Werbung

Nachricht vom 28.02.2021    

Baugebiet „Oststraße“ in Birken-Honigsessen von großem Interesse

Birken-Honigsessen wächst seit Jahren. Die Ortsgemeinde bietet jede Menge Infrastruktur und ist damit auch für Zuzügler mehr als interessant. Mit Kindertagesstätte, Grundschule, Einkaufsmöglichkeiten und einem aktiven Vereinsleben hat die Gemeinde besonders auch für junge Familien und Mitbürger eine hohe Lebensqualität. Kein Wunder, dass schon jetzt 22 schriftliche Interessenbekundungen potentieller Bauherren vorliegen.

Birken-Honigsessens Ortsbürgermeister Hubert Wagner ist begeistert: Mit der Zustimmung zum Entwurf für das zukünftig attraktiv gelegene Baugebiet „Oststraße“ ist man jetzt schon einen guten Schritt weiter. (Fotos: KathaBe)

Birken-Honigsessen. „Wenn alles optimistisch realistisch betrachtet gut läuft, können die ersten Bauherren ab 2023 im neuen Baugebiet ‚Oststraße‘ mit ihrem Hausbau starten“, berichtet Hubert Wagner, Ortsbürgermeister von Birken-Honigsessen begeistert. Insgesamt liegen ihm aktuell bereits 22 schriftliche Interessenbekundungen potentieller Bauherren vor. Das spricht für die lebendige und sich nicht nur optisch in einem guten Zustand befindliche Ortsgemeinde, die mit ihrer Kindertagesstätte für demnächst 100 Kinder und einer gut besuchten Grundschule, wovon zwei Klassenstufen zweizügig laufen, aufwarten kann.

Und das, so Hubert Wagner, wird sich auch nicht ändern, denn in den letzten Jahren hatte die Ortsgemeinde einen wahren Babyboom und die Einwohnerzahl stieg insgesamt. Entsprechend interessieren sich viele junge Familien für einen Bauplatz im Neubaugebiet, zumal es im Ort kaum Leerstände und Baulücken gibt, die den Mangel an Wohnmöglichkeit kompensieren könnten. Dass so gut wie alle Straßen ausgebaut und Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind, tut das Übrige. Nach Lösungen wird auch gesucht, um das Angebot mit einen Lebensmittelgeschäft wieder zu vervollständigen.

Insgesamt 32 Bauplätze mit schönem Ausblick
Das Areal, attraktiv in leichter Hanglange mit einem weiten Blick über grüne Hügel und Täler gelegen, dessen Bezeichnung im Grundbuch stimmungsvoll mit „In den Kuhhainen“ benannt ist, soll mit 32 Bauplätzen ausgestattet werden. Dem Entwurf dazu stimmte der Ortsgemeinderat am Dienstag (23. Februar) nach der Vorstellung durch das 2019 beauftragte Planungsbüro von Weschpfennig zu.

Das Areal in leichter Hanglage lässt einen weiten Blick über grüne Hügel und Täler zu.


Entstehen soll auf den insgesamt rund 25.000 Quadratmetern ein Allgemeines Wohngebiet, welches vorwiegend dem Wohnen dient, jedoch für Flexibilität sorgt, da sich dann auch „das Wohnen nicht störende gewerbliche Nutzungsformen“ (z.B. Büros) in das Neubaugebiet einfügen können. Rund 15.000 Quadratmeter der Gesamtfläche befinden sich bereits in Besitz der Gemeinde, die verbleibende Fläche verteilt sich auf vier Anlieger. Das Bestreben der Gemeinde ist es, auch diese 10.000 Quadratmeter zu erwerben. Dafür gebe es einen wichtigen Grund, so Wagner. Man wolle die Baugrundstücke nach Möglichkeit aus einer Hand vermarkten, damit kein Raum für Spekulation geboten würde. Dies mit dem Hintergrund, dass spätestens innerhalb von drei bis fünf Jahren gebaut werden solle und somit Baulücken verhindert werden.



Der Plan sieht auf den durchschnittlich 600 Quadratmeter großen Baugrundstücken (zwischen 550 und etwa 1000 Quadratmetern) die Bebauung mit Einfamilienhäusern, maximal Doppelhäusern vor, die eine maximale Höhe von 12 Metern mit einer maximalen Traufhöhe von acht Metern haben können.

Die Erschließung des Baugebietes wird aus der Schneebuschstraße erfolgen. In Form einer Sackgasse mit Wendehammer, von der drei Stichstraßen und Fußwege abgehen und am Ende an das Wohngebiet im Kölzerweg angrenzt. Eine Verbindung ist mittels Fußweg geplant.

Nachdem der Ortsgemeinderat dem Entwurf zustimmte, müssen jetzt noch Behörden und Öffentlichkeit beteiligt werden. Wenn alles gut läuft, kann dieses umfangreiche Verfahren Ende des Jahres abgeschlossen werden, so dass dann nach den entsprechenden Ausschreibungen Mitte 2022 mit der Erschließung begonnen werden kann. Ab 2023 sollen dann die ersten neuen Häuser im Baugebiet entstehen, so der realistisch optimistische Plan.

Information zum Ausbau Kumpstraße
Für den Ausbau der Kumpstraße laufen im Moment die Ausschreibungen. Voraussichtlich ab April wird mit dem Ausbau begonnen, der knapp ein Jahr in Anspruch nehmen wird. (KathaBe)


Jetzt Fan der AK-Kurier.de Lokalausgabe Wissen auf Facebook werden!


