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Nachricht vom 25.09.2010    

Krell: Weiterer Ausbau der L 279 soll ab 2012 erfolgen

Die L 279 zwischen Friesenhagen wird zunächst repariert, dann ab 2012 ausgebaut. Dies erfuhr jetzt der Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Krell (Betzdorf) vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Hendrik Hering. Nach den Reparaturarbeiten wird auch das viel kritisierte Tempolimit von 10 Km/h aufgehoben. Dann dürfen 50 km/h gefahren werden - bis zur Fertigstellung des endgültigen Ausbaus.

Friesenhagen/Katzwinkel. "Mit dem weiteren Ausbau der L279 zwischen Friesenhagen und Katzwinkel soll ab 2012 begonnen werden." Diese Nachricht erhielt der Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Krell jetzt von Verkehrsminister Hendrik Hering.

Krell hatte in der zurückliegenden Zeit die Initiativen der Friesenhagener und Katzwinkler SPD auf einen möglichst raschen Ausbau der Landesstraße unterstützt und in der Angelegenheit mehrfach Schriftverkehr mit dem Mainzer Verkehrsministerium geführt. Problematisch ist nach Auffassung der Sozialdemokraten neben dem extrem schlechten Straßenbelag auch die Enge der Fahrbahn. Diese führe häufiger zu brenzligen Situationen beim Begegnungsverkehr, zumal die Straße neben Schulbussen auch für den land- und holzwirtschaftlichen Betrieb stark genutzt werde.

Der SPD-Politiker erinnert daran, dass ein Teilabschnitt der L 279 zwischen der Einmündung K 88 bis zur Ortslage Friesenhagen bereits mit Baukosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro fertiggestellt worden ist. Dass der weitere Ausbau bis Katzwinkel zwischenzeitlich ins Stocken geraten sei, liege laut Auskunft des Ministers nicht zuletzt an dem notwendigen Erwerb von in privatem Besitz befindlichen Flächen, die für die notwendige Fahrbahnverbreiterung benötigt würden. Dadurch gestalte sich die Vorbereitung schwieriger als ursprünglich erwartet, so Hering. Da noch nicht genau absehbar sei, bis wann Baurecht erreicht werde, sei die Maßnahme im vorliegenden Entwurf des Bauprogramms 2011 lediglich mit einem "Merkbetrag" ausgewiesen worden.



Mit Blick auf die Verzögerungen führe der Landesbetrieb Mobilität Diez derzeit umfangreiche Reparaturarbeiten auf der L 279 durch, die schon in kürzester Zeit abgeschlossen sein sollen, heißt es in dem Schreiben Herings weiter. Dann werde auch das ins Zentrum der vollends berechtigten Kritik geratene Tempolimit von 10 km/h der Vergangenheit angehören, erklärt Krell. Aus Gründen der Verkehrssicherheit müsse jedoch der betroffene Streckenabschnitt bis zu dem endgültigen Ausbau mit einer Geschwindigkeits-Begrenzung auf 50 km/h ausgeschildert bleiben.


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