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Nachricht vom 09.02.2021    

Alsdorf und Mudersbach: Verletzungen bei Randalierer und Polizisten

In den letzten Tagen wurden der Polizei unabhängig voneinander gleich zweimal randalierende Männer gemeldet. In Mudersbach verletzte sich einer der beiden beim Krawallmachen selbst. Die Festnahme des anderen Randalierers in Alsdorf hatte hingegen einen leichtverletzten Beamten zur Folge.

Symbolfoto Archiv

Alsdorf/Mudersbach. Am Montag, den 8. Februar, wurde der Polizei gegen 19.45 Uhr eine alkoholisierte Person gemeldet, die offenbar an einem Einkaufsmarkt in Alsdorf randalierte. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den 33-Jährigen vor Ort antreffen. Bei der sich anschließenden Feststellung der Identität missachtete der Mann laut Polizeimeldung fortwährend das Abstandsgebot und die Anordnungen der Beamten. Dabei beleidigte und diffamierte er die Einsatzkräfte.

Im weiteren Verlauf der polizeilichen Maßnahmen musste er unter Zwangsmitteleinsatz zur Dienststelle und zur Blutprobenentnahme verbracht werden. Dabei versuchte er einen Beamten zu beißen. Nach der Blutentnahme des alkoholisierten Beschuldigten erfolgte die Verbringung in die Gewahrsamsräume der Dienststelle. Ein Beamter wurde bei der Maßnahme leichtverletzt und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Gegen den 33-Jährigen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.



Mudersbach: Randale enden für Krawallmacher im Krankenhaus

Der Polizei Siegen war der 32-Jährige bereits als Beteiligter einer Körperverletzung aufgefallen. Nun, in der Nacht des 7. Februars trat er offenbar erneut negativ in Erscheinung. In der entsprechenden Meldung gibt die Polizei als Tatzeit 1.11 Uhr an. Der polizeilich bekannte Mann schlug diesmal Krawall an einem Anwesen in Mudersbach. In dem Fall war es aber nur er selbst, der körperlichen Schaden davontrug, wie später auffiel, als ihn Beamte in Gewahrsam nahmen. Denn beim Randalieren verletzte sich der stark alkoholisierte Mann – so sehr, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste und dort sogar stationär aufgenommen wurde. (Red./PM)


Mehr zum Thema:    Blaulicht   
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