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Nachricht vom 20.02.2021    

"AK ladies open": Dänin Tauson verhindert Schweizer Finale

Das achte Tennisturnier "AK ladies open" ist auf die Zielgerade eingebogen. Das Finale am Sonntag (21. Februar) bestreiten bei der mit 25.000 US-Dollar dotierten Veranstaltung Simona Waltert (Schweiz) und Clara Tauson (Dänemark). Im Endspiel der Doppelkonkurrenz setzten sich bereits am Samstagnachmittag (20. Februar) die an Nummer 1 geführten Paula Kania-Chodun/Julia Wachaczyk (Polen/Deutschland) durch.

Kein guter Samstagnachmittag für Viktorija Golubic: Erst verlor sie das Halbfinale im Einzel, dann das Endspiel im Doppel. (Foto: Veranstalter)

Altenkirchen. Es war eine Machtdemonstration des Schweizer Tennis beim achten Turnier "AK ladies open" in Altenkirchen. Drei von vier Einzelhalbfinalistinnen stellte bei dem mit 25.000 US-Dollar dotierten Wettbewerb im Burgwächter-Matchpoint auf der Glockenspitze der eidgenössische Verband. In Qualifikantin Simona Waltert schaffte nach dem 6:4, 6:2 über ihre an Nummer 6 gesetzte Landsfrau Viktorija Golubic zumindest eine Akteurin aus dem südlichen Nachbarland Deutschlands den Sprung ins Finale, das am Sonntag (21. Februar, 13 Uhr) wie gehabt unter strengen Corona-Regeln und damit ohne Zuschauer ausgespielt wird. Walterts Gegnerin ist die Dänin Clara Tauson, die die Schweizerin Susan Bandecchi mit 7:6 (7:3), 6:4 bezwang. Nicht nur Golubic, Waltert und Bandecchi sorgten für Furore; auch Leonie Küng hatte mit ihrem Sieg gegen die top-gesetzte Oceane Dodin (Frankreich) in der ersten Runde bereits ein Ausrufezeichen gesetzt. Auf die sonntägliche Siegerin warten 50 Weltranglistenpunkte und ein Preisgeld in Höhe von 3935 US-Dollar.

Niemeier scheiterte an Tauson
Tauson, Nummer 8 der Setzliste, hatte ihrerseits die letzte deutsche Vertreterin im Einzel aus dem Rennen geworfen. In zwei Sätzen behauptete sich die Junioren-Siegerin der Australian Open von 2019 im Viertelfinale gegen Jule Niemeier. Bitter verlief der Altenkirchen-Abschied am Freitag für Maryna Zanevska aus. Die Belgierin gewann den ersten Satz gegen Waltert im Tiebreak, musste kurz später aufgrund einer Oberschenkelverletzung jedoch passen. Die 27-Jährige gab schon im Jahr 2018 im Westerwald auf – damals während des Halbfinales gegen Karolina Muchova. Das Siegerpaar im Doppel heißt Paula Kania-Chodun/Julia Wachaczyk (Polen/Deutschland). Es bezwang die Kombination Victorija Golubic/Ylena In-Albon (Schweiz) mit 7:6 (7:5), 6:4 nach 1:32 Stunden und einem engen Match. Mit 1437 US-Dollar wurde der Erfolg "versüßt", die Unterlegenen erhielten noch 719 US-Dollar. (PM)

Die Ergebnisse des 6. und 7. Turniertages
Einzel, Halbfinale: Simona Waltert - Viktorija Golubic (beide Schweiz) 6:4, 6:2, Clara Tauson (Dänemark) - Susan Bandecchi (Schweiz) 7:6 (7:3), 6:4; Viertelfinale: Bandecchi - Viktoriya Tomova (Bulgarien) 6:2, 2:6, 6:2, Tauson - Jule Niemeier (Deutschland) 6:4, 6:4, Golubic - Cristina Bucsa (Spanien) 6:3, 6:3, Waltert - Maryna Zanevska (Belgien) 6:7, 1:0 Aufgabe Zanevska.
Doppel, Finale: Paula Kania-Chodun/Julia Wachaczyk (Polen/Deutschland) - Golubic/Ylena In-Albon (Schweiz) 7:6 (7:5), 6:4; Halbfinale: Kania-Chodun/Wachaczyk - Arianne Hartono/Yuriko Lily Miyazaki (Niederlande/Japan) 6:3, 6:4; Golubic/In-Albon - Jana Fett/Dalma Galfi (Kroatien/Ungarn) 6:2, 6:1.


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