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Nachricht vom 04.10.2010    

Schüler können Arbeitswelt eines Ingenieurs erkunden

Mit dem Workshop "futureING" bieten die Brancheninitiative Metall (BIM), die Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen und die Universität Siegen interessierten Schülern die Chance, das Tätigkeitsfeld eines Maschinenbauingenieurs durch Einblicke in Theorie und Praxis einmal näher kennenzulernen. Dieser besondere Workshop wird am 12. Oktober bei der Firma Nimak in Wissen stattfinden.

Sie hoffen auf viele technikbegeisterte Schüler: Lisa Häbel, Bronislava Gorr und Martin Cremer von der Universität Siegen, Berno Neuhoff (WFG AK) (vorne, v. l.), Slawomir Swaczyna (WFG AK) sowie Kay Nagel und Hans-Werner Nickel von der Firma Nimak (hinten v. l.). Foto: Thorben Burbach

Wissen. Wer sich über seine Studien- und Berufswahl derzeit noch unsicher ist, der hat am 12. Oktober die einmalige Gelegenheit, sich über die Arbeitsfelder im Bereich Maschinenbau zu informieren und spannende Einblicke in ein Berufsfeld mit Zukunft zu erhalten. Angeboten wird der Workshop "futureING" von der Brancheninitiative Metall (BIM), der Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen und der Universität Siegen, Fachbereich Maschinenbau. Alle Schülerinnen und Schüler der Gymnasien in Altenkirchen, Betzdorf und Wissen der Jahrgangsstufen 11 bis 13 sowie Schüler der Berufsbildenden Schule Betzdorf-Kirchen sind zu dem Workshop eingeladen. Maximal 25 Plätze stehen für den Informationstag in den Herbstferien zur Verfügung.

Der Workshop wird zusammen mit der Firma Nimak in Wissen durchgeführt, die seit über 40 Jahren im Bereich der Schweißtechnik tätig ist und zu deren Kunden die großen Namen der Automobilindustrie zählen. "Wir wollen die Technikbegeisterung junger Menschen wecken", begrüßte Hans-Werner Nickel, Geschäftsführer bei Nimak, das Projekt. Denn auch in Zukunft will das global agierende Unternehmen, das über 200 Mitarbeiter in Deutschland beschäftigt, gut aufgestellt sein. Dazu seien die ständige Weiterentwicklung der Produkte als auch eine entsprechende Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter notwendig, führten Nickel und Kay Nagel von der Vertriebsleitung aus. Der Bedarf an Ingenieuren sei weiterhin hoch. Über den Workshop können Schüler nun das Unternehmen kennenlernen und erste Einblicke in den Alltag eines Maschinenbauingenieurs erlangen. Die Teilnehmer erhalten Informationen darüber, welche Aufgabenfelder ein Maschinenbauingenieur ausfüllt, mit welchen Berufsaussichten und Möglichkeiten ein entsprechendes Studium verbunden ist, und nicht zuletzt, welche besonderen Arbeitsfelder sich für Ingenieure aus der Region ergeben.

Anhand von Beispielen und Experimenten werden den Schülern praktische Anwendungsbereiche im Maschinenbau näher gebracht. So wird es eine Versuchsreihe "Werkstofftechnik zum Anfassen" geben, bei der die Schüler selbst Prüfverfahren durchführen können, aber auch interessante Vorträge, ein Betriebsrundgang durch das Werk der Firma Nimak sowie die Vorführung eines Schweißroboters warten auf die Teilnehmer. Betreut wird der Workshop von Bronislava Gorr, Lisa Häbel und Martin Cremer vom Lehrstuhl für Materialkunde und Werkstoffprüfung an der Universität Siegen. Sie werden über die Forschungsaktivitäten am Lehrstuhl und die Studienmöglichkeiten informieren.

Dem Mangel an Fachkräften entgegenwirken

Berno Neuhoff, Geschäftsführer bei der Wirtschaftsförderung Altenkirchen, verwies auf den wachsenden Mangel an Fachkräften, der für Unternehmen im Kreis Altenkirchen, insbesondere im Bereich Maschinenbau, problematisch sei. Die WFG im Kreis Altenkirchen unterstützt Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften aus der Region. Diese stehen fortwährend vor der Herausforderung, geeigneten Nachwuchs zu finden und ausreichend zu qualifizieren. In naher Zukunft wird es etwa ein Drittel weniger Schulabgänger im Kreis Altenkirchen geben, betonte Neuhoff. Und diese sollen nach Möglichkeit nicht abwandern, sondern der heimischen Wirtschaft erhalten bleiben. Es gelte daher, für Transparenz zu sorgen und die Technikbegeisterung zu fördern. Man habe renommierte mittelständische Unternehmen im Kreis, die jedoch kaum bekannt seien, merkte Neuhoff an. Umso wichtiger sind Kooperationen wie die mit der Universität Siegen. Im Rahmen eines dualen Studiums können die Verbindung zwischen Theorie und Praxis früh hergestellt und hochqualifizierte Fachkräfte für die heimischen Unternehmen ausgebildet werden.

Anmeldung über die Wirtschaftsförderung Altenkirchen

Interessierte Schüler können sich bis zum 8. Oktober bei der WFG Kreis Altenkirchen unter Telefon 02681/813907 oder per E-Mail slawomir.swaczyna@wfg-kreis-ak.de für den Workshop anmelden. Ansprechpartner ist Slawomir Swaczyna. (tb)


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