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Nachricht vom 05.02.2021    

Finanzielle Unterstützung bringt „Lichtblicke“ für das Kulturwerk Wissen

"Lichtblicke" brachte Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler ins Wissener Kulturwerk. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kultursommers Rheinland-Pfalz werden im Frühjahr bis zu 30 Veranstaltungsprojekte gefördert. Das Kulturwerk mit der "Wissener eigenArt" stellt eines dieser Projekte dar und erhält eine Förderung von 25.000 Euro, die in der schwierigen Lage gerade zum richtigen Zeitpunkt kommen.

Lichtblicke: Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler brachte „Lichtblicke“ nach Wissen. v.l. Michael Stahl, Dominik Weitershagen, Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Berno Neuhoff. (Foto KathaBe)

Wissen. Die frohe Botschaft der „Lichtblicke“-Förderung brachte die Ministerin für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur RLP, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, deren Wohnort sich in Forst befindet, am Donnerstag (4. Februar) quasi in ihre eigene Heimat nach Wissen ins Kulturwerk. Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur bewilligt für das Projekt der „Wissener eigenArt“ einen Zuschuss von insgesamt 25.000 Euro, damit sollen in den nächsten Wochen wieder digitale und hybride Veranstaltungen ermöglicht werden.

„Lichtblicke“ unterstützt die Kulturszene
Die Sehnsucht nach Kultur und Normalität ist groß, doch im Moment heißt es auf dem langen Weg trotz derzeit guter Entwicklungen der Inszidenzenwerte noch für eine Weile die Zähne zusammen zu beißen, so Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Mit der Förderung wolle man der Kulturbranche, die von den Maßnahmen der Corona-Bekämpfung wie viele andere hart getroffen sei, die Möglichkeit geben, Kulturarbeit wieder aufzunehmen und mit dem nötigen „Rückenwind“ zu versehen, wenn sukzessive Lockerungsmaßnahmen vorgenommen werden.

Dabei leistet das Landesprogramm „Im Fokus - 6 Punkte für die Kultur“ mit der Maßnahme „Lichtblicke“ einen wichtigen Beitrag, der die Kulturszene in der Pandemie unterstützt. Impulse für neue Kulturaktivitäten werden gefördert, die sich den veränderten Rahmenbedingungen zum Beispiel in digitalen oder hybriden Formaten wiederfinden und Auftrittsmöglichkeiten für Künstler/innen sowie Aufträge für die Veranstaltungswirtschaft bringen.

Insgesamt stehen 15,5 Mio. Euro zur Verfügung, wovon 750.000 Euro auf die Förderungslinie „Lichtblicke“ entfallen, bei der bis zu 30 Veranstaltungsprojekte im Land gefördert werden, die bis zum 30. April 2021 beginnen. Die Zahl 30 wurde gewählt, um auf das 30. Jubiläum der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und des Kultursommers Rheinland-Pfalz in 2021 aufmerksam zu machen und und gerade dieses Jubiläumsjahr zu stärken.



Jeder Cent aus Mainz und Berlin wird gebraucht
Dass das Kulturwerk mit Geschäftsführer Dominik Weitershagen und seinem Team die Förderung erhalte, spreche auch für die gute und kreative Arbeit, allein im Hinblick auf die bereits eingeführten hybriden Veranstaltungen, so Berno Neuhoff, Bürgermeister und gleichzeitig der Vorsitzende des Fördervereins des Kulturwerks. Jeder Cent aus Mainz und Berlin werde gebraucht, denn die Verbandsgemeinde schaffe es trotz vieler Spenden und auch neuer Mitglieder im Förderverein nicht, diese durch Corona gestellte Herausforderung zu stemmen.
Für Weitershagen kommt die Förderung genau zum richtigen Zeitpunkt. Er hofft darauf, spätestens im April wieder Menschen im Kulturwerk begrüßen zu können und mit der Förderung Lichtblicke die finanziellen Ausfälle kompensieren zu können, wenn Veranstaltungen entsprechend der Vorgaben angepasst werden müssen. Die Hilfe nehme den Druck weg und ermögliche Kultur sicher anbieten zu können.

Dem schließt sich Michael Stahl, ehrenamtlicher Leiter der Wissener eigenArt, an. Das hybride Konzept sei genau das Richtige in diesen Zeiten. Die Möglichkeit der Künstler, mit - wenn auch wesentlich weniger - Publikum in Resonanz zu gehen und nicht in einem leeren Raum aufzutreten, sei für die Atmosphäre im Livestream unabdingbar, zumal die Menschen nach Kultur lechzen.

Veranstaltungen, die aktuell bereits bis April geplant sind, darunter u.a. das Konzert des Klarinettisten Giora Feldmann, Reusch&Schräglage, Stunk unplugged und The Hamburg Blues Band, sollen zudem von einer Karikaturen-Ausstellung von Klaus Stuttmann begleitet werden.

Sabine Bätzing-Lichtenthäler die neben dem Förderbescheid zudem Grüße des Kulturministers Konrad Wolf mit ins Kulturwerk brachte, rief insgesamt die Kulturstätten nochmals dazu auf, Förderanträge für „Lichtblicke“ zu stellen. Weitere 20 Förderbescheide ständen bislang noch aus. (KathaBe)


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