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Nachricht vom 01.12.2020    

November-Hilfen und Betzdorfer Fitnessstudio: Noch keinen Cent erhalten

Hanteln stemmen und ein paar Runden auf dem Laufband – deswegen besuchte Sandra Weeser (FDP) nicht das Fitnessstudio „Körperwelt“. Sport hätte sie als Kundin auch gar nicht treiben können. Denn der Lockdown-Light ist für Fitnessstudios ein harter. Mildern wenigstens die sogenannten November-Hilfen den finanziellen Verlust?

Hanteln stemmen und ein paar Runden auf dem Laufband – deswegen besuchte Sandra Weeser (FDP) nicht das Fitnessstudio „Körperwelt“. Die FDP-Abgeordnete wollte sich ein Bild vor Ort von den Folgen des Lockdowns machen. (Foto: Wahlkreisbüro)

Betzdorf. Am Montag besuchte die heimische Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser Rüdiger Schneider in seinem Fitnessstudio „Körperwelt" in Dauersberg. Ausreichend Abstandhalten war bei dem Besuch kein Problem – denn seit Anfang November musste der Fitness- und Wellnessclub zum zweiten Mal seine Türen schließen. Durch die Lockdown hat das Studio noch bis einschließlich Dezember geschlossen – insgesamt wird es dann fünf Monate ohne trainierende Kunden gewesen sein. „Existenzbedrohend“ schreibt die FDP-Politikern an die Presse.

Denn monatlich fielen Fixkosten im fünfstelligen Bereich an. Hinzu kämen Investitionen, die Schneider Anfang des Jahres getätigt hat. Dabei habe man nach der ersten Wiedereröffnung gute Erfahrungen gemacht. Die Leute seien sensibilisiert und vernünftig, berichtete Schneider. Mithilfe einer App konnten sich die Mitglieder vorab informieren, wie viele Personen aktuell im Studio trainieren und entsprechend ihren Besuch planen. Auch die Kontaktverfolgung sei durch das elektronische Einchecken gewährleistet gewesen. Auf einer Trainingsfläche von 1.600 Quadratmeter könnten 50 Mitglieder sicher und mit ausreichend Abstand trainieren, bestätigte der Studioinhaber.



Sandra Weeser erkundigte sich nach den „Novemberhilfen". Schneider habe noch keinen Cent erhalten. Die Bundestagsabgeordnete ist nicht überrascht: „Das Elster-Portal ist erst seit vergangenem Mittwochnachmittag zugänglich." Eigentlich möchte Rüdiger Schneider aber laut Pressemitteilung keine Subventionen in Anspruch nehmen müssen, sondern lieber wiedereröffnen. Das ist auch die Botschaft, die Sandra Weeser mit nach Berlin nimmt.

„Besonders in der dunklen Jahreszeit bieten Sport und Präventionsmaßnahmen im Fitnessstudio einen wichtigen Ausgleich und leisten somit einen wesentlichen Beitrag für die physische und psychische Gesundheit. Als selbstständiger Unternehmer hat Rüdiger Schneider ein kluges Hygienekonzept erarbeitet. Mit Luftfiltern, der angepassten Kundenanzahl pro qm und der konsequenten Kontaktverfolgung muss eine Wiedereröffnung möglich sein", resümierte Weeser. (PM)


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