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Nachricht vom 19.01.2021    

Wäschenbach-Talk mit prominentem Historiker aus Wissen

Eine Agenda für Deutschland in einem fragilen Europa - darüber wird der Historiker Andreas Rödder am kommenden Montag, dem 25. Januar, in einem Onlineformat referieren. Gastgeber der Veranstaltung mit dem gebürtigen Wissener, der auch schon als CDU-Vorsitzender gehandelt worden war, ist der Landtagsabgeordnete Wäschenbach.

Von links: Professor Andreas Rödder, Michael Wäschenbach (Fotos: Steffen Böttcher, Wahlkreisbüro)

Betzdorf. In der zweiten Onlineveranstaltung des CDU-Landtagsabgeordneten wird am kommenden Montag, dem 25. Januar, der aus Wissen stammende Professor für neueste Geschichte, Andreas Rödder, zum Thema: „Eine Agenda für Deutschland in einem fragilen Europa“ referieren.

„Gerade die Entwicklungen in den letzten Jahren, die teilweise extremen Haltungen anderer europäischer Staaten, etwa von Polen und Ungarn, aber auch der Brexit zeigen, dass Europa keineswegs in allen Belangen stabil ist“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach. Weil aber die Auswirkungen der europäischen Politik bis in die kleinsten Gemeinden unseres Landes und auch in unserer Region zu spüren seien, etwa bei der Flüchtlingsfrage oder der Diskussion um Umweltstandards, gelte es, die Position gerade Deutschlands als starkes europäisches Land zu beleuchten. „Deswegen bin ich sehr froh, dass gerade der Andreas Rödder uns seine Ideen und Visionen nahebringen wird.“

Der Mainzer Professor ist unter anderem Präsident der Stresemann-Gesellschaft und Mitherausgeber der Historischen Zeitschrift. Zu seinen herausragenden Publikationen gehören die Bücher „Deutschland einig Vaterland“ von 2009, „21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart“ (2015) und sein neuestes Werk „Konservativ 21.0: Eine Agenda für Deutschland“ aus dem Jahre 2019.



Rödder, der auch Gastprofessuren in Großbritannien absolviert hat, in zahlreichen historischen Dokumentationen wie beispielsweise ZDF-History zu sehen ist und sich im Austausch mit Historikern wie dem Australier Christopher Clark (Deutschlandsaga) befindet, wird den teilnehmenden Gästen am 25. Januar ab 18 Uhr per Videoliveschaltung Rede und Antwort zur Zukunft Deutschlands in der europäischen Gemeinschaft stehen. Rödder selbst wurde vor wenigen Jahren als CDU-Vorsitzender gehandelt. Konservative Kreise aus dem CDU-Landesverband Hessen hatten den Wissenschaftler und Autoren offenbar zu einer Kandidatur gedrängt.

Alle Interessierten sind eingeladen, sich nach einem kurzen Referat an der folgenden Diskussion zu beteiligen. Anmeldungen können bis zum Veranstaltungstag, 12 Uhr, unter www.miwae21.de erfolgen. Ein Teilnehmercode wird dann umgehend zugesandt. (Red./PM)


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