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Nachricht vom 28.01.2021    

Kolpingsfamilien sammeln fast 4200 Paar Schuhe

"Mein Schuh tut gut!": Unter diesem Motto stand die Sammelaktion des Kolping-Werkes Köln, bei der auch die heimischen Kolpingsfamilien im Bezirk Sieg mitgemacht haben – und die Abschlussbilanz fiel positiv aus: Fast 4200 Paar Schuhe kamen im Dekanat Kirchen zusammen. Das ist in der Summe weit mehr als bei der Vorjahresinitiative. Davon berichtete der Bezirksvorstand zum Ende der fünften Schuhspendenaktion dieser Art. Die letzten Paare wurden nun in Kartons verpackt und auf ihren Weg in einen der Kolping-Recycling-Betriebe gebracht.

Ein deutliches Plus verzeichneten die Kolpingsfamilien und der Bezirk Sieg bei der nun abgeschlossenen Sammelaktion. Für den Fotografen stellten sich von links auf: Theo Büdenhölzer, Werner Hammer, Angelika Brenner, Rita Pfeifer, Martina Steup und Heinrich Orthen. Foto: (tt)

Gebhardshain. Würde man alle fast 4200 Paar Schuhe, die von den Menschen aus dem Dekanat Kirchen gespendet wurden, auftürmen, so wäre es sicher ein beeindruckendes Motiv. Die meisten Schuhe haben die Kolpingsfamilien jedoch längst in Kartons verpackt und verschickt. In verschiedenen Kolping-Recycling-Betriebe werden die gesammelten Winter- und Sommerschuhe sortiert. Entsprechend ihrer Art und Ausführung werden die Schuhe in Länder in wärmeren beziehungsweise kälteren Regionen weiterhin ihrem ureigenen Zweck dienen. Auch davon berichtete der Bezirksvorstand, namentlich Rita Pfeifer, Werner Hammer und Theo Büdenhölzer, bei einem Pressetermin am Dienstag (19. Januar) in Gebhardshain. Vertreter der Kolpingsfamilien Betzdorf und Gebhardshain wohnten bei, stellvertretend für die weiteren Kolpingsfamilien.

Bei der fünften Schuhsammelaktion des Kolping-Werks in Köln machten aus dem Dekanat Kirchen weiter die Kolpingsfamilien aus Betzdorf-Bruche, Brachbach, Grünebach und Niederschelderhütte-Birken mit und trugen ihr Scherflein zum Erfolg bei. Viele Dutzende Kartons wurden mit Schuhen, Sandalen und Turnschuhen gefüllt. Kostenfrei wurden die Kartons zu den einzelnen Kolping-Recycling-Betrieben befördert. Von der Post, und die Abwicklung habe gut funktioniert, hob Vorstandsmitglied Rita Pfeifer hervor. Von ihr war weiter zu vernehmen, dass, neben gut erhaltenen, gebrauchten Schuhen, auch ganz neues Schuhwerk gespendet wurde. Ob nun gebraucht, neuwertig oder noch gar nicht getragene Exemplare: Seinen Dank entrichtete der Kolping-Bezirk an all diejenigen, die ihre Gabe für den guten Zweck bereitgestellt haben. Und: Im Vergleich zur vierten Sammelaktion war das Aufkommen diesmal deutlich höher, freute sich Pfeifer über die auf fast 4200 Paare gestiegene Menge. Bis zu 30 Kilogramm schwer waren die Kartons, die versandt wurden, berichtete Vorstandsmitglied Werner Hammer.




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Wie viele Kilogramm Schuhe die einzelne Kolpingsfamilie für die Gesamtaktion von „Mein Schuh tut gut!“ beigesteuert hat, das wird später eine Urkunde dokumentieren, berichtete Angelika Brenner von der Kolpingsfamilie Betzdorf. Auch im Bezirk Sieg war die fünfte Sammelaktion mit dem Kolping-Gedenktag im Dezember angelaufen. Die ehrenamtlichen Helfer holten teils das Schuhwerk bei den Spendern ab, teils wurden die Schuhe zu den Kolping-Mitgliedern nach Hause gebracht. Am Rande von Gottesdiensten wurden Schuhe ebenso angenommen.

So haben die Spender und die ehrenamtlichen Helfer der Kolpingsfamilien bereits Gutes getan. Denn über die Schuhe werden sich Menschen in anderen Ländern freuen. Der Erlös aus der Aktion dient einem weiteren guten Zweck. Die erzielte Summe geht an die Internationale Adolph-Kolping-Stiftung. Und auch hier bewirkt der Erlös seinen Zweck: Die Stiftung unterstützt weltweit Bildungsprojekte. So wird mit den gespendeten Schuhen doppelt Gutes bewirkt, ganz nach dem Leitwort des Internationalen Kolpingwerkes, das sich so liest: „Solidarisch handeln, verantwortlich leben“.

Die Schuhsammelaktion hätte sicher auch den Wohlgefallen von Gesellenvater Adolph Kolping (1813 - 1865) gefunden. Der gelernte Schuhmacher machte sich mit seinem sozialen Einsatz als Sozialreformer einen Namen. Im Oktober 1991 fand seine Seligsprechung in Rom statt. Seine Intentionen werden auch mit solchen Aktion wie Schuhsammlung der Kolpingsfamilien in die Zukunft transportiert. Apropos transportiert: Das wurden nun auch die letzten Kartons, die im Bezirk Sieg zum Abschluss der fünften Sammelaktion mit Schuhen gepackt und versendet wurden. (tt)


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