchen aufmachen kann? „Viele der Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich auf Weihnachten“, weiß Rita Hartmann. „Helfen Sie uns mit, dass wir leuchtende Augen unter dem Weihnachtsbaum strahlen lassen können. Gerne würden wir für jeden Bewohner und jede Bewohnerin ein Päckchen packen. Die Wunschzettel sind schon geschrieben. Wir hoffen auf Ihre Hilfe! Setzen wir hier zuhause im Kreis Altenkirchen ein Zeichen dafür, dass uns unsere geistig behinderten Nachbarn und Ihre Familien nicht gleichgültig sind!“ (PM)

Spendenkonto:
Lebenshilfe Altenkirchen e.V.
Kreissparkasse Westerwald -Sieg
IBAN: DE 97 5735 1030 0005 0005 26
MALADE51AKI


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