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Nachricht vom 28.12.2020    

Keine dicke Winterbekleidung beim Autofahren

Das Kind dick eingepackt in den Kindersitz schnallen, sich selbst mit Winterjacke und Wollhandschuhen hinters Steuer klemmen und los - was aktuell für viele Autofahrende allmorgendliche Routine ist, stellt eine ernste Gefahr für die Verkehrssicherheit dar.

Symbolfoto

Region. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, rät davon ab, im Auto mit dicker Winterbekleidung unterwegs zu sein.

Sicheres Anschnallen hat Priorität
Weder auf dem Fahrersitz noch im Kindersitz rechtfertigen Minusgrade das Tragen dicker Winterkluft während der Fahrt. Egal ob Daunenjacke oder Winteroverall – zu dicke Kleidung verhindert, dass der Sicherheitsgurt richtig anliegt und seine Sicherheitsfunktion erfüllt. Hat der Körper zu viel Bewegungsspielraum, kann er im schlimmsten Fall unter dem Gurt hindurchrutschen. Letzterer ist nur dann ein Lebensretter, wenn er unterhalb des Bauchs gestrafft anliegt und nicht verrutschen kann. Im Kindersitz gilt: Um Verletzungen vorzubeugen, sollte nur eine flache Hand zwischen Kind und Gurt passen.

Bewegungsfreiheit am Steuer ist Pflicht
Im Falle eines Unfalls mit Wintermontur ist mit einem zusätzlichen Bußgeld zu rechnen. Denn laut Straßenverkehrsordnung (StVO) hat der Fahrende dafür zu sorgen, dass seine Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird. Gefütterte Kleidung und besonders Handschuhe und Schals können den Schulterblick und adäquates Lenken erschweren, die Reaktionszeit verlängern und so die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gefährden.




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Frieren im Auto muss nicht sein
Frieren jedoch muss trotzdem niemand: Wenn keine Standheizung vorhanden ist und ein paar Minuten vergehen, bis das Auto warm wird, ist Kleidung aus Fleece eine gute Wahl. Sie ist dünn und hält trotzdem warm. Die kleinsten Mitfahrer freuen sich über eine vorgewärmte, außen über den Gurt und Sitz gelegte Kuscheldecke anstatt eines Skioveralls. (PM)


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