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Nachricht vom 15.02.2021    

Ulli Gondorf (Bündnis 90/Die Grünen): „We all are one!“

Bereits 1994 hatte der Landtagskandidat der Grünen für den Wahlkreis Altenkirchen mitgeholfen, die Grün-Bunte Liste Flammersfeld zu gründen. Der Partei ist er seitdem nicht nur treu geblieben, sondern bis heute engagierter ehrenamtlicher Funktionär. Das und mehr erfährt man in dem Steckbrief des Kandidaten.

Ulli Gondorf (Bündnis 90/Die Grünen) (Foto: Kandidat)

Wofür haben Sie sich bisher politisch engagiert – und wieso?

Ich empfinde mich als Teil einer Gemeinschaft, daher habe mich stets für die „Befreiung der Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit“, für soziale Gerechtigkeit und politische Teilhabe und dafür eingesetzt, die Welt als Eins zu sehen. „We all are one!“

Was muss sich in Rheinland-Pfalz dringend verändern?

Wir brauchen sofort eine breite Klimakoalition um die Klima-Pandemie zu stoppen. Wir müssen die Schlagzahl bei dem Umbau der Energieerzeugung auf Nicht-fossile Energien deutlich erhöhen, die Waldsituation- besonders im Westerwald – sofort mit Mitteln zur Aufforstung begleiten und als Bürger und Menschen zusammenhalten gegen die Spaltung der Gesellschaft und gegen den aufkeimenden Faschismus in jeder Erscheinungsform.

Was wollen Sie konkret im Wahlkreis verändern? Wie wollen Sie vorgehen?

In allen Dörfern sollten sich Klima-Paten und Klima – Arbeitsgruppen bilden, um alle im Dorf zu beteiligen und so schnell wie möglich den Bau von Solaranlagen auf allen Dächern, den Umbau von Heizungen, eine gemeinsames Mobilitäts-Miteinander zu entwickeln! Ich würde den Landkreis zu einer Modellregion für ein „Gutes Klima“ machen.

Deshalb sind Sie in die Partei eingetreten, für die Sie als Kandidat antreten:

Wenn nicht jetzt – wann dann- wenn nicht hier -dann wo; wenn nicht ich -wer dann?

Worüber können Sie lachen?

Was Humor ist brauchen wir bei einem Rheinländer nicht zu erfragen, aber lachen kann ich über mich selber, einen guten Film, Jürgen von der Lippe, Hape Kerkeling und Carolin Kebekus. Auch wenn mir das Lachen dann schon mal im Halse stecken bleiben will.

Was löst bei Ihnen Frust aus oder macht Sie sogar wütend?

Wenn ich nicht selber die Ursache für meinen Frust bin, weil mir zum Beispiel etwas nicht gelungen ist, sondern ich mich über Andere ärgere, so waren dies in den letzten 4 Jahren die Dreistigkeit mit der Menschenverachtung, Realitätsverleugnung, Rassismus und das „Recht des Stärkeren“ von einer schlecht frisierten und leicht sonnen-verbrannten Person und seinen Getreuen in aller Welt vertreten werden konnte. Sagt NEIN zu denen und JA zu einem Guten Leben für Alle und jedeR – bei jeder Gelegenheit.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne mal lesen?

Klimawandel gestoppt- dank der gemeinsamen Anstrengungen aller gesellschaftlichen Gruppen führt die Klimakoalition der Willigen aus der Krise!

Deshalb sollten die WählerInnen mir Ihre Stimme geben:

Weil ich aus der wirtschaftlichen Praxis und dem ländlichen Raum komme, Klartext rede und mit der pragmatischen Lösungskompetenz des Westerwalds ausgestattet bin und den politischen Betrieb im Land mit meinen Ideen bereichern werde.

Ulrich (Ulli) Maria Sebastian Gondorf im Profil:

Wohnort: Mehren, 62 Jahre alt,
Geburtsdatum: 2.10.1958 in Neuss
Familienstand: verheiratet (2x) / 2 Söhne aus 1. Ehe: 35 und 38 Jahre alt / daher Enkel in Helmeroth und Alfter bei Bonn (5-facher Opa)

Beruflicher Lebenslauf/ Ausbildung und berufliche Tätigkeit:

