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Nachricht vom 22.01.2021    

Trotz Corona: Betzdorfer Caritas bietet Perspektive auf eigenständiges Leben

Die Pandemie macht auch dem Perspektivenbüro der „CARITAS –Dienste und Arbeit gGmbH“ in Betzdorf und vor allem den Klienten zu schaffen: Wegen der notwendigen Kontakteinschränkungen finden derzeit nur in dringenden Ausnahmefällen persönliche Gespräche und Termine statt. Aber Telefon und Internet bieten Alternativen.

Symbolfoto: Caritas

Betzdorf. „Trotz Lockdown und Kontaktbeschränkung bleiben wir regelmäßig im Austausch mit unseren Teilnehmern, den Behörden und Arbeitgebern“, sagt Anne Vieregg, eine von drei Sozialpädagoginnen im Perspektivenbüro. Eine Unterstützung ist demnach auch unter Corona-Bedingungen möglich. Und sie ist notwendig: Denn, gerade in unsicheren und sich schnell wandelnden Zeiten brauchen viele der vorwiegend jungen Teilnehmer das aufbauende Gespräch, den individuellen Anstoß und die Sicherheit weiterhin einen Ansprechpartner zu haben. Vielleicht ist das Perspektivenbüro in diesen Tagen so wichtig wie nie. Es soll (neue) Perspektiven schaffen und weiterhin eine individuelle Unterstützung sein.

Das Perspektivenbüro wird vom hiesigen Jobcenter und vom Kreis Altenkirchen finanziert und gefördert und ist eine Maßnahme für (junge) Erwachsene, die Arbeitslosengeld II beziehen und sich in multiproblematischen Lebenssituationen befinden. Die Hilfe erfolgt in Einzelgesprächen und richtet sich ganz nach den Bedürfnissen der Ratsuchenden. Gemeinsam suchen die drei Sozialpädagoginnen, die in Betzdorf und Altenkirchen ihre Büros haben, nach Lösungen und begleiten die Umsetzung. Dabei steht das Ziel im Vordergrund, eine Verbesserung der Lebenssituation herbeizuführen, um dadurch langfristig eine Integration in den Arbeitsmarkt anzustreben.

Und es gibt Erfolge zu berichten: Denn, auch in Zeiten von Corona und den daraus resultierenden erschwerten Bedingungen und trotz der negativen Entwicklung am Arbeitsmarkt, wurden mehrere Teilnehmerinnen in (schulische) Ausbildungen und in Arbeitsverhältnisse vermittelt, die nun den Weg in eine eigenständige berufliche Zukunft starten können. „Immer wieder hören wir dabei, wie wichtig das Perspektivenbüro für die Betroffenen ist, um mögliche Sorgen und Bedenken mit einem Ansprechpartner teilen zu können und in schwierigen Situationen neue Motivation zu erhalten“, sagen unisono die drei Mitarbeiterinnen. Die Perspektive auf ein eigenständiges Leben ist immer ein Gewinn. (PM)


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