Anmeldung zum AK-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Altenkirchen.

Beliebte Artikel beim AK-Kurier


Corona im AK-Land: Ein Todesfall in der VG Daaden-Herdorf

Am Montagnachmittag weist die Corona-Statistik für den Kreis Altenkirchen im Vergleich zu Sonntag 32 laborbestätigte Neuinfektionen aus. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 4093 Infektionen nachgewiesen. Mit dem Tod eines 80-jährigen Mannes aus der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf steigt die Zahl der mit oder an Corona Verstorbenen auf 93.


Intensivstationen Kirchen und Hachenburg: „Wir sind am Anschlag“

Deutschlandweit schlagen Intensivmediziner Alarm angesichts der Betten, die mit Corona-Patienten belegt sind. Die Kuriere haben mit Verantwortlichen der Intensivstationen in Kirchen und Hachenburg geredet. Demnach ist die Lage sehr angespannt. In Kirchen wird derzeit überlegt, ob geplante Operationen verschoben werden müssen.


Ab Mittwoch, 21. April: Corona-Schnelltestzentrum in Stadthalle Betzdorf

Bald kann man sich auf eine Corona-Infektion in der Betzdorfer Stadthalle testen lassen. Das temporäre Schnelltestzentrum wird vom örtlichen DRK betrieben. Bei den Öffnungszeiten wurde auch an Berufstätige gedacht.


Bierstube Etzbach: Margerita Kotlinski feiert Jubiläum

Eigentlich hatte sich Margerita Kotlinski ihr Jubiläumsjahr ein bisschen anders vorgestellt: Seit 25 Jahren ist sie nun schon Wirtin und Lokalbesitzerin, aber wie alle anderen Gastronomiebetriebe ist auch ihre Bierstube Margerita in Etzbach derzeit geschlossen, wann sie wieder öffnen darf, weiß die Betreiberin nicht. Wenigstens Oliver Rohrbach von der IHK Altenkirchen durfte kurz vorbeischauen und eine Jubiläumsurkunde überreichen.


Entscheidung ist gefallen: Wissener Schützenfest 2021 erneut abgesagt

Sie wollten eigentlich das 150-jährige Jubiläum feiern: Nach umfangreichen und jahrelangen Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2020 hatte der Wissener Schützenverein das Fest auf den Sommer 2021 verschoben. Jetzt fällt die Party der Corona-Pandemie erneut zum Opfer. Das komplette Schützenfestprogramm wurde auf 2022 verschoben.




Aktuelle Artikel aus Region


Gemeldeter Gebäudebrand führte zu großem Feuerwehraufgebot

Willroth. Durch das Heulen der Sirenen und das Piepsen ihrer Meldeempfänger wurden die Feuerwehrleute in Pleckhausen und ...

Infoabend: Marte Meo in der Kindertagesstätte

Altenkirchen. Marte Meo gilt als wirkungsvolle Methode, Entwicklungsprozesse zu unterstützen. Dies gelingt durch Videoanalysen ...

Rüddel: "Impftempo deutlich beschleunigen durch Haus- und Betriebsärzte"

Region. Damit könnte mit ausreichend Impfstoff die Priorisierung, die bislang dazu führt, dass nur bestimmte Personengruppen ...

Volle Auftragsbücher am Bau: 1.300 Beschäftigte sollen profitieren

Kreis Altenkirchen. „Der Boom der Bauwirtschaft hält trotz Pandemie an. Nun müssen die Beschäftigten an den steigenden Umsätzen ...

Und wieder Illegale Müllentsorgung: Am Ende zahlen Alle

Region/Forstrevier Katzwinkel. Dabei ist dies gar nicht notwendig, gibt es doch viele Möglichkeiten zur kostenlosen oder ...

"Wäller Gewächse": Reiner Meutsch, FLY & HELP-Gründer

Region/Kroppach. Reiner Meutsch ist im kleinen Örtchen Kroppach im Westerwald als Sohn eines Busunternehmers aufgewachsen. ...

Weitere Artikel


Das Wetter im Februar im Westerwald - Rückblick und Ausblick

Westerwald. Eine scharfe Luftmassengrenze löste Anfang Februar in einem Streifen quer über der Mitte Deutschlands auch im ...

Polizei Wissen: Sachbeschädigung am Regio-Bahnhof und schwer verletzte Pedelec-Fahrerin

Wissen- In der Zeit von Samstag, 27. Februar, 19 Uhr, und Sonntag, 28. Februar, 8.40 Uhr, haben unbekannte Täter die Außenwand ...

Sicher und gesund im Wahllokal?

Andernach/Region. Damit die bei den Wahlen ehrenamtlich Tätigen und Beschäftigten ihre wichtigen Aufgaben für die Allgemeinheit ...

Klaus Frühling spendete zum 140. Mal sein Blut

Wissen. Einer davon, Klaus Frühling, hat nun zum 140. Mal gespendet. Und sieben Spender stellten ihr Blut erstmals zur Verfügung, ...

Weiterer Corona-Todesfall im Kreis und 48 neue Infektionen am Wochenende

In der Verbandsgemeinde Hamm ist ein 82-jähriger Mann verstorben. Damit sind mit oder an Corona im ganzen Kreis mittlerweile ...

Buchtipp: „Highlander-Kochbuch“ von Fiona Bondzio

Dierdorf/Braunschweig. Einfach und preiswert waren die Speisen der Highlander im Gebiet der gälischen Chieftains in einer ...

Werbung