Auf der Katholischen Fachhochschule in Köln als Sozialarbeiter 1983 examiniert, bei der Stadt Düsseldorf im Bereich der Hilfen für arbeitslose Jugendliche tätig und nach der Einwanderung in den Westerwald ab 1985 im Team des Haus Felsenkeller aktiv geworden. In den 90-iger Jahren die Neue Arbeit e.V. in Altenkirchen gegründet und als Geschäftsführer aufgebaut bis 1997, anschließend selbstständig als Organisations-Berater mit -heute 2 Mitarbeiterinnen, im g.r.i.p.s. -Raum für Entwicklung in Flammersfeld.
Wir beraten Unternehmen bei der Entwicklung von Unternehmenskultur und der Teambildung, dazu gehören die Moderation von Sitzungen, Workshops und das Einzelcoaching von Verantwortlichen. Es geht stets um die Entwicklung von Personal, Organisation und die Vermehrung von Entscheidungs-Optionen. In meiner beruflichen Rolle fördere ich durch meine Methoden eine Zielgruppe meiner Maßnahmen darin, zu erkennen und zu formulieren, was sie wirklich wollen.
Zusätzlich gebe ich mit meinen Kolleginnen in unserem Co-Working-Space g.r.i.p.s. die Zeitung „Gutes Leben – gutes Land“ für den Gewerbeverein und die Region Flammersfeld und Weyerbusch heraus und formuliere darin bereits die Grundidee eines „Guten Lebens für Alle“, was ich mir ja auch zum Wahlkampf-Motto gemacht habe.



Politischer Werdegang:

Meine politische Sozialisation nahm ihren Anfang am Bauzaun von Gorleben und Brokdorf, an der Startbahn West und in der Katholischen Jugendarbeit im Rheinland. Ich bin aus dem Braunkohle-Revier, wo ich herstamme, im Jahre 1985 raus auf das Land und anders leben. Für mich war das Private schon immer auch „politisch“! 1994 habe ich mitgeholfen, die Grün-Bunte Liste Flammersfeld zu gründen. Wir sind direkt in den VG Rat Flammersfeld gewählt worden. 1998 war ich als Bundestags-Direktkandidat für die Grünen ein halbes Jahr im intensiven Wahlkampf unterwegs, um die Regierung Kohl in den Ruhestand zu schicken. 1999 kandidierte ich als Bürgermeister-Kandidat in der VG Flammersfeld. Nachdem ich leider nicht die Mehrheit der Stimmen erhielt, unterstützte ich im 2. Wahlgang dann Josef Zolk, den späteren CDU Bürgermeister, denn der konnte damals schon das Wort Nachhaltigkeit erklären.

Seit 25 Jahren bin ich überzeugtes, zahlendes und aktives grünes Mitglied; in den VG Rat Flammersfeld von 1994-1999 gewählt. Als Vorstandsmitglied und Schatzmeister kümmere ich mich um die Spenden und die Mitglieder im Ortsverband Altenkirchen-Flammersfeld. Derzeit erlebe ich eine starke Bereitschaft der Menschen, sich bei uns Grünen zu engagieren- daher sind wir derzeit fast 50 Mitglieder. Ich freue mich auf die nächsten 10 Mitglieder und das 55 Mitglied erhält von mir eine exklusive Politik-Einführung

In den 90er Jahren die grüne Heinrich-Böll Stiftung RLP mitgegründet. Heute noch Vorstandsmitglied im VWU dem „Verband für Nachhaltige Wirtschaft in Rheinland-Pfalz“ und Mitglied im Vorstand des Landesverbandes erneuerbare Energie RLP-Saarland, gegründet vor 14 Tagen, dem Dachverband für alle Erzeuger von erneuerbaren Energien.

Gesellschaftliches Engagement und Vereinsaktivitäten:

Mein Engagement als Mensch und Bürger bringe ich in den Nahbereich meines Gemeinwesens ein. Da wo ich bin, nehme ich teil und nehme meinen Anteil an der Polis (der Gemeinde). Daher bin ich Mitglied in diversen Vereinen und Initiativen: Haus Felsenkeller, Neue Arbeit, Nachbarschaftshilfe und Mach Mit -Flammersfeld, UNO Flüchtlingshilfswerk, Leistungsgemeinschaft im Raiffeisenland, Westerwälder Initiativen und Betriebe Netzwerk. Mitarbeit seit 5 Jahren in den LEADER -LAG´s (Lokale Aktionsgruppen) Raiffeisenregion und Westerwald-Sieg mit dem Ziel: ein gutes Leben für alle in der Region zu ermöglichen.

Hobbys:

Paddeln und Klettern, Camping mit der ganzen Familie, Wandern und Politik

Drei Lieblingsorte im Wahlkreis:

Die Nister; (Helmeroth), wenn sie moderates Hochwasser führt, ist die Nister ein Genuss als (fast) alpiner Paddelfluss. Meine Gartenhaus-Terrasse in Mehren, wenn die Sonne untergeht. Flammersfeld, denn da ist noch viel Platz für was Neues.

Vorbilder: Greta Thunberg und alle Menschen von Fridays for Furture, Robert Habeck, Mahatma Ghandi sowie Rudi Dutschke.


Mehr zum Thema:    Bündnis 90/Die Grünen    Landtagswahl 2021   
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